Joschka Fischer ist ja bekanntlich zurück auf der Laufstrecke! Was manche freut („Er bewegt sich doch!“), lässt andere mit den Augen rollen („Promis und Laufen – zwei Welten prallen aufeinander!“). Zwei Gedankenanstöße von ImmanuelBlunt und laufvogel vermengend, frage ich in diesem thread einmal, wie ihr es mit den Promi*-Leistungen auf der Laufstrecke haltet.
(*der Einfachheit halber definiere ich den Promi in diesem Sinne als jemanden, der nicht durch athletische Leistungen bekannt geworden ist und unterscheide vom Athleten. Olaf Thon wäre demnach ein Athlet, Jenson Button aber ein Promi.)
Ist da jedes Finish aus sportlicher Sicht anerkennenswert, oder schlägt das Ganze irgendwann in Bedauern um? Wann ist eurer Meinung nach dieser Punkt erreicht, wenn es nicht mehr um Sport, sondern nur noch um Show geht?
- Ist Jennifer Lopez’s Triathlon-Finish noch unter athletischen Aspekten zu berücksichtigen, oder läuft da nur jemand einem Trend hinterher?
- Liegt es an den im Wind stehenden Ohren, oder daran, dass er vielleicht so weich trainiert wie er moderiert? Warum kann Johannes B. Kerner partout nicht die 4:00-Grenze knacken?
- Sah Katie Price während ihres unfassbar peinlichen Marathons (7:11) wenigstens gut aus?
- George W. Bush 3:44, Jörg Haider 3:33. Intellektuell regenerativ, aber verdammt flinke Füße? Dumm flitzt gut?
- Die schnellste, mir bekannte Promi-Frau auf der Marathon-Strecke ist Sabine Heinrich von EinsLive (3:57). Geht es bei weiblichen Promis überhaupt um Sport, oder nur ums Spazierentragen von Kleidung?
- Bei welchem Promi auf der Laufstrecke ist der Fremdschämfaktor höher als der Puls?
- Hat es Isabell Varell ihrem Dschungelcamp-Aufenthalt zu verdanken, dass sie im Jahr drauf den Marathon deutlich schneller (4:11) lief als Ex-Radprofi Marcel Wüst (4:31)?
Tratscht los!