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Dein Lauftraining-Tagebuch

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Alt 26.08.2009, 07:22   Back to the Roots..... Beitrag #1
Trailrunner
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Beiträge: 22
Standard Back to the Roots.....

Früher war ich mal ein ganz passabler Marathonläufer…. das war in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Seit es das Mountainbike gibt hat sich dies allerdings schlagartig geändert. Seither gab es fast nur noch Bikemarathon.

Doch seit ein paar Wochen kam in mir der Wunsch auf wieder zu laufen. Vor zwei Wochen fing ich dann an mit leichtem Lauftraining. Konditionell war das im Grunde gar keine Schwierigkeit. Nur die Beine waren dieses Training nicht gewöhnt und so war erst mal Muskelkater angesagt. Mein letzter Lauf lag immerhin schon über 8 Monate zurück. Letzten Winter war der Wunsch zu laufen schon mal übermächtig und nach 12 Trainingsläufen im November, Dezember lief ich am Silvestertag die 10 Kilometer in knapp unter 38 Minuten. Danach war ich aber erst mal geheilt und im Frühjahr war wieder Biken angesagt. Doch nach allem was ich dabei so erlebt habe, steht fest: Laufen ist die ehrlichste und einfachste Sportart die es nur gibt. Ein paar Laufschuhe, Hemd und Hose und los geht’s. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Von der Haustüre weg.

Inspiriert durch das Laufforum hier, möchte ich im Gegensatz zu früher mehr Landschafts- und Trailläufe machen. Wenn man mal die 50 überschritten hat, ist es einfach angenehmer nicht mehr irgendwelchen Zeiten hinterherzulaufen. Vielmehr soll der Spaß am Laufen im Vordergrund stehen. Gesagt getan... am Wochenende gleich mal bei einem kleinen Berglauf angemeldet. Doch von Spaß war zumindest während des Laufens keine Rede mehr. Mir war einfach nicht mehr bewusst wie schnell man beim Laufen, zumal auch noch bergauf, an seine persönliche Schmerzgrenze kommt. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis.

Wie es weiter geht.... will ich hier im Tagebuch aufschreiben
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Alt 26.08.2009, 17:46   Back to the Roots..... Beitrag #2
Trailrunner
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Beiträge: 22
Standard

Heute gleich mal der erste längere Lauf. Nachdem ich mir am Dienstag einen neuen Trailschuh gekauft hab, wollte ich auch gleich einen ausgiebigen Test damit absolvieren. Es sollte der Salomon S-Lab XT Wings sein. Allerdings nicht das neue Modell. 160 Euro waren mir dann doch etwas zu teuer.

Und so machte ich mich auf den Weg an die Isar. Vom Tierpark bis nach Hohenschäftlarn. Anfangs auf schmalen Wegen direkt am Fluß. Später auf den Trails am, im und auf dem Hochufer rechts der Isar flussaufwärts gen Süden. Am Ende war ich über 2 Stunden unterwegs. Doch mehr als 20 Kilometer waren es wohl nicht. Zu steil ging es rauf und runter, zwischen Büschen und Wurzeln hin und her. Ideales Terrain für einen Trailrunningschuh. Die Passform ist ja herrlich. Wie in einem Hausschuh. Leider fühlte er sich dann auch dementsprechend an. Hatte immer das Gefühl keinen Halt im Schuh zu haben. Zudem ist die Sohle meines Erachtens viel zu dünn. Bei felsigem Untergrund sicher kein Vergnügen. Waren ja schon die wenigen Steine an den Uferwegen deutlich zu spüren. Mich würde ja interessieren ob Salomon da beim neuen S-Lab 2 nachgebessert hat. Spaß hats trotzdem gemacht. Zumal ich mit einem Durchschnittspuls von 118 eher gemütlich unterwegs war.
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Alt 27.08.2009, 13:00   Back to the Roots..... Beitrag #3
Trailrunner
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Idee das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden

Manchmal gelingt es eine Besorgung zum Lauftraining zu nützen. So geschehen heute Vormittag. Um einen Rollladenkasten abzudichten brauchte ich Silikon. Also suchte ich mir einen Baumarkt der ca 6 Kilometer von zu hause entfernt lag und rannte los. Mit so einem Ziel vor Augen verging die Zeit im Nu und schwupps hatte ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Einen lockeren Dauerlauf gemacht und gleichzeitig einen zusätzlichen Weg eingespart.
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Alt 27.08.2009, 16:03   Back to the Roots..... Beitrag #4
Wilbert
Spinner
 
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Beiträge: 2.995
Standard

Zitat:
Zitat von Trailrunner Beitrag anzeigen
Wenn man mal die 50 überschritten hat, ist es einfach angenehmer nicht mehr irgendwelchen Zeiten hinterherzulaufen.
Deswegen laufen bei den von mir geliebten Landschaftsläufen so viele ab M50 und älter (vor mir her...).

Dein Wiedereinstieg ist ja so, als hättest Du nie aufgehört. Da wirst Du ja auf dem MTB auch richtig gut dabei gewesen sein. Mit 38 Minuten für 10km steigst Du auf einem Niveau ein, das in unserem eher Einsteiger orientiertem Forum nur wenige erreichen. Sobald Dein Bewegungsapparat sich daran gewöhnt hat, Dein Gewicht nicht mehr mit dem Hintern zu tragen, wirst Du bei Trail und Landschaftsläufen gtu mitmischen können.

Zu den XT Wings: Die S-LAB Version ist deutlich Gewichtsreduziert/optimiert und nicht fürs Training gedacht, der normale XT Wings (den ich auch gerade gekauft habe) dürfte nicht so direktes Laufgefühl erzeugen.

Die Schnürung ist auch so eine Sache. Wenn man die richtige Größe hat und die Spannung überall passt, gut. Aber eine differenzierte Schnürung für Vorfuss ist mit dem Schnellverschlß nicht möglich.

Gruß

Wilbert
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Alt 27.08.2009, 18:00   Back to the Roots..... Beitrag #5
Trailrunner
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Standard Wiedereinstieg

Ja Wilbert, es scheint tatsächlich so, dass man Laufen nicht verlernt. Wobei ich tatsächlich durch das intensive Mountainbike-Training konditionell in guter Form bin. Nur der Bewegungsapparat scheint da nicht mitzukommen. Deshalb hab ich mich zum Einstieg ja auch gleich mal für einen sehr steilen Berglauf entschieden. Hab mir gedacht, dass bei einem Lauf über 5,4 km und 1000 Höhenmeter die Läuferqualitäten noch nicht so gefordert sind. Da hab ich mich allerdings getäuscht. So gequält hab ich mich schon lange nicht mehr und beim Biken eigentlich noch nie. Und wie du sagst, am Ende war ich bei den M50er nur Vierter. Da war ich dann doch etwas überrascht. Der erste der sogenannten Hauptklasse war knapp hinter mir. Es scheint tatsächlich so, dass Laufen ein Sport für Ältere geworden ist und die Jungen lieber bequemere Sportarten vorziehen.

Danke für die Info zu den Schuhen. Du hast recht, ich sollte die S-Lab nicht im Training laufen und mir besser was Festeres zulegen. Die Schnürung ist überhaupt etwas blöd. Wenn man den Schuh zuzieht, dann muss das überhängende Teil erstmal so verstaut werden, dass es im Wurzeltrail nicht zur Stolperfalle wird.
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Alt 28.08.2009, 09:53   Back to the Roots..... Beitrag #6
Trailrunner
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Beiträge: 22
Standard Tempodauerlauf oder doch nur flotter DL?

Nachdem ich gestern schon vormittags gelaufen bin, hatte ich das Gefühl als könnte ich nur noch ganz langsames Tempo laufen. Zumindest war in den letzten Tagen nicht mehr möglich. Deshalb hat es mich am Abend spontan rausgezogen, um wieder mal etwas schneller zu laufen. Damit ich es aber nicht übertreibe musste der Pulsmesser mit. Erstmal nur zwischen 140 und 150. Als ich den ersten Kilometer ganz easy los lief war das schon etwas zäh. Doch am Start meiner 5 Kilometerrunde, die ich zweimal durchlaufen wollte, war ich dann schon zuversichtlicher, dass es flotter zur Sache ging wie die Tage zuvor. Man muss es sich wohl einfach mal vornehmen. Nach dem ersten Kilometer war es Gewissheit, dass es doch noch ging. 4:15 min zeigte die Uhr. Bei Puls 143. Super dachte ich, das läufste jetzt so durch. Das wäre für den Anfang doch ganz ok. Ja und so blieb auch der Puls und das Tempo in der ersten Runde ziemlich konstant. Durchschnitt nach 5 Kilometern war 144. Damit war ich sehr zufrieden. Zumal es ja auch noch sehr warm war. Doch dann wurde es schon schwerer. Musste schon etwas kämpfen um die Pace zu halten. Der Puls ging auch noch oben. Über 150!! Doch mehr wollte ich einfach nicht und so versuchte die ganze Zeit nicht drüber zu kommen. Immer wieder musste ich mich leicht bremsen. Am Ende der zweiten Runde warens dann 151 im Schnitt. Und welche ein Wunder, die beiden Rundenzeiten glichen sich bis auf eine Sekunde. Für den Anfang sind die 42:21 min ganz ok. Darauf lässt sich jedenfalls aufbauen. Wobei es schon arg anstrengend war, denn heute Morgen hab ich schwere Beine und keine Lust zu laufen. Ein deutliches Zeichen, dass ich die letzten Tage etwas zuviel für den Anfang gemacht hab. Und so wird wohl heute das Bike wieder mal zu Ehren kommen.
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Alt 31.08.2009, 14:13   Back to the Roots..... Beitrag #7
Trailrunner
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Beiträge: 22
Standard erstens kommt es anders und zweitens als man denkt....

Aus dem Biken am Freitag ist nichts geworden. Und auch mit Laufen wars nix. Die Beine waren die Belastung noch nicht gewöhnt und haben mit Unwillen, sprich mit Verspannungen der hinteren Oberschenkelmuskulatur geantwortet. Tia, so geht’s halt wenn man zu schnell von 0 auf 100 will. Wird wohl noch etwas Anpassung brauchen, bis ich so trainieren kann, dass die Beine jedes Mal zu schmerzen beginnen, nachdem ich ein wenig schneller gerannt bin.

Na jedenfalls gabs am Samstag dann den nächsten Versuch. Erstmal in der Früh 7 Kilometer traben, so gut es gerade ging. War schon noch etwas mühsam. Am Abend dann 6 ½ Kilometer zum Biergarten. Flott, was heißt in 28 Minuten. Hab mich gut gefühlt und etwas Übermut war schon auch dabei. Nach einem kühlen Bier vom Fass gings dann auch bald wieder zurück. Allerdings war dann schon wieder Schluss mit Lustig. Die Pause und das Bier war dann eher kontraproduktiv... meine Muskeln fühlten sich an als wären sie aus Stahl. Was den Rückweg dann doch etwas verzögerte... nach 36 Minuten war ich wieder zurück. Fazit des Tages... immerhin 20 Kilometer gelaufen.

Sonntags war dann eine Bergwanderung geplant. Bei herrlichem Wetter auf die Brecherspitze am Schliersee. Wie durch ein Wunder waren die Verspannungen wie weggeblasen. Die Wanderung ein großer Spaß mit 5 Stunden Panorama pur. Einfach herrlich.

Heute dann endlich wieder mal aufs Bike bevor Morgen dann mein nächstes Trailrunning-Training auf dem Plan steht. Diesmal will ich vom Tegernsee über alle Berge laufen, bis ich am Abend in Bayerischzell ankomme. Dank der Bayerischen Oberlandbahn ist dies von München ziemlich unproblematisch möglich. Bin schon ganz gespannt ob ich den Weg so wie ich in mir auf der Karte rausgesucht hab, in Wirklichkeit auch finde und mich nicht ständig verlaufe. Inzwischen wird’s ja leider schon arg früh dunkel und die Zeit könnte ziemlich knapp werden. Und allein vom Spitzingsee zum Rotwandhaus sind doch ca 800 Höhenmeter zu überwinden.
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Alt 02.09.2009, 08:50   Back to the Roots..... Beitrag #8
Trailrunner
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Beiträge: 22
Standard Trailtour vom Tegernsee nach Bayrischzell

Ein wenig Bammel hatte ich schon vor dem Trainingslauf gestern. Der erste wirkliche Versuch eine längere Strecke in den Bergen zu laufen. Wusste ich doch um die Schwierigkeiten im alpinen Gelände. Bin ja Teile davon schon mit dem Mountainbike gefahren. Vom Tegernsee sollte es nach Bayrischzell gehen. Möglichst über viele Bergpfade. Da ich nicht wusste wie viele Kilometer und Höhenmeter letztendlich zusammen kommen, ging ich auf Nummer sicher und lief mit Rucksack. Zwei Liter Wasser inklusive. Zwei Bananen und zwei Äpfel als Verpflegung. Was natürlich nicht reichen sollte.

Und so gings mit dem Zug nach Tegernsee. Ein wunderschöner Tag mit viel Sonne war angesagt und ich freute mich dann doch sehr auf mein kleines Abenteuer. Anfangs führte ein breiter Fahrweg moderat die erste Steigung hinauf. Der Prinzenweg in Richtung Schliersee. Doch schon hier war eine der größten Schwierigkeiten die Orientierung. Viele Abzweige von denen mich einer auch gleich in die falsche Richtung bugsierte. War allerdings nicht schlimm, da ja viele Wege in meine Richtung führten. Die ersten eineinhalb Stunden passierte dann auch nichts spektakuläres. Ein ziemlich steil bergabführender Trail, der bald wieder in einn ebenso steil bergaufgehenden Fortweg mündete war das höchste der Gefühle. Ansonsten nur Wald. Doch dann öffnet sich das Gelände. Das Almengebiet um die Freudenreichalm lösten bei mir erste Glücksgefühle aus. Bin ja immer noch locker unterwegs. Der Schweiß lief jedoch durch den sehr warmen Spätsommertag in Strömen. Und so war eine erste Pause fällig. Die Hütte liegt ja so was von idyllisch. Für ein Radler und ein Stück Kirschkuchen musste also Zeit sein. Eine Viertel Stunde nur. War ich doch nicht zum rumsitzen hier, sondern auf einer Trailrunning-Tour vom Feinsten. Weiter gings also über die glitschigen Steine rauf zum Freudenreichsattel und weiter zu den Firstalmen. Immer wieder herrliche Ausblicke ließen mich ins Schwärmen kommen und die inzwischen schon etwas schweren Beine vergessen. Hier war auch die erste Entscheidung fällig. Auf breitem Fahrweg zum Spitzingsee runter. Oder auf Trails über drei Berggipfel. Natürlich entschied ich mich für Letzteres. Was zwar wesentlich anstrengender, aber auch mit wunderschönen Panoramatrails belohnt wurde. Immer wieder steil bergauf und bergab, vorbei an Wanderern die an denen ich nur so vorbeiflog. Der Stümpfling, Rosskopf und Stolzenberg hießen die Gipfel die ich so schnell hinter mich brachte und nach drei Stunden erreichte ich den Anstieg zum Rotwandhaus.

Hier gibt’s nur einen breiten Forstweg nach oben 800 Höhenmeter Anstieg. Beine wie Blei. Doch ich hatte ja ein Ziel und so gings inzwischen mit Puls von fast 160 den Berg rauf. Immer im Hinterkopf die zweite Pause auf der Berghütte. 40 Minuten später war auch das geschafft. Jetzt unbedingt etwas Salz, denn Krämpfe kündigten sich an. Eine Speckknödelsuppe die ich ncoh extra mit dem Salzstreuer bearbeitete, machte mich soweit wieder einigermaßen frisch. Während meines kurzen Aufenthalts auf der Hütte lief mir das Wasser nur so den Rücken runter. Ein kleines Mädchen dachte sich, dem Mann muss geholfen werden. Ein kleiner Handventilator verursachte jedenfalls ein sehr unangenehmes Gefühl der Kälte. Konnte sie doch nicht ahnen, dass sie mir damit keinen Gefallen tat. Und so war ich schnell wieder auf dem Weg. Der Wanderweg 345 sollte von nun an meine Orientierung sein. Nochmals ein kurzer Rundumblick aufs Alpenpanorama und hinab gings auf steilem steinigen Bergpfad, später auf breitem Fahrweg zum wunderschön gelegenen Soinsee. Die hälte des Jahres ist dieser auf 1458 m gelegene Bergsee zugefroren. Und da sich meine Beine inzwischen nicht mehr gut anfühlten gleich die nächste Pause. Schuhe und Socken runter und bis zu den Hosen rein ins kalte Wassser. Unglaublich wie erfrischend dies war. Beflügelt durch diese Erfrischung waren die letzten Kilometer gut zu bewältigen. Leider verpasste ich an einer Stelle die Abzweigung zum Bayrischzeller Höhenweg und lief über den Wanderweg W6 um den Berg ins Tal. Zwar auf unglaublich schönem Trail. Doch dieser endete vier Kilometer von meinem Zielort entfernt. Und so quälte ich mich die letzten Kilometer auf flachem Geläuf an einem ausgetrockneten Flussbett entlang in Richtung Bayrischzell. Das war nicht mehr so lustig. Denn eine so lange Strecke, zumal noch auf schwierigsten Wegen war ich seit vielen Jahren nicht mehr gelaufen. Was schon ein arges Glücksgefühl auslöste. Über 40 Kilometer mit knapp über 2000 Höhenmetern waren fürs erste schon mal unglaublich, was ich nach 5 ½ Stunden Laufzeit auch gleich mit einem kühlen Bier feiern musste.
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