Ich habe dir mal was aus dem Netz gezogen, aber ich betone ganz klar, die Entscheidung, was gut ist, kann
NUR ein Arzt treffen und nicht wir (es sei denn, es befindet sich eine Hebamme oder ein Gynäkologe unter ihnen, aber auch da vorsicht, frag DEINEN dich betreuenden Arzt!!!!!!!!)
Was dafür spricht und was sollte beachtet werden:
Quelle:
http://www.karl-heinz-herrmann.de/Jo...ngerschaft.php
* Wer bereits Joggerin ist, hat kein Problem weiter zu joggen, denn sie kennt ja die positiven Wirkungen.
* Durch Sport allgemein und insbesondere durch das Joggen (am besten in der Natur) wird der Körper gut mit Sauerstoff versorgt. Das wirkt natürlich auch positiv auf das sich entwickelnde Kind aus.
* Joggen selbst führt zu Wohlgefühl und besserer Gesundheit. Vor allem kommt es meist nicht zu den gefürchteten Wasseransammlungen.
* Voraussetzung für das Wohlbefinden ist, dass man im so genannten aeroben Bereich joggt, denn nur in diesem Bereich wird das Blut (und damit das Kind) ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Beim Joggen sollte man sich mit Leichtigkeit noch unterhalten können, dann hat man die richtige Geschwindigkeit. Noch besser ist, das Tempo mit einer Pulsuhr zu kontrollieren und dabei Werte von 130 bis 140 Schlägen / Minute nicht überschreiten.
* Schon aus oben genanntem Grund sollten Wettkämpfe während der Schwangerschaft ein absolutes Tabu darstellen.
* Wer vor der Schwangerschaft noch nicht gejoggt hat, sollte es auch während der Schwangerschaft nicht mehr beginnen. Wer durch Sport das werdende Kind unterstützen will, sollte lieber gleich Sportarten wie Walken, Wandern oder Schwimmen bevorzugen!
* Schwerpunkt beim Joggen in der Schwangerschaft: Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Sie müssen niemanden etwas beweisen. Brechen Sie das Joggen ab, wenn Sie merken, dass es Ihnen nicht bekommt. Es geht ausschließlich um das Wohlfühlen von werdender Mutter und Kind.
* Ab 6. Schwangerschaftsmonat sollte man vom Joggen auf Walken oder Wandern umsteigen. Die Erschütterungen könnten vorzeitige Wehen auslösen.
* Während der Schwangerschaft bereitet der Körper sich bereits auf die Geburt vor, in dem er Bänder und Sehnen geschmeidiger und dehnbarer werden lässt. Und darin liegt ja auch die größere Gefahr! Schlechte Wegstrecken (schiefe Wege) und ungeeignetes Schuhwerk können zu wesentlich stärkeren Schäden an Bändern, Sehnen und damit auch an den Gelenken führen, die meist irreparabel sind!
* Gute Tipps zum Thema Sport und Schwangerschaft gibt es hier:
www.netdoktor.at
Was dagegen spricht:
* Gerade das Problem der geschmeidigeren Bänder und Sehnen (siehe oben) ist das Hauptargument, warum während der Schwangerschaft nicht gejoggt werden sollte. Denn es geht ja nicht nur um Füße und Beine, sondern das werdende Kind wird ja auch durch Bänder und Sehnen stabilisiert!
* Fehler beim Joggen (zu hohes Tempo usw.) machen sich nicht nur negativ für die werdende Mutter bemerkbar, sonder können auch dem Kind schaden. Wer da gefahren sieht, sollte es wirklich lassen.
* Es gibt aber auch einen natürlichen Schutz vor dem Joggen. Viele werdende Mütter haben durch Unwohlsein schon genügend Probleme. Zwingen Sie sich nicht zum Joggen, nur weil Sport im Allgemeinen gut für das werdende Kind sein soll.