Ich hatte heute meinen bislang schönsten und vielleicht auch deshalb längsten Lauf. Genau 80 min. lief ich (die Distanz weiss ich leider nicht genau,
8,5 - 9 km vermutlich), mein neuer Rekord. Ich lief ohne irgendwelches Leistungsziel. Es hat einfach alles gepasst, die Laune, das Tempo und die Atmung. Je länger ich lief desto lockerer ,tiefer und ruhiger wurde meine Atmung. Nach gut 5 km lief ich wie ein "Uhrwerk". Ich hätte bezüglich der Ausdauer noch lange joggen können und das laufen hatte was sehr meditatives. Ich habe den leichten Regen genossen und zwischendurch auch mal eine Baumnuss vom Boden gefischt und gemütlich während dem laufen verzehrt. War auch mein erster Lauf mit meinen neuen, ersten richtigen Laufschuhen. Wow ist das eine Freude für die Füsse!


Diese super Dämpfung und herrliche Luftzirkulation! Kein Schwitzen der Füsse, keine zusammengequetschten Zehen und keine Druckstelle. Die Schuhe passen wie angegossen. Macht echt riesigen Spass in so Hightechtretern.
Leider hatte ich dann folgendes Knieproblem: Ich wollte etwas Abwechslung in den Bewegungsablauf meiner Beine bringen und hatte die Idee ein kurzes Stück so zu laufen das ich mir quasi mit der Ferse in den eignen Hintern trete, also die Beine nach hinten hoch ziehen. (Gibts für diese Bewegung ein Fachwort?) Das war wohl ein Fehler da die Bewegung ein starkes Ziehen im Knie verursachte, auf beiden Beinen. Ich bin dann normal weiter gelaufen aber das ziehen blieb, auch hatte ich plötzlich das Bedürfnis mein Knie ganz durchzustrecken. Das ziehen verstärkte sich mit jedem Schritt und wurde bald schmerzhaft. An diesem Punkt habe ich mein Training sofort abgebrochen. Das ziehen war beim gehen dann innert weniger Minuten wieder weg. Was ist passiert?

Soll man auf solche Abwechslungen beim laufen verzichten?
Sicher kennt sich von Euch einer aus.