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27.10.2011, 18:16
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Knieproblem: Knorpel ist schuld! Beitrag #57
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Das ist erst der Anfang
Registriert seit: 21.03.2007
Ort: MUC
Beiträge: 2.678
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- Körpergewicht verringern (weniger Belastung auf Gelenk)
- Geduld mitbringen (auch nach Jahren kann eine Besserung eintreten)
- Kniemuskeln aufbauen (Als Entlastung für das Gelenk, hat jemand Links für Übungen?)
- Belastungen und Regenerationen anpassen
- Hyaluronsäure-Spritz-Therapie (Als Puffer; Wirksamkeit nicht eindeutig bewiesen, muss selber bezahlt werden, Restrisiko wegen Infektionsgefahr)
- Arthroskopie (operativer Eingriff bei dem unter Anderem der Knorpel geglättet wrid, häufig auch Einblutungen provoziert werden, um ein "Knorpelähnliches" Gewebe zu erzeugen)
- Umfangreicher Eingriff (z.B. Knorpeltransplantation)
- Künstliches Kniegelenk
- Knie und Knorpel. Ursache und Therapie mal sehr verständlich erklärt
Aus dem Nähkästchen: Ich selber habe von meinem 14. bis 19. Lebensjahr in regelmäßig Glukosaminsäure in Form von DONA bekommen. ab dem 16. Lebensjahr dann auch als Injektion, da vor dem 20. Geburtstag eine OP wegen "Wachstum" nicht in frage kam. Ich hatte 4 Tage nach der Injektion stets vermehrte Schmerzen/Reizung im Knie bis sich der "normale" Zustand wieder einstellte.
Irgendwann kam ich an einen Orthopäden der sich mit Sportspätschäden mehr auskannte. Lag zwar bei ihm 3mal unter dem Messer, konnte aber wieder auf der Buckelpiste Ski fahren. 2001/2002 Schmerztherapie, Muskelaufbau und dann erst OP. Nachdem mir 2007 beide Kniescheiben um die Ohren geflogen sind befinde ich mich in den operativen Händen der Sportortho der TU München und mein "normaler" Knochendoc ist Marathonläufer und Triathlet.
Keiner meiner behandelten Ärzte ab 1988 wäre auf die Idee gekommen mir nochmals Zauberzeug ins Knie zu spritzen. Bei denen hieß es....Muskelaufbau ( und das nicht nur im KA-Bereich), Training, Bewegung bis zum hohen Alter da ich nur so mit begleitenden OP schmerzfrei bleiben kann/soll. Sie haben recht. Durch die lange, durch Krankheit bedingte, Zwangspause maulten die Knie. Jetzt nach dem auch wieder KT mit schweren Lasten wieder möglich ist, maulen auch keine Knie mehr beim laufen.
Geändert von klappergestell (27.10.2011 um 18:20 Uhr)
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12.11.2011, 07:07
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Knieproblem: Knorpel ist schuld! Beitrag #58
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In Rehabilitation
Registriert seit: 22.11.2008
Ort: Himmelpforten
Beiträge: 1.051
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Ich habe mal einige Fachbücher durchgesucht und bin neben den Hintergründen noch auf einige Therapiemöglichkeiten gestoßen
- Körpergewicht verringern (weniger Belastung auf Gelenk)
- Geduld mitbringen (auch nach Jahren kann eine Besserung eintreten)
- Kniemuskeln aufbauen (Als Entlastung für das Gelenk, hat jemand Links für Übungen?)
- Belastungen und Regenerationen anpassen
- Hyaluronsäure-Spritz-Therapie (Als Puffer; Wirksamkeit nicht eindeutig bewiesen, muss selber bezahlt werden, Restrisiko wegen Infektionsgefahr)
- Arthroskopie (operativer Eingriff bei dem unter Anderem der Knorpel geglättet wrid, häufig auch Einblutungen provoziert werden, um ein "Knorpelähnliches" Gewebe zu erzeugen)
- Umfangreicher Eingriff (z.B. Knorpeltransplantation)
- Künstliches Kniegelenk
- Knie und Knorpel. Ursache und Therapie mal sehr verständlich erklärt
- Beinfehlstellung als Ursache ausschließen (X-Beine, O-Beine, Beinlängenmessung)
- Bewegung überhaupt (bessere Durchblutung duch Bewegung steigert die Funktion des Knorpels)
- Gesunde Ernährung (z.B. auch eher basisch als sauer -> Säure "frisst" Knorpel)
- Ergänzungsmittel wie Glucosamin und Chondroitin (Führt natürlich nicht zum Aufbau von Knorpel, hilft aber den Restknorpel zu erhalten)
- Magnetfeldtherapie (einzige Therapie, für die es wohl wissenschaftlich fundierte Beweise gibt, dass sie zum Aufbau des Knorpels führt)
- Verpflanzung von gezüchteten Knorpelzellen
- sogenannte Hemicaps-Methode (Ausfüllen des fehlenden Knorpels durch Metall
Eine Auswahl dieser Möglichkeiten setze ich gerade um. Beschreibung in meinem Tagebuch.
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20.12.2011, 11:59
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Knieproblem: Knorpel ist schuld! Beitrag #59
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Spaßläufer
Registriert seit: 26.11.2011
Beiträge: 117
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Hallo ins Rund :-)
ich wollte mich mal für diesen informativen und mutmachenden Thread bedanken.
Komme gerade vom Orthopäden und Sportarzt, der nach Abtasten und Ruckeln an Kniescheibe plus Röntgenuntersuchung (kein MRT) die Diagnose Arthrose stellte. Zwar sei diese Arthrose (noch) nicht ursächlich für meine Schmerzen, das sind die Sehnen aber trotzdem sollte ich das Laufen an den Nagel hängen, es sei denn... tadaaaaa: Ich mache eine Spritzentherapie über 6 Wochen, mit 2 Spritzen wöchentlich zum Knorpelaufbau. Kosten hierfür rund 750 Euro 
Dank dieses Beitrages geht es mir doch gleich viel besser.
Mein Fazit: Die Spritzen spar ich mir, Stabi-/Krafttraining mache ich sowieso, BMI sollte mit 22 OK sein, das Lauftraining gehe ich dann, wenn die Sehnen und Schienbeine sich wieder erholt haben ganz ruhig und langsam wieder an und guck mal was passiert. Oder was meint ihr?
Viele Grüße
Angela
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20.12.2011, 12:15
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Knieproblem: Knorpel ist schuld! Beitrag #60
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In Rehabilitation
Registriert seit: 22.11.2008
Ort: Himmelpforten
Beiträge: 1.051
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Zitat:
Zitat von NurIch
Komme gerade vom Orthopäden und Sportarzt, der nach Abtasten und Ruckeln an Kniescheibe plus Röntgenuntersuchung (kein MRT) die Diagnose Arthrose stellte. Zwar sei diese Arthrose (noch) nicht ursächlich für meine Schmerzen, das sind die Sehnen aber trotzdem sollte ich das Laufen an den Nagel hängen, es sei denn... tadaaaaa: Ich mache eine Spritzentherapie über 6 Wochen, mit 2 Spritzen wöchentlich zum Knorpelaufbau. Kosten hierfür rund 750 Euro
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Hey NurIch,
als erstes würde ich mal auf ein MRT bestehen. Ansonsten sind keine seriösen Diagnosen zu stellen. Viele Fachleute sagen sogar, dass selbst ein MRT zu ungenau sei, um eindeutige Diagnosen zu stellen, ledigliche Röntgenaufnahmen aber absolut ungeeignet.
Meine Meinung ist, wenn Dein Arzt sagt, dass Du mit den Spritzen den Knorpel aufbauen kannst, ist er vielleicht nicht der Richtige. Die Spritzen können lediglich temporär einen Puffer darstellen, der ein bisschen Eigenschaften vom Knorpel übernimmt oder unterstützt. Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass 6x2 Spritzen verabreicht werden. Das erscheint mir ziemlich viel (und damit natürlich auch der Preis). Ich bekomme Morgen meine letzte von fünf Spritzen und bezahl insgesamt ca. 240 €. Hier und in diversen Foren habe ich gelesen, dass die Spritzen wirklich helfen. Ich kann noch nicht so viel dazu sagen, insbesondere weil ich eben auch die anderen Maßnahmen durchführe und eine Begrüdung der Verbesserung nicht einer Maßnahme zuordnen kann.
Ich habe das Gefühl, dass ich nach etlichen anderen Ärzten nun bei Profis bin und die sicht nicht nur damit beschäftigen, "düstere" Zukunftsprognosen zu machen, sondern echte Perspektiven darstellen. So wurde mir gesagt, dass bei entsprechender Schmerzfreiheit Laufen (wenn auch nicht mehr Marathon) durchaus möglich ist. Auf jeden Fall solltst Du eine zweite Meinung einholen. Von den meisten "Rehabilitierten" wurden die besten Therapien von den zweiten, dritten oder sonstwas Ärzten eingeleitet.
Also Kopf hoch!
Halte uns doch bitte über Deinen weiteren Verlauf auf den Laufenden. Man kann immer was lernen.
Geändert von eisbergsalat (20.12.2011 um 12:17 Uhr)
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20.12.2011, 12:36
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Knieproblem: Knorpel ist schuld! Beitrag #61
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Spaßläufer
Registriert seit: 26.11.2011
Beiträge: 117
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Hallo Matthias,
Zitat:
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Meine Meinung ist, wenn Dein Arzt sagt, dass Du mit den Spritzen den Knorpel aufbauen kannst, ist er vielleicht nicht der Richtige
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Ja, das ist auch meine Meinung.
Nun ist dies schon der zweite Ortopäde innerhalb von ca 8 Wochen. Der erste hat husch-husch Verfahren Knick-Senk-Spreiz-Fuß und Patelladysplasie diagnostiziert. Einlagen, Bandage die ich nach dem Laufen tragen sollte ( weil so stramm, das Knie bewegen kaum noch möglich) und 6x KG verschrieben. Empfehlung: Weiterlaufen.
Ich bin schon sehr gespannt, was eine Drittmeinung ergibt, die ich dann im Januar einholen werde. Momentan ist ja aufgrund der Schienbeingeschichte eh erstmal Füße stillhalten angesagt...
Lieben Gruß
Angela
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