Hallo zusammen,
meine Name ist Dominik, ich bin 25 Jahre alt, komme aus der Gegend um Düsseldorf und bin Student.
Eigentlich war ich immer recht sportlich, in meiner Jugend habe ich Vereinsfußball gespielt, war aber auch außerhalb der Trainingszeit immer aktiv.
Leider zwang mich eine Knieverletzung (mehrfache Patella Luxation mit anschließenden OPs) mit dem Fußballsport aufzuhören. Irgendwann habe ich dann angefangen zu laufen, ohne jedoch ein wirkliches Ziel zu verfolgen. Dementsprechend verhielt sich auch meine Motivation, so dass es vorkam, dass ich manche Wochen 3x, dann wieder einen Monat gar nicht trainiert habe. Irgendwann kehrte ich dem Joggen ganz den Rücken und wendete mich dem Thekensport zu

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Irgendwann merkte ich, dass ich ganz und gar nicht mehr so fit bin, wie noch vor ein paar Jahren, die Zeit (so redete ich mir ein) verhinderten allerdings ein erneutes intensiveres, sportliches Engagement.
Nach und nach kamen auch die Pfunde hinzu. Nicht das ich zu einer Zeit wirklich übergewichtig war (Maximalgewicht 76Kg bei 1,74m), aber eine deutliche Vergrößerung meines Bauchumfanges ließ sich wohl nicht mehr leugnen.
Also fing ich mit 22 Jahren wieder mit dem Training an, wobei ich auch zu dieser Zeit einfach munter drauf los lief. Relativ schnell konnte ich Zeiten und Distanzen verbessern, ohne wirklich einem Trainingsplan gefolgt zu sein.
So lief ich die 10km relativ schnell, deutlich unter 50Min.
Irgendwann verlor ich allerdings erneut die Motivation und habe eigentlich erst seit ca. 4 Monaten wieder angefanen zu trainieren, zunächst auch wieder einfach drauf los, jedoch habe ich mich nach und nach mit dem Thema eingehender befasst und einiges dazu gelernt (v.a. aus dem Buch von Herbert Steffny, Das große Laufbuch) Ich habe mir nun einen Trainingsplan ausgesucht, um einen HM ohne auf die Zeit zu achten durchzustehen. Der Luafplan gibt ca.-Kilometer sowie eine HF und Zeit vor.
Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich seit ca. 6-7 Monaten regelmäßig 2x die Woche ins Fitnessstudio gehe und dort Krafttraining mache. Außerdem habe ich meine Ernähnung eine zeitlang extrem auf low carb umgestellt, so dass ich recht zügig 5 Kilogramm verloren habe und nun 71Kg auf die Waage bringe. Zur Zeit esse ich allersdings auch wieder mehr Kohlenhydrate, was ich eine zeitlang beinahe komplett vermieden habe. Jedoch achte ich insgesamt schon mehr darauf, was ich so zu mir nehme.
Um der Professionalisierung meiner Laufambitionen zusätzlich Nachdruck zu verleihen, habe ich mich auch mit Funktionskleidung eingedeckt. Ich laufe darüber hinaus mit Nike Air Max Laufschuhen und habe neuerdings ein Paar Nike Free 5.0, den ich als Trainingsschuh verwende und zweimal in der Woche auf den kürzeren Strecken einsetzen möchte.
Ich habe eine recht preisgünstige Pulsuhr erstanden (Marke: Medion), der in Testberichten eine befriedigende Messgenauigkeit attestiert wurde.
Außerdem laufe ich mit dem Nike Isports Kit, dass mit Sicherheit Entfernungen nicht so exakt wie ein GPS gestützes Verfahren misst, die Abweichungen jedoch recht gering sind.
Meine erste Trainingswoche habe ich nun auch hinter mir.
Bisher bin ich folgende Strecken gelaufen:
Mi: 7 Km, bei 75%maxHF in 47:17Min
Do: 11,7 Km, bei 75%max HF in 73:12Min
Sa: 9,53 Km, bei 75%maxHF in 60:00 Min
So: 13,61 Km, bei 70%maxHF in 1h 31Min 25 Sec
Ich hatte keine körperlichen Beschwerden nur beim langen Sonnatgslauf spürte ich leichten Druck zwischen dem (operierten) Knie und Schienbein nach ca. 80 Min. Alle anderen Läufe ließen sich locker absolvieren und ich kam recht entspannt ins Ziel. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich wesentlich schneller bin als die Vorgabe aus meiner Literatur, ohne dabei die maxHF zu überschreiten auf dessen Einhaltung ich peinlichst genau achte. So sollte z.B. der lange DL am Sonntag ca. 12km lang sein, meiner war 1,3 km länger, da ich daruf achtete, die vorgebene Zeit von 90 Min einzuhalten. Ich denke, dass das der richtige Weg ist und nicht der umgekehrte, dann das Laufen einzustellen, wenn die vorgegebenen Kilometer erreicht sind. Sicher bin ich mir allerdings nicht und so würde ich mich über eine kurze Stellungsnahme von erfahrenen Läufern freuen.