Hallo an alle,
dies ist mein erster post hier und ich hoffe eventuell eine Erklärung für mein regelmäßig wiederkehrendes „Unwohlsein“ beim Laufen zu finden.
Ich bin männlich, 44 J., 85 kg bei 1,93 Körpergröße. Ich möchte nicht behaupten, dass ich regelmäßig laufe, habe aber immer mal wieder Phasen, in denen ich es drei bis vier Mal die Woche schaffe, dann lauf ich schon einmal 10 oder 12 km in einer guten Stunde, ansonsten 7-8.
Mittlerweile passiert das seit ca. 3 Jahren. Es ist absolut unabhängig davon, ob ich mal wieder eine Phase mit regelmäßigen Laufeinheiten habe oder gerade wieder anfange und auch egal, ob ich schnell oder langsam laufe. Auch mit Nahrungsaufnahme hat es nichts zu tun. Bestes Beispiel vor ca. 2 Monaten, während einer meiner Laufphasen, laufe ich an einem Dienstag ca. 10 km in 50 Minuten (für mich sauschnell) am darauffolgenden Freitag schaffe ich es trotz Ententempo nicht, 8 km am Stück zu laufen.
Es ist immer die gleiche Symptomatik. Irgendwann während des Laufens „sagt“ mir mein Körper einfach „Stopp“, keinen Schritt weiter laufen, würde auch nicht funktionieren. Es hat nichts mit Atmung oder zu hohem Puls zu tun, es ist, als wäre der Akku ganz plötzlich leer und es ist ein echt fieses Gefühl im Körper. Während ich mich dann nach Hause quäle kommen Schweißausbrüche, die ich dann auch den ganzen Tag über habe. Manchmal fühle ich mich noch am nächsten Tag kaputt. Und ab und zu habe ich das Gefühl, dass es mir oben ein paar Hirnzellen zerschießt .
Einmal war es so krass, dass ich es keine 500 Meter weit geschafft habe und die Muskeln einfach keinen Saft bekommen haben. Ein anderes Mal, haben nach ca. 1 km die Beine komplett zugemacht, mit super Oberschenkelkrampf. Das waren aber zwei Ausnahmen, stehen vielleicht nicht im Zusammenhang mit dem eigentlichen Problem.
Ich würde gerne wieder mehr laufen, habe aber ehrlich gesagt immer mehr Schiss davor, dass sich das wiederholt und . . .Gehirnzellen sind nicht unendlich verfügbar

!
Hat jemand von Euch so etwas schon einmal erlebt, vielleicht gibt es unter Euch einen Mediziner, der eine Idee hat. Btw, bislang kein Belastungs-EKG gemacht. Und die Ärzte, mit denen ich darüber gesprochen habe, tappen im Dunkeln.
Braincell