Hallo!
Ich bin neu in diesem Forum und bitte die Profis unter Euch um Rat.
Im vergangenen Jahr bin ich (36 Jahre, 84kg) den 5-km-Volkslauf in Bocholt gelaufen. Ich war zu dem Zeitpunkt gänzlich untrainiert und erreichte das Ziel nach 29:48 Min. Da ich von der Stimmung an der Strecke unheimlich begeistert war, habe ich mir zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr im Mai den 10-km-Lauf zu absolvieren. Als realistisches Ziel habe ich mir dabei eine Zeit unter einer Stunde vorgenommen. Alles was gen 50 Minuten geht, werte ich dabei als persönlichen Erfolg.
Damit ich jedoch besser vorbereitet bin als beim letzten Mal, bin ich bereits Anfang Dezember letzten Jahres mit dem Laufen angefangen. 2-3 mal pro Woche wurde von mir dabei eine Strecke von zwischen 4 - 6 km absolviert.
Da das Training noch effektiver sein sollte, habe ich nun einen Fitnesstest beim Arzt gemacht, mit dessen Ergebnissen mir ein Trainingsplan über 60 Tage erstellt wurde. Leider ist dieser jedoch auf Training auf dem Ergometer aufgebaut. Da ich jedoch die Herzfrequenz als ausschlaggebend angesehen habe, wurde dieses von mir nicht weiter hinterfragt.
Beim näheren Hinschauen ist mir nun aufgefallen, dass der angegebene Zielpuls jeweils ziemlich niedrig ist (angefangen bei 80 bis später bei 128-132). Auf dem Ergometer finde ich diesen zwar angemessen, fühle mich jedoch beim Laufen bei gleichem Puls ziemlich unterfordert. Ist das normal? Bereits vorher hatte ich den Eindruck, dass ich bei einem Pulswert, bei dem ich beim Joggen absolut easy klarkam, beim Ergometer bereits kämpfen mußte. Gelaufen bin ich immer bei einer Herzfrequenz um die 155).
Gibt´s eventuell eine bekannte Differenz zwischen beiden Belastungen (z. B. Puls von 130 auf dem Ergometer, entspricht 130+20=150 beim joggen)? Oder sollte der Pulswert bei beiden Belastungen gleich sein...
Die Spezialisten unter Euch sind gefragt. Im voraus bereits vielen Dank für Eure Antworten...