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11.01.2011, 20:13
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #57
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I ♥ Running
Registriert seit: 16.10.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 5.169
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vielleicht gibt es hier ein missverständnis. ich kenne die maßgabe, dass man beim debüt etwas zeit draufrechnet. wenn man das macht, würde ich das aber von anfang an ansetzen. beispiel: zonk rennt einen hm in 1:45 h. das heißt man kann davon ausgehen, dass er ungefähr eine m-zeit von 3:45 h laufen kann. da es aber sein debüt ist, rechne ich 15 min drauf und nehme einen 4h plan. ich verstehe dich aber so, dass zonk einen 3:45 h plan nimmt und danach trainiert. der plan legt eine mrt pace von 5:20 min/km zugrunde, von dem sich alle trainingstempi ableiten. nachdem er 12 wochen damit trainiert hat, läuft er aber im rennen selbst auf einmal eine durchschnittliche pace von 5:40 um das vorsichtigere sub 4h ziel anzustreben?
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11.01.2011, 22:56
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #58
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Läufer
Registriert seit: 10.06.2009
Ort: Bochum
Beiträge: 4.529
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Zitat:
Zitat von Immanuel Blunt
ich verstehe dich aber so, dass zonk einen 3:45 h plan nimmt und danach trainiert. der plan legt eine mrt pace von 5:20 min/km zugrunde, von dem sich alle trainingstempi ableiten. nachdem er 12 wochen damit trainiert hat, läuft er aber im rennen selbst auf einmal eine durchschnittliche pace von 5:40 um das vorsichtigere sub 4h ziel anzustreben?
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Genau so verstehe ich eisbergsalat auch und genau so meinte ich es auch.
Die Frage, die sich mir als Marathon-Debütant stellt ist: Berücksichtige ich den "Sicherheitsaufschlag" von 15 oder 20 Minuten
a) schon bei der Wahl des Trainingsplans oder
b) erst bei der Wahl des Anfangs-Renntempos im WK
Für beides sehe ich gute Gründe.
Für a) spricht, dass ich das angestrebte Marathon-Renntempo dann tatsächlich trainiert und ein entsprechendes Tempo-Gefühl habe. Allerdings sehe ich hier nicht, wo ich als Anfänger die "Reserve" aufgebaut haben sollte. Wenn etwas unvorhergesehenes passiert, dann war's das mit meiner Zielzeit, da ich ja nix zuzusetzen habe.
Für b) spricht, dass ich tatsächlich eine "Leistungsreserve" im Training aufbaue, die ich bei Bedarf abrufen kann. Gegen diese Variante spricht natürlich, dass ich bestenfalls den gesamten Marathon in einem Tempo laufe, das ich gar nicht trainiert habe.
Und jetzt wüsste ich gerne von den erfahrenen Marathonis, die sich noch an ihren ersten Marathon erinnern können, was wohl die sinnvollere Vorgehensweise wäre.
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12.01.2011, 00:03
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #59
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Waldmeister
Registriert seit: 01.11.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 1.100
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Zitat:
Zitat von DonMias
Und jetzt wüsste ich gerne von den erfahrenen Marathonis, die sich noch an ihren ersten Marathon erinnern können, was wohl die sinnvollere Vorgehensweise wäre.
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OK, mit erfahren kann ich nicht dienen, dafür kann ich mich noch sehr gut an den ersten Marathon erinnern 
Für den ersten Marathon finde ich beide Varianten falsch. Schließlich ist es so, dass man noch ganz am Anfang der Laufkariere steht und damit meistens auch noch große Verbesserungen möglich sind.
Von daher kann man nur schlecht erahnen, welcher Plan zu einem passt, da sich das ggf. durch den Fortschritt ändert.
Ich habe z.B. im letzten Frühjahr meinen ersten HM in 1:43:xx absolviert. Damit hätte ich für meinen M im Herbst mit einem 4h Plan arbeiten können. Da es mir zeitlich jedoch ohnehin nicht möglich ist, einen solchen Plan zu befolgen, habe ich mir nur das Prinzip der Pläne angesehen und versucht mein Training entsprechend aufzubauen. Dabei war mir jedoch der Ausdauer Aspekt wichtiger als irgendein Tempo. Ich wollte auf jeden Fall durchlaufen.
Der Effekt war, das ich mit der Zeit nicht nur ausdauernder wurde, sondern auch deutlich schneller. 4 Wochen vor dem M bin ich dann einen HM in 1:32:xx gelaufen. Erst dann habe ich mir ein Tempo für den M zurechtgelegt. Dieses sollte das HM-Tempo + 30sec/km sein.
Ein paar Wochen vorher war dieses Tempo noch nicht absehbar.
Wenn man unbedingt nach einem Plan für den ersten M trainieren möchte, dann sollte man schon so flexibel sein, ggf. auf den nächst schnelleren oder langsameren Plan umzuschwenken, wenn man meint, man ist unter- oder überfordert.
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12.01.2011, 10:27
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #60
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 22.08.2010
Beiträge: 27
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Ich habe für mich das Gefühl, dass ich mich recht gut selber "bremsen" kann und somit langsamer laufe, als das trainierte Tempo... vorallem Mental ist es doch bestimmt gut zu wissen, dass man dieses Tempo gut durchlaufen könnte.
Dann hätte ich z.b. mein Grundziel : Marathon beenden erreicht. Wenn ich dann gegen Ende merke, dass nich noch ein paar km auf die Zähne beissen und einen "Schulssspurt" einlegen kann, kann ich mein Wunschziel: Marathon unter xxx ins Auge fassen.
Ist doch bestimmt beruhigend zu wissen, dass ich eigentlich noch mehr drauf hätte, wenn mich tonnenweise Leute auf den ersten 5 km überholen oder nicht? erfahrene Marathonläufer ?
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12.01.2011, 10:39
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #61
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I ♥ Running
Registriert seit: 16.10.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 5.169
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ich sehe mich auch nicht als erfahren aber sofern man noch nicht so viel lauferfahrung hat kann ich mich aloha anschließen. dann wird man allein durch jogging immer schneller. der don wird dann wiederum kein anfänger mehr sein und allein durch die vierte einheit weitere fortschritte machen. ich würde aus heutiger sicht beide varianten für mich ablehnen und mich an einem knallharten leistungstests kurz vor der marathontrainingsphase orientieren und beim debut ein crescendo laufen. der zonk will ja nur seine wette gewinnen, deshalb würde ich ihm zum 4h plan raten  .
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12.01.2011, 11:20
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #62
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 22.08.2010
Beiträge: 27
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Zitat:
Zitat von Immanuel Blunt
. der zonk will ja nur seine wette gewinnen, deshalb würde ich ihm zum 4h plan raten  .
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Seit ich begonnen habe zu trainieren ist die wette weeeeiiit in den hintergrund gerückt, bin viel zu ehrgeizig  will einen anständigen finish hinlegenn!
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14.01.2011, 08:22
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #63
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 22.08.2010
Beiträge: 27
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Im Laufbuch vom Steffny rät er einem auch einen Trainingsplan nach "kalkulatorischer" Zeit zu laufen, den marathon selbst dann aber mit einem Risikozuschlag vom gut + 20 min zu laufen, werde es mal so probieren. (trainingplan 3:59)
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19.01.2011, 14:49
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Marathon Neuling hat viele Fragen zum Training Beitrag #64
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In Rehabilitation
Registriert seit: 22.11.2008
Ort: Himmelpforten
Beiträge: 1.051
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Das kann ich Dir auch nur empfehlen. Habe aber auch den Mut, wenn Du in der Anfangszeit des Trainingsplan merkst, dass Du ständig unterfordert bist, umzusatteln auf einen schnelleren Plan.
Wenn Du nach Steffny trainierst wird die "Wahrheit" ohnehin die Tests sein.
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