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10.11.2011, 14:41
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #17
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EisLäufer
Registriert seit: 05.04.2009
Ort: Essen, NRW
Beiträge: 4.463
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Zitat:
Zitat von DonMias
Muskeln sind relativ schnell aufgebaut. Gelenke und Sehnen (also der passive Bewegungsapparat) nicht. Und wenn es schon die Muskulatur nicht schafft, ist der Rest erst Recht noch nicht so weit.
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Sie läuft jetzt seit drei Monaten und ist bei 3x50 pro Woche. Wenn sie jetzt einen Lauf pro Woche um 10-15 Minuten verlängert kann ich mir nicht so recht vorstellen dass das wirklich zu einer Überlastung führt. Ich sehe mich durchaus noch als Anfänger und lasse mir gerne was sagen, aber das klingt für mich jetzt nicht unrealistisch, oder? Vor allem wenn diese 15 Minuten mit Gehpausen unterbrochen werden.
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10.11.2011, 14:44
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #18
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 13.10.2011
Ort: München
Beiträge: 176
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Oh Leute, ihr verwirrt mich.
Was Don Mias sagt, dass man mit Gehpausen evtl. über die Grenze geht, was für den Bewegungsapparat noch gut ist, klingt für mich durchaus auch sehr vernünftig und einleuchtend.
*grübel*
Don, wenn ich nun einmal pro Woche eine etwas längere Strecke, mit Gehpausen, einplane (länger heißt, ca. 10 - 15 Minuten länger als bisher, also ungefähr eine Stunde), und die anderen beiden Tage meine gewohnte Strecke laufe, ca. 50 Minuten am Stück, wäre das deiner Einschätzung nach vertretbar? Vorstellen könnte ich mir auch Folgendes:
Einmal 30-40 Minuten laufen, also deutlich kürzer als gewohnt, dafür aber einen kleinen Tick schneller als "ohne Anstrengung" geht,
einmal die gewohnten 50 Minuten langsam durchlaufen,
und einmal die etwas längere Strecke, mit ggfs. ein,zwei Gehpausen.
Wäre das o.k.?
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10.11.2011, 14:47
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #19
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Läufer
Registriert seit: 10.06.2009
Ort: Bochum
Beiträge: 4.529
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Zitat:
Zitat von Schlurferin
Genau das steht doch in allen Anleitungen und Tipps für Anfänger brettlbreit drin, dass man, wenn man anfängt zu laufen, auf keinen Fall bis an die Grenze gehen soll, weil das Ziel vorerst immer sein muss, ohne Quälerei langsam die Ausdauer zu steigern ....
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Wir reden hier von 3 Monaten Lauferfahrung und 50 Minuten am Stück. Da darf man sich meines Erachtens auch gelegentlich mal richtig anstrengen.
@lightweave:
Für mich klang es nicht danach, als ob es darum ginge, von 50 auf 60 Minuten zu steigern, indem nach 50 Minuten eine Laufpause kommt um dann noch mal 10 Minuten dran zu hängen. Diese Steigerung um 10 Minuten muss auch ohne Gehpause drin sein. Falls nicht, dann ist sie einfach noch nicht so weit.
@Schlurferin
Mach es, wie Du schreibst: 2 mal kürzer, davon einmal ein bisschen schneller. Einmal länger. Aber ohne Gehpause.
So, ich halte mich hier jetzt erst mal mindestens ein paar Stunden raus. Wird mir gerade zu unübersichtlich bei der hohen Posting-Frequenz?
Geändert von DonMias (10.11.2011 um 14:59 Uhr)
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10.11.2011, 14:48
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #20
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Reload 4.0
Registriert seit: 25.09.2008
Ort: Dresden
Beiträge: 2.044
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@Schlurferin: Ich finde das eine vernünftige Idee. Um dich zusätzlich zu verwirren: Bei der Marathonvorbereitung gibt es lange Läufe mit 30km+
Um sich orthopädisch nicht zu sehr zu belasten teilen manche Sportler diese frühs mit 20km und abends nochmal 15 drauf.
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10.11.2011, 15:07
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #21
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"Meilen"stein
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Dortmund
Beiträge: 5.494
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Ich würde auch zur Abwechslung raten, also die 3x50=150 Min. anders aufteilen.
Wobei ich da mit dem ausweiten durch Gehpause vorsichtig wäre, denn hier würde ich klar die beiden folgenden Fälle unterscheiden:
1. Fall: Die Gehpause wird nötig, da die Ausdauer nicht mehr reicht. Dann halte ich das für ok, durch eine Gehpause wieder Luft zu schnappen und dann weiterzumachen.
2. Fall: Die Beine sind der limitierende Faktor, in diesem Fall würde ich eher davon abraten.
Natürlich ist das alles immer so eine Sache, aber in den Anfangsbereichen halte ich dies für sinnvoller!
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10.11.2011, 15:18
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #22
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Alibiläufer
Registriert seit: 21.06.2009
Ort: Göttingen
Beiträge: 430
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Zitat:
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Ich strenge mich beim Laufen schon an, d.h. ich schwebe nicht auf Engelsflügeln locker über die Asphaltwege. Aber unter Anstrengung verstehe ich eigentlich was anderes, nämlich dass man bis ans Limit geht.
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Es gibt auch noch was dazwischen, Tempodauerläufe z.B. oder Intervalle. Mit 3*50 min bist Du aus der absoluten Anfängerphase jedenfalls hinaus. Versuch mal einen 20-30 min Lauf (plus Warmlaufen) der vielleicht 1 min/km schneller ist, Puls bei 80-85%. Das dann jede Woche einmal.
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10.11.2011, 15:30
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #23
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"Meilen"stein
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Dortmund
Beiträge: 5.494
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Zitat:
Zitat von Twipsy
Es gibt auch noch was dazwischen, Tempodauerläufe z.B. oder Intervalle. Mit 3*50 min bist Du aus der absoluten Anfängerphase jedenfalls hinaus. Versuch mal einen 20-30 min Lauf (plus Warmlaufen) der vielleicht 1 min/km schneller ist, Puls bei 80-85%. Das dann jede Woche einmal.
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Der Grundgedanke ist ja gut, aber 1 min/km schneller halte ich für gefährlich und auch schwer machbar. Denn als Laufanfänger bremst man sich ja eher nicht ganz so weit runter und kann auch sein Tempo nicht ganz so steuern. Folglich würde es mich doch wundern, wenn sie 1 min/km auf 2/5 bis 3/5 ihrer üblichen Distanz laufen kann.
Aber eben etwas mit dem Tempo bei einem der Läufe zu spielen wäre sicher sinnvoll!
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10.11.2011, 17:45
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Längerer Lauf mit Gehpausen sinnvoll? Beitrag #24
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 13.10.2011
Ort: München
Beiträge: 176
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Ich habe schon mal versucht, zwischendurch etwas schneller zu laufen, aber so blöd das klingt: es geht nicht. Ich kann zur Zeit noch nicht schneller laufen als ich laufe. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich bei 1,74 Meter Körpergröße 96 kg wiege. Die wollen erst mal durch die Gegend gewuchtet werden.  Was ja auch gelingt, denn ich habe vor drei Monaten bei 103 kg mit dem Laufen angefangen und immerhin mittlerweile 7 kg abgeworfen. Trotzdem schleppe ich noch mindestens gute 20 Kilo zuviel an Ballast beim Laufen mit mir herum und ich finde ehrlich gesagt, es ist schon durchaus ein Erfolg, dass ich seit dreieinhalb Monaten mindestens 3 mal die Woche laufe, bisher keinerlei Beschwerden oder Schmerzen an Sehnen, Gelenken und Beinen gehabt habe und nun bei 50 Minuten bin. Dass ich mich angestrengt habe, kann man mir glaube ich nicht absprechen. 
Mein Problem ist im Grunde, dass mir beim Laufen "meiner" gewohnten Strecke langsam ein bißchen fad wird. Dreimal die Woche exakt diesselbe Strecke, denselben Weg an denselben Häusern und Feldern entlang, notgedrungen momentan noch im gleichen Zuckeltempo - das verliert etwas an Reiz. Die zwei anderen Streckenmöglichkeiten, die ich habe, sind aber "Rundkurse" und deutlich länger (die eine ca. 1 km länger, die andere 1,5 km länger). Die eine Strecke wäre landschaftlich sehr schön, würde durch Felder und an einem Wäldchen entlang gehen, auf gut ausgebauten Wegen, die man auch im Winter laufen kann, und ich würde sie so gern statt meines bisherigen Hamsterrad-Trotts laufen. Aber sie ist eben spürbar länger und ganz kann ich sie noch nicht laufen. Deshalb bin ich überhaupt auf die Idee mit den Gehpausen gekommen. Weil ich mal was anderes sehen will beim Laufen und eine andere Strecke möchte, und weil ich mir dachte, wenn ich gehe, kann ich ja auch nicht über mein Limit kommen und gehe nicht das Risiko ein, mich zu übernehmen.
Na ja, man kann halt nicht alles auf einmal haben. Ist zur Zeit ein bißchen blöd, weil ich nicht mehr in der absoluten Anfangsphase bin, in der man sich über jede Minute freut, die man über 2 Minuten-Einheiten länger laufen kann, und noch nicht soweit bin, dass ich wirklich etwas längere Strecken normal laufen und entsprechend mit dem Training variieren kann.
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