Liebe Community,
ich bin Oliver, 42, wiege bei 185cm ganze 68kg (= BMI von ca. 20), mache seit knapp 25 Jahren Kampfsport und war eigentlich gar nicht erstaunt, wie schlecht letztes Jahr bei einem Belastungs-EKG meine Maximalleistung bei Abbruch wegen Erreichen des Grenzpulses war: 125 W.
Daraufhin war mir klar, dass ich was tun muß, und da ich Laufen bzw. meine Vorstellungen davon immer gehaßt habe, dachte ich, dass ich das mal versuchen könnte

Also in Kleve zu RunnersPoint, die die Laufbandanalyse gemacht haben, mit dem Ergebnis, dass ich neutral stehe und laufe, links vllt. minimal proniere. Ich bin Physiotherapeut und Heilpraktiker, von daher kenne ich mich zumindest mit der Anatomie und zum Teil auch mit der Pathologie aus, weiß aber leider nicht, was ich bei Beginn mit Laufen an normalen Belastungsschmerzen erwarten kann und was vielleicht ein Hinweis auf doch falsches Schuhwerk sein könnte.
Hier also mein Problem:
Ich laufe seit gerade mal 2 Wochen 3 mal die Woche erstmal nur 25-30 min im Wald langsam (geschätzte 8km/h) mit Asics Trabuco-Schuhen und hatte, abgesehen vom Muskelkater in den Oberschenkeln, ab dem dritten Mal (bisher bleibende) Schmerzen am hinteren Außenknöchel, die bei Zehenstand bzw. Hocksitz stärker sind bzw. diesen unmöglich machen. Kräftige Querfriktionen (=quer zum Bänderverlauf gehende Massagen mit den Fingerspitzen) auf dem Bereich machen es etwas besser, aber nicht lange.
Ist das jetzt eher ein Zeichen für doch nicht so geeignete Schuhe, da ich vielleicht doch etwas proniere und das auf dem Laufband nicht herausgekommen ist? Oder ist das noch alles im normalen Bereich der Gewöhnung des Körpers an die neue Belastung? Mein subjektiv empfundenes Laufbild scheint ganz ok, nur habe ich beim Laufen beide Fußspitzen eher gerade nach vorne als leicht nach außen zeigend wie sonst im Alltag.
Habt Ihr Erfahrungen, Tips etc? Da wäre ich dankbar!
Grüße von
Oliver