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24.08.2009, 19:19
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #1
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Gast
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität
Sehr interessanter Artikel über die unterschiede zwischen der Steigerung des Trainingsvolumens und der Trainingsintensität.
Kernaussage: „Sie laufen Ihren besten Marathon – oder 10-km- bzw. 5-km-Lauf – wenn Sie der am besten Trainierte sind und nicht wenn Sie die meisten Kilometer gelaufen sind.“ https://www.sport-und-training.de/ar...olumentraining
Ich persönlich bin ein Anhänger dieser Theorie und praktiziere diese - unter anderem auch aus Zeitmangel
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24.08.2009, 20:10
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #2
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Spinner
Registriert seit: 10.10.2005
Ort: Westerwald
Beiträge: 2.995
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Zitat:
Zitat von Laufexperte
– wenn Sie der am besten Trainierte sind und nicht wenn Sie die meisten Kilometer gelaufen sind.“
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Binsenweisheit nennt man das wohl. Ich bin ein gutes Beispiel für die Richtigkeit dieser weisen Binse. Viele km und langsame Wettkampfläufe. Aber ich muss ja gar nicht effektiv werden, mir geht es um Gesundheit, schöne Läufe und Ausgeglichenheit. Da ist die Effektivität nur eines von vielen Kriterien, nach denen ich eine Laufwoche gestalte. Interessiert lesen kann ich solche Bericht ja trotzdem.
Gruß
Wilbert
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26.08.2009, 22:59
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #3
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Gast
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Hallo Wilbert,
Gesundheit, schöne Läufe und Ausgeglichenheit sind natürlich für die meisten Hobbysportler entscheidend, da gebe ich dir recht ;-)!
Habe einen weiteren Artikel für euch parat, der ebenfalls auf die Intensitätstheorie anspielt, diesmal im Kraftsportbereich.
Der Artikel ist zwar nicht als wissenschaftlich fundiert zu betrachten und dennoch hat der Artikel damals zu einem Umdenken bei mir geführt... http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,593503,00.html
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27.08.2009, 09:14
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #4
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EisLäufer
Registriert seit: 05.04.2009
Ort: Essen, NRW
Beiträge: 4.461
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Zitat:
Zitat von Laufexperte
Ich persönlich bin ein Anhänger dieser Theorie und praktiziere diese - unter anderem auch aus Zeitmangel
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Klingt interessant. Vor allem bestätigt das auch meine Strategie, wenn ich das richtig verstehe. Ich versuche ja meine 10km Zeit auch dadurch zu erreichen indem ich lieber die Intensität erhöhe um ca. bei einer Stunde maximal zu bleiben, anstatt immer mehr die Umfänge zu erweitern. Funktioniert zwar beides aber dafür mit weniger Zeitaufwand.
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27.08.2009, 10:06
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #5
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Lebensläufer
Registriert seit: 15.04.2009
Beiträge: 742
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Interessanter Artikel (meine den 1.) Für die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen muss man aber sehen,
1. welche Voraussetzungen die Läufer hatten und
2. es ging um ein Crashtraining
Die Läufer verfügten wohl alle über eine gute Grundlagenausdauer. Diese ist das Fundament auf dem man das Haus (Leistungssteigerung) baut.
Um die 10 km Zeit zu verbessern, macht es Sinn die Grundlagenausdauer zu steigern. Und das erreicht man mit längeren ruhigen Läufen. Das müssen keine 2 h oder länger sein. Aber einmal in der Woche 90 min sind da sicher nicht falsch. Die Mischung machts. Wer ohne entsprechende Grundlagenausdauer und Anpassung des Bewegungsapparats derartige Intensitätssteigerungen vornimmt, womöglich mehrmals pro Woche Tempoläufe macht, hat eine hohe Wahrscheinlichkeit nach einer Weile die eingesparte Zeit für längere Läufe im Wartezimmer des Orthopäden zu verbringen.
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27.08.2009, 10:11
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #6
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rolling running stone ☺
Registriert seit: 11.11.2005
Ort: München
Beiträge: 10.492
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danke! 
beim laufen bin ich nach wie vor für eine sinnvolle mischung, je nach ziel. für einen zehner muss ich nicht immer 1,5 - 2 h durch die gegend rennen, da kommt es wirklich auf die intensität an. für einen marathon (als 3 - 4,5 h läufer) sollte man schon gelegentlich im vorfeld mal an das 3/4 der distanz rankommen (ruhig mit "etwas" intensität!)
das krafttraining im studio absolviere ich seit mehreren jahren bereits in schnelldurchgängen, allerdings nicht bis zum muskelversagen, da ich nicht zunehmen will. mir reicht, dem schwund entgegenzuwirken.
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27.08.2009, 10:29
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #7
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Läufer
Registriert seit: 22.08.2007
Ort: Duisburg
Beiträge: 620
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Ich halte die Binse die dort präsentiert wird nicht für weise, sondern für Bullshit.
Schon dieser Ansatz ist seltsam: "An den Universitätskliniken Freiburg und Ulm steigerten 17 erfahrene Läufer über einen Zeitraum von 4 Wochen die Zahl ihrer Trainingskilometer dramatisch. 12 Monate später steigerten dieselben Läufer ihre Trainingsintensität beträchtlich, während sie die Kilometerzahl auf einem gemäßigten Level hielten."
Wer schonmal längerfristig gezielt auf einen Wettkämpf hintrainiert hat weiß dass Umfangssteigerungen in den Bereich des Grundlagentrainings gehören und zunächstmal müde machen, selbstverständlich ist die Leistungsfähigkeit unmittelbar nach einer drastischen Umfangssteigerung zunächst einmal geringer, während eine drastische Intensitätssteigerung kurzfristig positiv wirkt. Es gibt ja schon hier im Forum reichlich Beispiele von Leuten die ihre Umfänge längerfristig gesteigert haben und sich nachhaltig verbessert haben (Biene, Hornwal fallen mir spontan ein) Daraus so allgemeine Schlüsse zu ziehen wie das in dieser "Studie" getan wird ist ungefähr genauso sinnvoll als würde man direkt vor einem Wettkampf einen harten Trainingslauf machen, im Wettkampf abkacken und daraus schließen Teaining bringt gar nix.
Weiterhin stört mich dieser Punkt: "Beide Trainingsperioden – gesteigerte Kilometerzahl und gesteigerte Intensität – stehen für das, was Wissenschaftler und Trainer so gerne als „Crash Cycles“ bezeichnen". Was hier als 'Crash Cycles' bezeichnet wird ist nichts anderes als ein Overreaching, ein kurzfristiges gezieltes Übertraining, dass so etwas mit über wenige Wochen drastisch gesteigerten Intensitäten funktioniert um einen kurzfristigen Formpeak zu erreichen ist auch ohne diese Studie bereits hinlänglich bekannt. Daraus Rückschlüsse für ein 'normales', nachhaltiges Training für einen sinnvollen Formaufbau zu ziehen halte ich für sehr gefährlich.
Diese Aussage "Es zeigte sich jedoch, dass ein Übertraining bei den Sportlern zu verzeichnen war, die ihre Kilometeranzahl gesteigert hatten und nicht bei denen, die bei erhöhter Intensität trainiert hatten" wiederspricht meinen eigenen Erfahrungen, daher ist diese Pauschalaussage so definitiv falsch.
Insgesamt halte ich die Ergebnisse die in dem Artikel präsentiert werden schon für sehr interessant, insbesondere was die Ergebnisse über die Erschöpfung des zentralen Nervensystems angeht. Die Schlussfolgerungen die dort präsentiert werden halte ich dagegen für sehr gefährlich, hier wird Grundlagentraining mit Training für die spezifische Wettkampfvorbereitung verglichen (Warum macht man wohl kein Grundlagentraining (Umfangssteigerung) in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung????) und daraus der Schluss gezogen das Grundlagentraining SCHLECHT ist, durch solchen schwachsinnigen Pauschalaussagen dürften wohl einige bestzeitenjagende Hobbyläufer dazu verleitet werden ständig Intensitäten zu kloppen ohne die nötige Grundlage zu haben.
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27.08.2009, 10:30
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gesteigertes Volumentraining vs gesteigerte Intensität Beitrag #8
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EisLäufer
Registriert seit: 05.04.2009
Ort: Essen, NRW
Beiträge: 4.461
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Zitat:
Zitat von 0815Runner
Die Läufer verfügten wohl alle über eine gute Grundlagenausdauer. Diese ist das Fundament auf dem man das Haus (Leistungssteigerung) baut.
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Das ist unbestritten. Wurde in dem Artikel zwar nicht erwähnt, aber ich gehe mal davon aus dass der Artikel nicht aussagen will, dass man das Training für die Grundausdauer nicht benötigt, sondern dass eine Leistungssteigerung eben über die Intensität erreicht werden kann und scheinbar sogar besser ist. Im Prinzip sagt der Artikel ja eigentlich die altbekannte Formel "Schneller wird man indem man schneller läuft."
Zitat:
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Um die 10 km Zeit zu verbessern, macht es Sinn die Grundlagenausdauer zu steigern. Und das erreicht man mit längeren ruhigen Läufen. Das müssen keine 2 h oder länger sein. Aber einmal in der Woche 90 min sind da sicher nicht falsch.
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Also 90 Minuten sind mir schon zuviel.
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