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10.10.2008, 10:39
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Läufer vs. Hund Beitrag #1
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jog-o-matic
Registriert seit: 02.10.2008
Ort: München
Beiträge: 318
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Läufer vs. Hund
Ist mir jetzt schon drei oder viermal so gegangen, dass mir ein Hund bei Laufen in die Quere gekommen ist... natürlich wollten die immer nur "spielen", was mir letztlich egal ist, wenn sie mir in die Beine laufen nervt das und mitunter war das schon fast mehr. Wenn ich merk, dass da jemand sein WauWau nicht unter Kontrolle hat, versuch ich etwas Abstand zu halten - schon klar, aber leider geht das nicht immer... da hat man Gelegentlich schon Lust dem "Herrchen" mal ganauso vor den Latz zu laufen!.. Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen und wenn ja, wie "handelt" ihr das?
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10.10.2008, 10:41
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Läufer vs. Hund Beitrag #2
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Hetzt mich Nicht ...
Registriert seit: 03.07.2007
Ort: zu Hause
Beiträge: 14.685
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Klick mal da ... oder DA
Das Thema wurde hier schon ein paar mal diskutiert ....
Die üblichen Verdächtigen , werden dir sicher viele neue Infos zum Thema Hund und Laufen geben  
Geändert von Thommy (10.10.2008 um 10:43 Uhr)
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10.10.2008, 10:58
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Läufer vs. Hund Beitrag #3
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Gast
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Bin zwar kein üblicher Verdächtiger.... aber kenne es von beiden Seite..denn ich Laufe und wir haben selbst einen Hund.
Heute morgen bin ich gleich zwei Hunden mit Besitzern begegnet... da ich beides Mal von Hinten angekommen bin, mache ich mich rechtzeitig mit "Guten Morgen" bemerkbar und verlangsame ein wenig um Herrchen und Frauchen Zeit zu geben. Beides Mal waren die Hunde ohne Leine, einmal wurde der Hund festgehalten, einmal hat er Sitz gemacht.... ich etwas langsamer vorbei, und mich Bedankt, ja das mache ich so.
Unser Hund ist erst 6 Monate, d.h. sie will wirklich spielen, bzw. alles Schnelle was an sich an ihr vorbei bewegt regt zum nachlaufen an. So lange sie das noch macht bleibt sie an der Leine (Schleppleine 5, 10 oder 15 Meter).
Mittlerweile sind die Begegnungen mit Joggern eher unspektakulär... zum Sitz bekommen wir sie nicht immer, da ist die Geschichte wohl zu spannend, aber sie läuft nicht hinterher.
In München stehen ja die "Zamperl" unter besonderem Schutz, kenne das, habe gut 10 Jahre in München gelebt und bin dort gelaufen.
Das Problem ist nie der Hund, es ist immer nur der Besitzer der seinem Hund nix oder das Falsche beigebracht hat.
Grundsätzlich habe ich schon festgestellt, je kleiner der Hund / Rasse, desto weniger legen viele Hundebesitzer wert auf die Erziehung, nach dem Motto den "Kleinen" kann ich ja auf den Arm nehmen. Schön blöd.
Lange Rede: Der Hund will nur Spielen, der Besitzer ist in der Verantwortung und mit ein wenig Verständnis und Miteinander gibt es keine Probleme.
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10.10.2008, 11:02
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Läufer vs. Hund Beitrag #4
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Hetzt mich Nicht ...
Registriert seit: 03.07.2007
Ort: zu Hause
Beiträge: 14.685
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Zitat:
Zitat von TomIron
Bin zwar kein üblicher Verdächtiger....
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Ab jetzt schon  
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12.10.2008, 01:25
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Läufer vs. Hund Beitrag #5
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Hüftroller
Registriert seit: 19.01.2007
Beiträge: 82
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Ich laufe hier im schönen Freiburg (im Breisgau) fast nur am Dreisamufer lang, also einer sehr stark von Spaziergängern und demnach auch Hunden frequentierten Strecke, und habe in der Zeit, in der ich nun hier wohne (ca. 2 Jahre) mit einer Ausnahme noch kein ernst zu nehmendes Problem mit Hunden gehabt. Wobei das eine "Problem" ein Pekinese war, der regelrecht versuchte, mir den Weg abzuschneiden und mich mutmaßlich auch beissen wollte. "Mutmaßlich" deshalb, da ich es nicht ausprobieren wollte... ich bin ihm dann davon gerannt, wobei er über die ersten 60-70m erstaunlich gut mitgehalten hat  .
Aber ein Biss, auch wenn der Hund klein ist, ist ja dann doch meist nicht ganz unlästig (Desinfektion, ggf. Tetanus-Spritze usw.). Ich würde in dem Fall auch keine Sekunde zögern und den Hundehalter sofort anzeigen. Beissen ist absolutes No-Go. Ich bin kein Hundefreund um jeden Preis.
Ansonsten passiert es mir natürlich auch regelmäßig, dass mir Hunde mal in die Quere kommen, aber das stört mich nun wirklich nicht. Die sind halt abgelenkt und tollen herum und haben eben auch nicht immer alles 100% im Blick (auch Hunde haben hinten keine Augen). Ist mir relativ egal. Dann weiche ich eben aus oder bremse kurz ab (muss man positiv sehen... schult die Koordination  ). Alles eine Sache der gegenseitigen Rücksichtnahme. Genauso wie man sich mit Spaziergängern, Radfahrern oder Inlineskatern ja auch arrangieren muss und da gibt es nach meiner Erfahrung deutlich mehr Probleme als mit Hunden.
Ich würde dem Hund (wie Kindern) im Zweifel hier auch immer noch einen Bonus einräumen, da der Hund ja in der Regel über weniger Gesamtüberblick oder die Fähigkeit zum vorausschauenden Denken verfügt als wir Menschen.
Insgesamt würde ich jedem raten, Hunde so gut es geht zu ignorieren und ganz selbsbewusst weiterzulaufen, auch wenn ein Hund scheinbar "im Weg" ist. Die machen schon Platz, wenn sie merken, dass man nicht vor hat zu bremsen oder auszuweichen.
Und sonst ist eben wie gesagt gegenseitige Rücksichtnahme angesagt. Es tut doch keinem weh, wenn man mal einen kleinen Schlenker laufen oder kurz abbremsen muss. Wer sich dadurch ach sooo... extrem in seinem Laufrhytmus beeinträchigt fühlt, der soll doch bitteschön in (noch) einsameren oder abgelegeneren Gegenden laufen gehen, wo er/sie garantiert auf keinen Hund trifft.
Wenn man aber wissentlich da läuft, wo auch Hunde laufen, dann ist halt meiner Meinung nach besagte beiderseitige Rücksichtnahme angesagt und das funktioniert nach meiner persönlichen Erfahrung mit extrem seltenen Ausnahmen auch sehr gut.
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12.10.2008, 08:50
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Läufer vs. Hund Beitrag #6
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Wirokee
Registriert seit: 19.10.2006
Ort: Bodensee, östliches Nordufer *g*
Beiträge: 3.972
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Zitat:
Zitat von TomIron
Heute morgen bin ich gleich zwei Hunden mit Besitzern begegnet... da ich beides Mal von Hinten angekommen bin, mache ich mich rechtzeitig mit "Guten Morgen" bemerkbar und verlangsame ein wenig um Herrchen und Frauchen Zeit zu geben. Beides Mal waren die Hunde ohne Leine, einmal wurde der Hund festgehalten, einmal hat er Sitz gemacht.... ich etwas langsamer vorbei, und mich Bedankt, ja das mache ich so.
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Hi Tom,
dieses von dir beschriebene Verhalten als Joggerin habe ich dank dieser Hundethreads hier gelernt. Naja - bedankt hab ich mich immer schon, wenn jemand seinen Hund sitzen hat lassen oder an sich genommen hat  Aber das, wenn man von hinten "angeschlichen" kommt, das wurde mir durch diverse Postings erst klar.
Seitdem ich die Tipps von Hundehaltern hier im Forum (zu Anett rüberschiel) bekommen habe, laufe ich wesentlich entspannter an Hunden vorbei und habe inzwischen auch ein wenig gelernt, wie ein Hund "funktioniert". Ich kann also erkennen, ob einer fröhlich entspannt rumtollt oder eher ungehorsam und flegelhaft ist.
Seit ich mir die Mühe gemacht habe, die andere Seite (Hunde u. Herrchen) zu betrachten, laufe ich viel entspannter.
Nicht immer ist Friede-Freude-Eierkuchen, aber zu 90% schon.
Ich sehe es auch so, dass andere Freizeitsportler - insbesondere die Rennradler und Mountainbiker, sich viel schlimmer verhalten und obendrein noch die weitaus größere Gefahr darstellen. Und ich gehör zu denen, die nicht in der Mitte des Wegs laufen, sondern immer schön an der Seite.
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12.10.2008, 15:21
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Läufer vs. Hund Beitrag #7
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 01.10.2008
Beiträge: 34
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Mit den typischen Familien Hunden hab ich kein Problem, auch wenn die mich anspringen  kann sehr gut mit Hunden.
Ich hasse allerdings gefährliche Hunde, Pitbull, Rottweiler, Dobermann - zumal wenn sie mit Leuten unterwegs sind, die nicht im geringsten die Kraft haben - diese Hunde zu halten. Da hört der Spass dann auf. Laufe durchaus auch mal einen anderen Weg um diesen Viechern aus dem Weg zu gehen - obwohl ich wie gesagt, sonst Hunde sehr gerne mag.
Das man sich bemerkbar macht, wenn man von hinten kommt, ist auf jeden Fall zu empfehlen. NIcht nur bei Hunden, hab auch öfters gehabt, das alte Omas sich erschreckt haben, wenn man von hinten vorbeiläuft.
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12.10.2008, 16:48
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Läufer vs. Hund Beitrag #8
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 22.12.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 175
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Hallo Nighthawk 
Also, Hunde gehören bekanntermaßen zu den 10 intelligentesten Tierarten und sind durchaus zu vorausschauendem Denken in der Lage, anders als scheinbar ein Großteil der Menschen, die sich ja ebenso bekanntermaßen für schlau und überlegen halten; oder wäre dieser Planet sonst in einem so schlechten Zustand?!
LG Jan
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