Bericht dazu:
Ferropolis ich komme.
Mein erster Kurzstreckeneinsatz. Ich nutze den Start in der Nähe von Wittenberg um einen Freund aus Lehrlingszeiten zu besuchen. Bei diesem nächtigten wir auch. Das besondere daran, eine Katze. Hierzu die Bemerkung, ich hab Katzenallergie, aber es gibt ja Mittel dagegen. Soweit vorab.
Zum Event selber, möchte ich sagen: Helfer, Moderation, Umgebung und Ablauf richtig Klasse. Kritik gibt es von meiner Seite nur für die Anfahrtsmöglichkeiten während der Rennen. Dadurch erklärt sich auch das sehr geringe Zuschauerinteresse (4000 laut Veranstalter, ich denk mal da ist ne 0 zuviel geschrieben worden)
Die Bedingungen waren leider nicht so dolle 16 Grad Wasser und 12 Grad Lufttemperatur am Morgen. Na ja, ich wollt das ja so. Beim Einschwimmen merkte ich schon, das die Brille nicht dicht war. Obwohl ich ne zweite dabei hatte, dachte ich, das geht schon. Ging es nicht. Auch hatte ich leider Probleme mit den Wellen und musste mich anpassen. So konnte ich nur rund 1000m kraulen. Dabei nervte immer wieder das Wasser in der Brille und ich musste pausieren.
Der erste Wechsel war dann ne Katastrophe. Auf anraten vom Dok, soll ich ja bis zur OP immer artig meine Kompressionsstrümpfe tragen. Tja, kommt mal rein in die Dinger mit nassen Füßen. Dann griff ich auch noch daneben und bekam mein Radpullover nicht an (es war kalt und Uve wollte nicht frieren). Geschätzte 5-6 min brauchte ich so --- was ein Schei......
Dann das Radfahren. Okay mit Gegenwind hat ich gerechnet, aber das der mich auf teilweise 23km/h runterdrückt--- was ein Schei.....
Da wo es ging versuchte ich dann aufzuholen und muss mal so sagen, ich hab auch ganz gut aufgeholt (Schnitt geschätzt 33km/h ).
Der zweite Wechsel war dann recht ordentlich. Ich lief ganz locker los und schloss dabei auch die Wette mit Achim Achilles ( Hajo Schumacher) ab (wenn du mich noch einholst bekommst ne Kiste Bier (er liefert nun irgendwann mal in Aschebersch eine ab, wenn er mal zum Laufen da ist).
Bis km 5 lief es super, ca. 23min, also im Plan, doch dann----eventuell hat jemand es schon bemerkt, kam mir in den Sinn, das ich nix, aber absolut null gegessen hatte. Nur eine halbe Flasche Wasser hatte ich getrunken, das rächte sich schlagartig. Keine Power mehr in den Beinen. Der Akku war total leer. Ich dachte jetzt alle 500m an die Kiste mit Bier und wollte nur noch ins Ziel. Achim, hatte aber anscheinend auch so seine Sorgen und ich konnte die ca. 500m Vorsprung halten.
Im Ziel war erst mal die Freude da, es geschafft zu haben. Nach dem ersten Erdinger dann aber der Rückblick und die Analyse. 2:50h sind viel zu viel gewesen. Das muss besser werden, das war nix, nicht ein mal nix, das war irgendwie nur Schei....
Dass mir da beim Wechseln die Fehler passiert sind ,das darf nicht so sein und das mir dem Essen , pfff. Laufen kann ich eigentlich so um die 45-46 min hintendrauf und dann sähe das alles schon viel besser aus. Somit folgt dann der nächste Wettkampf mit ähnlichen Längeneinheiten in Rodgau. Ich hoff, aus Fehlern lerne ich und es wird besser.
2010 Ferropolis ????????????
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