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13.08.2008, 07:05
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #1
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Wirokee
Registriert seit: 19.10.2006
Ort: Bodensee, östliches Nordufer *g*
Beiträge: 3.972
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Bergiges Gelände - Definition?
Hallo Zusammen,
nun ist es an der Zeit, dass ich nach meinem Trainingsplan 45 Minuten im bergigen Gelände laufen soll. Topfeben ist es bei mir ja eh nie, im Wald sind immer kleine Hügelchen zu überwinden.
Als Perfektionistin möchte ich mein Training natürlich schon genau so gestalten, wie es der Trainingsplan vorsieht. Aber was wird im bergigen Gelände traininert, welcher Sinn steckt dahinter? Ist "bergiges Gelände" eher 3-4 Km am Stück den Berg hoch und das dann wieder runter und fertig oder ist es eher "kleinere Hügel rauf und wieder runter (also Steigungen und Senkungen unter 1 Km), dafür aber auch flache Strecken dazwischen? Da komme ich, wenn ich so überleg, auf meiner Strecke auf 3 Hügel/chen (Strecke insgesamt ca. 6 Km).
Was ist effektiver? Ich hab hier irgendwie beide Varianten zum üben 
Wie definiert ihr "bergiges Gelände" und wie sind eure passende Strecken dazu?
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13.08.2008, 07:31
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #2
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 47
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Naja, wie bei jeder Definition ist es immer eine Sache des Standpunktes. Frag jemand aus Hamburg oder einen Schweizer zu dem Thema und die Definitionen werden sehr interessant sein.
Die Frage ist doch eher, was soll mit der Trainingseinheit Laufen in bergigem Gelände erzielt werden? Geht es um die Vorbereitung eines Berglaufes, um Abwechslung beim Trainingsreiz oder um die Schulung des Bewegungsablaufs bei unterschiedlichen Anforderungen? Beim ersten würde ich eher lange Steigungen laufen, vorsicht dann eben beim Rückweg. Bei den beiden anderen Möglichkeiten über möglichst viele Hügel.
Dabei kann man die Sache auch als eine Art Fahrtspiel aufbauen und beispielsweise die Steigungen möglichst hart laufen (ungefähr die Durchschnittsgeschwindigkeit halten) und sich auf den flachen und Gefällstücken wieder erholen. Oder bergauf so ökonomisch, sprich so locker und aufrecht, wie möglich und bergab dann Tempo (man kann dadruch wunderbar den Bewegungsablauf bei höheren Geschwindigkeiten trainieren, ohne die hohe Belastung wie bei einem Intervalltraining beispielsweise). Mit der Zeit entwickelt man eine verfeinerte Lauftechnik, die sich dann auch auf flachen Strecken "bezahlt macht".
Jörg
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13.08.2008, 08:28
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #3
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 9
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Lydiard schreibt z.B. :
Das Bergauflaufen zwingt Sie ,die Knie höher anzuheben ,was für jeden
Läufer erstrebenswert ist ,denn der Knieschub bestimmt die Schrittfreqenz
und die Schrittlänge .
Das Hügeltraining trainiert auch die Muskelfasern und damit die Kraft .
Das heißt ,durch das Hügeltraining verbessert sich die Leistungsfähigkeit
der roten und weißen Muskelfasern .
Ich hab in den Letzten Wochen Berg -und Hügeltraining in mein Training
eingebaut und festgestellt das sich zumindest mein Laufstil verbessert
hat .
Auf jedenfall macht es Spaß und bringt ne Menge Abwechslung in den
Trainingsalltag .
Noch wirkungsvoller soll das Laufen auf Singletrails sein ( Vorsicht Biker ) http://de.wikipedia.org/wiki/Single_Trail
Soll besonders für ein entspannten Laufstil sorgen .
Hier noch ein kleines Video von Dieter Baumann zu dem Thema http://video.google.com/videoplay?do...86946823&hl=de
__________________
Liebe Grüße aus Duisburg
Geändert von heme45 (13.08.2008 um 08:31 Uhr)
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13.08.2008, 09:54
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #4
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Spinner
Registriert seit: 10.10.2005
Ort: Westerwald
Beiträge: 2.995
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Zitat:
Zitat von Isabell
Ist "bergiges Gelände" eher 3-4 Km am Stück den Berg hoch und das dann wieder runter und fertig oder ist es eher "kleinere Hügel rauf und wieder runter (also Steigungen und Senkungen unter 1 Km), dafür aber auch flache Strecken dazwischen?
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Hallo,
den Vorschreibern kann ich bezüglich Theorie zustimmen. Im Sinne Deines Trainingsziels würde ich das Hügeltraining (rauf und wieder runter) für sinnvoll halten, mit den oben beschriebenen positiven Effekten.
Lang bergauf ist in meinem Sinne Berglauftraining und hat eine sehr spezielle Ausrichtung eben auf die Anforderungen 0,3-2 tausend hm am Stück möglichst schnell hinaufzukommen. Da fährt man dann mit der Seilbahn runter. 
Gruß
Wilbert
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13.08.2008, 14:33
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #5
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 13.08.2008
Ort: Wipperfuerth
Beiträge: 26
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Zitat:
Zitat von Isabell
Ist "bergiges Gelände" eher 3-4 Km am Stück den Berg hoch und das dann wieder runter und fertig oder ist es eher "kleinere Hügel rauf und wieder runter (also Steigungen und Senkungen unter 1 Km),
Was ist effektiver? Ich hab hier irgendwie beide Varianten zum üben 
Wie definiert ihr "bergiges Gelände" und wie sind eure passende Strecken dazu?
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Ich habe in Oberberg nur eine Variante: Huegel unterschiedlich steil, ueberwiegend 2 bis 5 min. lang (geschaetzte 300-800m).
Diese Huegel sind sehr brauchbar fuer das Huegeltraining. Mehr Muehe habe ich flache Strecken fuer die Einheiten zu finden, welche ich ohne Huegel laufen moechte.
Echte Berge, wie du angab 3-4km haben wir hier nicht, und diese fehlen mir auch nicht. Ich habe fuer solch lange Steigungen in mein Trainingsplan kein Platz, da sie mir einfach zu anstrengend sind. Mit mein Gewicht (85kg) laufe ich dann zusehr am Anschlag (sicher wenns +5% ansteigt), und das dann 20min. oder laenger am Stueck. Da kann ich nichts sinnvoll mit anfangen. Aber das ist fuer andere Laeufer vielleicht ganz anders.
Ich waere neugierig wie Berglaeufer echte Berge im Trainingsplan intregrieren.
Wie lange Steigungen? Wie steil?
gruss Eric
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13.08.2008, 15:11
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #6
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Waldläufer
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: in den südlichen Gefilden des Elm
Beiträge: 229
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Zitat:
Zitat von heme45
Noch wirkungsvoller soll das Laufen auf Singletrails sein ( Vorsicht Biker )
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Welche Begründung gibt es dafür? Ich bin viel auf Trampelpfaden unterwegs, kann aber keinen signifikanten Unterschied zu "normalbreiten" Wegen feststellen, außer dass es landschaftlich schöner ist.
laufende Grüße
Matze
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13.08.2008, 15:26
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #7
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 9
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Zitat:
Zitat von Elmläufer
Welche Begründung gibt es dafür? Ich bin viel auf Trampelpfaden unterwegs, kann aber keinen signifikanten Unterschied zu "normalbreiten" Wegen feststellen, außer dass es landschaftlich schöner ist.
laufende Grüße
Matze
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Hilft halt aufmerksamer auf sein( mein ) Laufstil zu achten .
Ich habe jedenfalls den Eindruck ,das es mir auch im Wettkampf
Vorteile bringt . ( Bin sonst Flachland und Breitweg Tiroler  )
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13.08.2008, 15:30
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Bergiges Gelände - Definition? Beitrag #8
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Ultramarathon Dschogger
Registriert seit: 12.08.2008
Ort: bei Bonn
Beiträge: 628
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Zitat:
Zitat von Elmläufer
Welche Begründung gibt es dafür? Ich bin viel auf Trampelpfaden unterwegs, kann aber keinen signifikanten Unterschied zu "normalbreiten" Wegen feststellen, außer dass es landschaftlich schöner ist.
laufende Grüße
Matze
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Ich denke, es erfordert eine deutlich höhere Koordination und belastet die Laufmaschine (Muskeln, Gelenke) anders als "normalbreite Wege"; Wurzeln und Steinen ausweichen, unsauberes Auftreten etc. Man läuft auch deutlich konzentrierter, sonst steigt die Verletzungsgefahr.
Gruß
Peter gleich konzentriert 18km im Siebengebirge unterwegs
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