Ich weiß nicht, wie du bisher gelaufen bist. Wenn du bislang ein Einheitstempo gehabt hast finde ich, davon kannst du dich allmählich verabschieden. Uih, ich lese gerade, dass du erst kürzlich angefangen hast..... na, macht nix^^
Insgesamt ist es nicht falsch, nach und nach die Lauflänge weiter zu erhöhen und deine Ausdauer muss sich noch festigen. Aber ich sage mal ganz provokant: Alles ist erlaubt!
Du kannst nicht nur die Strecken/Wege/Untergründe variieren, sondern auch die Länge oder das Tempo. Ein Tempotraining ist sicherlich unnötig. Aber wenn du sportlichen Ehrgeiz hast und gerne deinen Fortschritt dokumentiert sehen willst, dann darfst du sogar eine definierte Strecke gegen die Uhr laufen und in ein paar Wochen diesen Test wiederholen.
Das Varieren von Tempo und Streckenlänge im Allgemeinen sollte so laufen, dass du kürzere Strecken etwas schneller läufst, mittlere moderat und die langen gemütlicher. Oder mal eben gemütliche Läufe auf den letzten zwei kilometern mit ein paar moderaten Steigerungsläufen schmücken. Dein Körpergefühl solltest du dabei stets mitbestimmen lassen und nur das Laufen, zu dem sich dein Körper befähigt sieht. Wenn es ihn juckt, ruhig mal Gas geben. Will er nicht, dann zwing ihn nicht!
Wichtig ist, dass du die Gesamtbelastung nur schrittweise erhöhst. D.h. nicht gleich von 15 auf 25 Wochenkilometer springen (<----Beispiel). Denn während sich deine Ausdauer sehr schnell entwickelt, dauern die Anpassungsvorgänge bei Knochen, Gelenken , Muskeln und Sehnen sehr viel länger. Zu forsches Erhöhen der wöchentlichen Leistung kann daher zu Problemen an der Hardware führen.