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14.10.2005, 13:45
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #1
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 14.10.2005
Ort: Mainz
Beiträge: 2
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Laufen mit Bandscheibenvorfall
Hallo zusammen!
Joggen mit Bandscheibenvorfall. Finde ich hier vielleicht Leidensgenossen, die sich auch nicht von ihrer Passion, dem Laufen haben abbringen lassen?
Bei mir liegt ein Vorfall im Lendewirbelbereich vor mit allen bekannten Nettigkeiten : Extreme Schmerzen die in die Beine strahlen/ Taubheitsgefühl/ kurzfristiger Kontrollverlust/ Schonhaltung usw.
Danach konservative Therapie.
Dann lange Zeit keine Schmerzen, nachlässig geworden und das regelmäßige Training schleifen lassen.
Die Strafe folgte auf dem Fuße: Wieder akute Schmerzen mit Krankenhauseinlieferung und großem Hallo 
Lernen durch Schmerz!  Typischer "Bundispruch" aber gar nicht so verkehrt.
Deshalb jetzt seit 1,5 Jahren regelmäßiges Training meiner "Problemzonen".
Mein Wunsch: Wieder laufen, lang laufen, viel laufen!
Genug erzählt aus meiner kleinen Welt!
Wie habt Ihr es geschafft? Welche Übungen haben Euren Rücken/ Bauch/ Rumpfmuskulatur gestählt? Welche Ärzte/ Therapien haben wirklich geholfen?
Nach welchen Trainingsplänen habt Ihr gearbeitet?
Wie habt Ihr Rückschläge (Schmerzen) überwunden?
Ich bin für alle Infos, Tips und Tricks Dankbar!
Falls Ihr Eure Leidensgeschichte nicht so breit treten wollt, wie ich es getan habe, dann würde ich mich auch über eine "Private Nachricht" freuen!
Lieben Dank!
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14.10.2005, 21:42
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #2
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 07.09.2005
Ort: Witten
Beiträge: 188
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Hi, ich bin auch so einer  
Also, bei mir wurde vor ca. 6 Jahren eine Bandscheibenschaden festgestellt. Das fing nach zwei Umzügen an, tauber großer Zeh und Schmerzen im Rücken. Diagnose per Röntgenbild -> Bandscheibenschaden *grrr*. Kurze Physiotherapie mit all den Übungen die ich schon aus unserem Sportverein kenne. aber einige Detail hab ich dann doch noch gelernt. Seit dem hab ich ca. 3 mal die Woche ca. 20 Minuten Bauch- und Rückenmuskulatur trainiert.  Letztes Jahr hat wieder etwas mehr Schmerzen, jetzt wollte ich es genau wissen udn ging noch mal zum Arzt. Der ordnete eine CT Untersuchungan. Jetzt wurde ein leichter Bandscheibenvorfall festgestellt, der Arzt meinte nur ich müßte ja doch Schmerzen haben  *lol* jou.
Er schaute sich noch die Muskulatur auf den Bildern an und meinte "dat sieht ja schon mal nicht schlecht aus, ei bißchen aber mehr für die Bauchmuskeln machen, die könnten noch ne Kräftigung brauchen". Tja, und ab da mache ich jetzt fast täglich meine Rückengymnastik !!! Hab jetzt einen ordentlichen strammen Bauch und gut ausgeprägte Rückenmuskeln im Wirbelsäulenbreich.
Wenn mal einer in meinen Bauch boxt und ich gleichzeitig den Bauch "anspanne", erschrecken die sich immer über die Härte *grins*  .
Na, und so kann ich jetzt mit diesem Vorfall leben. Hier und da zwickt er manchmal mehr und mal weniger. Jetzt nach dem Marathon vor einer Woche in Essen, waren zwar Schmerzen heftig da...so direkt nach dem Marathon und eins zwei Tage später, aber jetzt ist wieder alles wie vorher.
Man kann damit leben, hauptsache mann macht Gymnastik, JEDEN Tag !!!! Auch ein Sitzkeilkissen hab ich im Büro, versuche öfters aufzustehn, wechsel oft die Sitzposition, beim Bücken geh ich in die Knie, beim Radfahren wenns kalt ist trage ich einen dünnen Nierengurt usw.
Und wenn ich laufe, fühle ich mich am meisten wohl :-), wenns nicht mehr geht, wird der Körper sich schon melden......, das war auch die Aussage meines Arztes der selbst Läufer ist
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14.10.2005, 23:28
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #3
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 23.09.2005
Beiträge: 18
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Hallo, ich denke ihr macht anderen auch Mut mit euren Erfahrungen bzgl. Krankheiten und Laufen. Bei mir liegt die Krankheit in einer anderen Richtung ( Rheuma ) genau gesagt Morbus Bechterew der vor ca. 10 Jahren nach Windpocken herausgekommen ist und mich einige schmerzvolle Jahre gekostet hat. Seit 2 Jahren kann ich endlich wieder regelmäßig laufen. Sieht zwar nicht sehr rund aus aber regelmäßige ärztl. Kontrolle gibt mir nur recht.Also weiter so aber immer dran denken. In der Ruhe liegt die Kraft.
Gruß
Hubi
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18.10.2005, 16:40
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #4
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 26.09.2005
Ort: Austria
Beiträge: 193
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HI Leute,
Jo ich gehör auch zu "dem Verein"...
Bei mir wurden vor 6 Jahren 2 Bandscheibenvorfälle im unteren Lendenwirbelbereich diagnostiziert. Zu der Zeit hatte ich heftige Rückenschmerzen/probleme so wie auch im linken Knie.
Kurzversion:
Wochenlange Therapie (Infusionen, Strombehandlungen, Massage, Streckbank) und Heilgymnastik.
Ich gebs zu, diese Heilgymnastikübungen habe ich nur ne Zeit lang gemacht, dann bin ich wieder faul geworden. Obwohl, so gewisse Übungen hab ich mir schon gemerkt und mach ich nun schon automatisch - z.B.: rückenschonendes bücken und aufstehen, Rückenhaltung (besonders beim sitzen),...
Mittlerweile habe ich so gut wie nie Schmerzen, merke es natürlich bei großer körperl. Belastung (wie Umzug) und natürlich bei FALSCHER Rückenbelastung.
Da ich Laufanfängerin bin, kann ich dazu noch gar nichts sagen.
Ich hoffe aber, ich bekomme keine Probleme damit.
Muss aber schon zugeben, ich achte peinlich genau auf JEDES Körpersignal beim laufen, eben wegen meiner Rückenprobleme.
lg. Wasserflasche
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16.04.2007, 17:23
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #5
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 16.04.2007
Beiträge: 2
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Bandscheibenvorfall-OP und wieder laufen
Ich bin 47 Jahre alt, 84kg schwer und laufe seit 11 Jahren. Längste WK-Strecke war der 100km Lauf in Biel, große läuferbedingte gesundheitliche Probleme waren bisher nicht zu verzeichnen. Meine Arbeitstätigkeit hat sich 2004 dahin geändert, das ich auch mal schwere Lasten (zB einen Eimer voll Geldmünzen) in einen Autokofferraum heben muß. Eine Krebserkrankung (Entfernung Nasenrachentumor mit Chemo + Bestrahlung) in 2005 habe ich gut weggesteckt, so daß ich Ende 2005 wieder Halbmarathon gelaufen bin + 2006 2x Marathon.
September 2006 fühlte sich in meinem Rücken etwas unnormal an (keine Schmerzen), nach dem Berlin-Marathon zeigten sich langsam steigende Schmerzen im Breich der linken Hüfte. Da diese kontinuierlich stärker wurden, untersuchte der Arzt die Hüfte, ohne Befund nach Röntgen und CT. KG und ähnliche Maßnahmen brachten nichts, inzwischen war ich bei Schmerzmitteln und max. 400m Gehen und starken Schmerzen angelangt. Ein CT der Wirbelsäule brachte den Bandscheibenvorfall zu Tage und die starken Schmerzen machten eine Notfalleinweisung in die Klinik erforderlich.
Dort wurde eine konventionelle Spritzenbehandlung erfolglos durchgeführt und mir dann zu einer OP geraten. Diese wurde am 9.3.07 durchgeführt und dabei freie Bandscheibenanteile entfernt und eine stark kompromierte Nervenwurzel S1 festgestellt. Nach der OP war ich sofort beschwerdefrei, eine angebotene KG konnte ich ohne Probleme mitmachen. Es wurde mir geraten, erstmal 2 Wochen nichts zu machen, viel liegen und gehen und bewegen. Nach 6 Wochen könnte ich schon mehr belasten, voll nach 12 Wochen. Auf die Frage, wie es mit meinem Hobby Laufen aussieht, sagte man mir, beschwerdefrei sei alles möglich, evtl. sogar der Berlin-Marathon 2007.
Zwischenzeitlich habe ich dann mit KG weitergemacht und diverse Geräte im Fitnessstudio nach Absprache benutzt sowie Schwimmen gegangen, ausdauermäßig betreibe ich im Moment Nordic Walking bis zu 2h Dauer in der Gruppe bzw. 5km auf Tempo, sehe das aber nicht als Belastung an. Dabei bin dankbarer Weise weiter beschwerdefrei, ein Ziehen hin und wieder im Rückenbereich ist nicht eindeutig zu erklären (evtl. Verspannung bzw. im Moment ungewohnte Belastung).
Auch die Beweglichkeit beim Ein- und Aussteigen in/aus dem Auto hat sich weiter deutlich gebessert.
Laufmäßig hatte ich mir gedacht, ab der 7. Woche 2x zu laufen, beginnend bei kurzen Strecken (zB 400m) und ganz langsamen Tempo. Nach Ablauf der 12. Woche wollte ich dann wieder 10km in einem mittleren WK-Tempo laufen und auch mal das Rennrad zu bewegen.
Wie würdet ihr meinen Fall sehen, kann man so wieder aufbauen, falls jede neue Belastung beschwerdefrei bleibt? Durch andere Fälle aus der Klinik (Versteifungen nach zurückliegender Bandscheiben-OP) macht man sich Gedanken, andererseits zeigten sich viele über meinen Wegfall der Beschwerden nach der OP erstaunt und in der Presse liest man, das ein sehr gut platzierter Skilangläufer an zwei Bandscheibenvorfällen operiert wird und am 15.5. sein Training für die nächste Saison aufnehmen will.
Schreibt mal was dazu, ob es nach eurer Meinung reiner Glücksfall ist, keine neuen Beschwerden zu bekommen.  
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16.04.2007, 17:57
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #6
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Sprinter
Registriert seit: 07.12.2005
Ort: Bassum
Beiträge: 1.674
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Hallo Werra Runner,

Ich kann Dir leider nur die Daumen drücken, auf baldige vollständige Genesung.
Gruß Bernd
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03.08.2007, 16:43
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #7
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 16.07.2007
Ort: Neu-Anspach
Beiträge: 8
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Bandscheibe und Laufen
Hallo zusammen,
ich hatte eine sog.Bandscheibenvorwölbung - sagt mein Arzt - wohl sowas wie ein Warnschuss, der schon am Bug kratzt, nehme ich an. Keine OP, KG brachte gar nix. Massagen linderten nur kurzfristig den Schmerz. Laufen war unmöglich - nach zehn Minuten hämmerte jeder Schritt direkt in die schmerzende Stelle hinein. Dann fiel mir ein Buch in die Hände von Thomas Hanna "Beweglich bleiben/sein - ein Leben lang" aus dem Köser-Verlag. Das ist meine Bibel geworden. Hanna vertritt die Theorie, dass sich die Muskulatur die Schonhaltung "merkt", die sie infolge der Überbelastung/des eingeklemmten Nervs/des rausgerutschten Wirbels oder was auch immer eingenommen hat. Er beschreibt eine spezielle Gymnastik in sechs Stufen (eine erweiterte Feldenkrais-Turnerei - Feldenkrais war sein Lehrer), die man gut alleine zuhause machen kann. Man sollte sich allerdings Zeit nehmen, um die manchmal doch sehr ungewohnten Bewegungen zu erlernen.
Ich habe mich bei der ersten Gymnastikübung gefühlt wie jemand, der sich nach stundenlangem Jucken endlich kratzen kann, und es wurde von Stufe zu Stufe besser. Ich merkte richtig, wie die Partien im Rücken wieder durchblutet wurden. Jetzt mache ich jeden Morgen 20 Minuten Gymnastik und laufe (nahezu) beschwerdefrei. Lebte Hanna heute noch, würde ich ihm nen Dankesbrief schreiben.
Versucht's mal - im schlimmsten Fall habt Ihr die 24 Euro für das Buch in den Sand gesetzt.
Kopf hoch - das wird! Ulli
Geändert von UlliJ (04.08.2007 um 08:44 Uhr)
Grund: kein Vorfall, sondern Vorwölbung
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21.04.2009, 18:08
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Laufen mit Bandscheibenvorfall Beitrag #8
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 21.04.2009
Beiträge: 1
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ich auch wieder
Hallo,
ich hatte Januar 2006 nen recht akuten Banscheibenvorfall.. november 2005 hab ich das Joggen für mich entdeckt. DAnn musst ich aber sehr lange Zeit pausieren. Ich bin immer noch bei der Krankengymnastik und immer wurde mir geraden, einfach nichts zu tun. JEtzt hab ich dennoch wieder mit dem Joggen begonnen und war genau zwei mal. Die FOlge: Mir gehts wieder richig schlecht.
Kann es echt sein, dass da ein Zusammenhang besteht?
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