Also es gibt da ja Befürworter en masse für beide Theorien. Erst Kraft und dann Ausdauer oder eben erst Ausdauer, dann Kraft. Ich habe vor einiger Zeit durch Zufall mal in einem Läufermagazin gelesen, dass es die (kenianischen) Spitzenläufer jahrelang angeblich so gehandhabt haben sollen, dass sie morgens die kraftorientierten Trainingseinheiten gemacht haben und nachmittags dann die langen Ausdauerläufe. Mittlerweile machen sie es in Trainingslagern mitunter genau umgekehrt und das Ganze nennt sich dann neumodisch "Umsetzen" und soll jetzt auf einmal der letzte Trainingsbrüller sein

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Es wird also mal wieder der Verdacht genährt, dass keiner eigentlich so wirklich genau weiß was nun echt, tatsächlich, beweis- und nachvollziehbar "besser" ist.
Daher würde ich es an Deiner Stelle so handhaben wie es Dir persönlich besser passt oder leichter fällt.
Ich mache auch Krafttraining und abgesehen davon, dass ich immer versuche Lauf- und Krafttraining nicht auf denselben Tag fallen zu lassen, so ist es doch immer wieder mal passiert, dass es sich zeit-/arbeitsmäßig nicht anders einrichten ließ (um eine größere Pause zu vermeiden) beides am selben Tag stattfinden zu lassen.
Mir persönlich bekommt dabei die Variante erst Muckibude, dann Laufen deutlich besser.
Nach der Muckibude bin ich meist so nach spätestens 1-2 Stunden wieder "fit". Klar merkt man dann noch, dass man was getan hat, aber sowohl mental als auch körperlich kehrt die Frische zumindest bei mir wesentlich schneller zurück als nach dem Laufen. Ich laufe normalerweise allerdings auch mindestens 12km (knapp 1h unterwegs) pro Einheit und danach ist mir dann im Normalfall nicht mehr nach Krafttraining. Ausdauermäßig könnte ich nach dem Laufen schon noch was machen und tue das auch manchmal dann noch in Form von Radfahren, aber Kraft bolzen? Nein danke.
Aber wie gesagt denke ich, dass da jeder für sich selbst rausfinden muss, was für einen besser funktioniert, weil jeder Jeck is ja anders

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