(KongoOtto trifft es irgendwie gut!

)
der durchschnitt der hobbyläufer trainiert einseitig. und die profis? hat wer das eingeblendete interview mit haile am letzten sonntag gehört? der baut in seinem sowieso schon überladenen wochenplan auch einige stunden krafttraining ein. eine gesamte kräftige muskelstruktur ist der beste schutz vor verletzungen durchs laufen. gelegentlich mal die geliebte laufeinheit durch kraft ersetzten, könnte sich auch für zeitgestresste läufer unterm strich lohnen (schneller und doch gesünder!)

(für interessierte mit zeitproblemen:
Lauftraining-mit-System).
ich bin seit mitte 1995 nach einem impingement an der schulter nach einer zerrung im studio
elixia *) zugange. am anfang habe ich streng nach plan trainiert. da waren stepper, rad und rudern (rudern, das ganzheitstraining), da gab es auch sowas wie diese winches zum schoteinholen auf segelyachten, so zum "radeln" mit den armen. die sind leider verschwunden. später ging ich mehr zu den gewichten über, mit einem auf ausdauersportler ausgerichteten plan. also nicht zu hohe gewichte, dafür mehr sätze/wiederholungen. seitdem variiere ich nach eigenem gutdünken zwischen höherem gewicht und kurz und schmackig und der kg-leichteren variante. gestern habe ich speziell was für rücken, gesäßmuskeln und o`schenkelrückseite getan, da ich links ums gesäß rum immer noch leichte probleme habe (seit sommer). wenn ich nicht laufe, tuts etwas weh, wenn ich laufe auch, also laufe ich in maßen (@Thommy: läuferkrankenhaus bleibt leer!

).
fazit: vorher hatte ich regelmäßig zweimal im jahr sog. hexenschuss! seit diesen 13 jahren nicht mehr. eine fühere innenbandverletzung am knie durch eine skiausrutscher bekam ich durch stabilere oberschenkel auch in den griff (und durch skaten, kursangebot im studio!)
ich bin auch seitdem in der lage, lange strecken ohne achillessehnenbeschwerden auf dem mittelfuß zu laufen. und nicht mehr so über die ferse mit dem sprichwörtlichen einsinken beim aufkommen, quasi wie in einen sessel aus dem man sich wieder in den nächsten schritt hochhieven muss. durch wiederholtes training am stepper erspare ich mir etwas das hügeltraining. umsetzen muss man es natürlich peu a peu auf der straße.
in einem gut ausgestattetem studio (preisfrage! "aber dafür rauche ich nicht!") gibt es dann noch viel kurse und eine 25 m-schwimmbahn. so mache ich gelegentlich mit der "langhantel" zur besseren haltung für den rücken mit. auch gelegentlich quasi als "tempotraining" beim "kickpower", was gleich "taebo" ist. dann gibt es einen haufen anderer, ja nach belieben anzunehmende kurse wie step, yoga, dance usw. weiterhin sauna in verschiedener ausführung, und der nächste park (englischer garten) liegt zum laufen gerade mal 500 m weit weg.
wer in seinem studio "spinning" oder "Xycling" oder wie es immer dort heißen mag, angeboten bekommt, unbedingt mitmachen. das beste kreislauftraining, nicht nur für radler, auch für läufer. anschließend einige minuten aufs band zum "anpassen"! was ich nicht mache ist, kraft und ausdauer an einem tag zu kombinieren, aber das ist nur mein verfahren. andere glauben ans gegenteil.
über kiesertraining habe ich noch nichts gutes gehört. reine reha, dann nix wie weg. zu einseitig, jeder bodybuilder ist da vielseitiger.
*)
zugegebener weise ist elixia vom früheren doch eher etwas prolligem charme zum "Vitalclub" geworden. so für die, die sich nicht soooo sehr bemühen, aber chic im studio sein wollen. hier gibt es auf getrennten ebenen ausdauergeräte mit tv und welche ohne (für sport!).