Heute nehme ich Euch mit auf meine Trainingsrunde durch das schöne Kiel. Meine Eindrücke sollen für diejenigen einen Anreiz bieten, die in Kiel beziehungsweise der Umgebung wohnen und vielleicht eine neue Laufstrecke ausprobieren möchten.
Los geht’s in der Hansastraße, unweit der beliebten Bar „Taktlos“. Vorbei an den Milch-Café trinkenden Gästen laufen wir in Richtung Süden zum Schreventeich. Hier ist richtig Leben: Die Leute genießen die Sonne, es wird gegrillt und Studenten probieren sich im Slacklining – einem neuen Outdoor-Trendsport. Im Schrevenpark drehen wir eine Runde um den kleinen See. Hier läuft es sich sehr angenehm, da extra für die vielen Läufer ein gelenkschonender Pfad angelegt wurde. Die schönen Straßenzüge aus der Gründerzeit entlang des Parks runden das Bild ab.
Nach nur 500m verlassen wir diesen Weg jedoch schon wieder Richtung Rathaus. Nach Überquerung des Knooper Wegs laufen wir die Fleethörn Straße hinunter zum Kleinen Kiel. Den markanten Rathausturm - das Wahrzeichen Kiels – sowie das Opernhaus lassen wir rechts liegen. Weiter führt uns der Weg durch den Ratsdienergarten, vorbei an der Muthesius Kunsthochschule.
Nach Durchquerung des Prinzengartens nehmen wir die Fußgängerbrücke über den Düsternbrooker Weg; zur linken Seite befinden sich das Universitätsklinikum und die Kieler Kunsthalle. Auf der rechten Seite sind die Anleger der großen Kreuzfahrtschiffe, die vor allem im Sommer Hochkonjunktur haben. Die größten und bekanntesten hier regelmäßig einlaufenden Schiffe sind die „Aida“ und das neue „mein Schiff“.
Für ca 3,5 Kilometer laufen wir nun die Kiellinie und das Hindenburgufer hinunter - vorbei an den schönen Segelschiffen, den flanierenden Touristen und kreischenden Möwen. Die Kieler Förde liefert hier ein wirklich eindrucksvolles Bild. Wir passieren den neu umgebauten Kieler Yachtclub und ein wenig später die Traumlocation „Seebar“ – ein umgebautes, aufwendig renoviertes Seebad.
Nachdem wir den Militärhafen und die dort ankernde Gorch Fock der Marine bestaunt haben, biegen wir ab in das Düsternbrooker Gehölz. Hier ist die Forstbaumschule erwähnenswert – ein großer Biergarten nach bayrischem Vorbild.
Über den Blücher Platz geht’s zurück Richtung Hansastraße, dem Ausgangspunkt unseres Trainingslaufs.
Ausgepowered aber mit vielen neuen Eindrücken geht’s nun unter die Dusche. Zuvor endet jedoch der gemeinsame Teil unserer Runde…
Den selben Artikel mit Bildern findet ihr auch auf folgendem Blog, bei dem ich als Co-Author tätig bin: http://newbalanceblog.de/2009/09/news/laufen-in-kiel/