heisst es im Spiegel dieser Woche.
Wenn also jemand mal wieder Argumente in der Diskussion mit seinem ISH benötigt:
Zitat Spiegel 17/2008:
Bisher waren verkalkte Arterien und schmerzende Rücken, diabetische Füße und brüchige Knochen als Folge mangelnder Bewegung gefürchtet. Doch jetzt kommen Erkrankungen der Denkorgans hinzu: Gehirnschwund, verminderte Denkkraft, Schüttellähmung, Demenzen und Depressionen finden sich gehäuft unter Menschen, die Ihr Dasein vorzugsweise im Sitzen und Liegen verbringen.
Den Faulpelzen wird zum Verhängnis, dass die Evolution sie nicht auf ein bewegungsarmes Dasein vorbereitet hat. Das Gehirn des Menschen hat sich in Äonen an ein Leben als Jäger und Sammler angepasst und braucht aus diesem Grund regelmäßige Bewegungsanreize, um normal funktionieren zu können.
Körperlicher Müßiggang ist nicht vorgesehen, bringt den Stoffwechsel des Gehirns ins Stocken und begünstigt den Ausbruch von Krankheiten.
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Eine Stunde in der Woche laufen wirkt so gut wie 100mg Betablocker pro Tag ...
Dass Glücklichmacher und Hirndünger im Kopf zirkulieren ist in evolutionärer Hinsicht der Normalzustand, da die Urmenschen ständig unterwegs waren. Bereits nach einer Woche Training ist der Spiegel von Wachstumsfaktoren deutlich erhöht und entfaltet seine Kraft auf die Kognition.
Von diesem paradiesischen Zustand ist das Gehirn der meissten Einwohner der Industriestaaten allerdings weit entfernt. Während unsere urtümlichen Verwandten, die Neandertaler, jeden Tag schätzungsweise 40 Kilometer liefern, absolvieren heutige Durchschnittsbürger täglich ungefähr anderthalb Kilometer zu Fuß...."
Also, keep on running. Vielleicht reichen ja auch 20km amTag....

Gruß
Wilbert