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Umfrageergebnis anzeigen: Wie war Eure sportliche Sozialisation in der Herkunftsfamilie?
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Eltern sind selbst Sportler
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15 |
22,06% |
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Familie ist unsportlich, aber hat mich gefördert
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19 |
27,94% |
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Eltern sind Couchpotatoes, aber hatten nix dagegen
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28 |
41,18% |
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Familie hat mich abgehalten
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6 |
8,82% |
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27.10.2008, 12:30
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #1 (permalink)
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Hüftroller
Registriert seit: 03.04.2008
Ort: Südost
Beiträge: 93
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Motivation und Herkunftsfamilie
Hallo, bin zwar schon richtig erwachsen  , aber irgendwie hab ich die sportliche Bildungsferne meines Elternhauses noch nicht so ganz überwunden. War zwar als Kind beim Leistungssport, aber mir wurde immer eingeschärft, dass ich mich nicht so anstrengen soll, sonst müßte ich zu den Bezirksmeisterschaften oder so (wär doch schön gewesen) bzw. andere Eltern wären dann eifersüchtig, wenn ich gewinne und deren Kinder nicht. Voll schizophren! Meine Mutter ist auch oft mit zum Wettkampf gefahren bzw. hat beim Training zugeguckt und drauf geachtet, dass ich ihr Anstrengungsverbot einhalte. War dann ganz gehemmt. Hat mich auch zum Arzt geschleift, die hat ihr vergeblich versucht zu erklären, dass ich nichts habe. Dann ist sie eben ohne Rezept mit mir zum orthopädischen Schwimmen, wo ich nat. nicht mitmachen durfte, aber gehen durfte ich auch nicht. Und wenn wir auf der Straße jmd. mit Knie- oder Hüftschaden gesehen haben, hat sie zu mir gesagt: So gehst Du später auch mal. Der Lehrerin hat sie erzählt, ich hätte nen orthopädischen Schaden und die hat mich vor der Klasse vermessen. Hab mich so geschämt.
Als ich dann im Erwachsenenalter wieder mit Laufen angefangen habe, hiess es nur: Bist Du nicht umgefallen? Bzw. mein Vater hat mich vor seinen Sportkameraden verleugnet und alles abgestritten.
Wurmt mich heute noch. Erstens fühle ich mich manchmal immer noch gebremst, zweitens denke ich oft, ich muss was beweisen und Verletzungen ignorieren und drittens hab ichs satt, in der Familie nicht drüber reden zu dürfen und z.B. nicht sagen zu können, was mich in die Nähe ihres Wohnortes treibt, wenn kein Wettkampf.
Wie war das bei Euch? Seid Ihr nahtlos reingewachsen in den Sport?
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27.10.2008, 13:30
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #2 (permalink)
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Stolperer
Registriert seit: 15.05.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 142
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Als ich die Umfrage im Frame links gelesen habe, dachte ich nur "Hmm, interessante Umfrage". Als ich aber deinen Post gelesen habe, hab ich erstmal geschluckt, ich hätte mir den Ursprung der Frage jetzt "harmloser" vorgestellt.
Das ist ja eine krasse Geschichte bei dir!  Leistungssport machen lassen, aber keine Leistung zu erbringen erlauben - hä, wie geht das denn??
Bei mir in der Familie war Sport nie ein großes Thema, von Leistungssport gar nicht zu reden. Mein Vater spielt einmal in der Woche mit Kollegen Volleyball, mein Bruder hat mal kurz Tischtennis gemacht, aber wir "Mädels" in der Familie nie was. Inzwischen sind wir alle drei im Fitnesstudio angemeldet, denn irgenwann meldet sich mal der Wunsch, was für die Figur zu tun. Aber woher das eigentlich kam?? Also, keiner hat jetzt irgendwann mal dem anderen gesagt "Hast du nicht mal Lust, irgendeinen Sport zu machen?", "Du, mein Sport macht soviel Spaß, probiers doch mal aus.", "Denk mal an deine Gesundheit, vielleicht würde dies und das zu dir passen." oder so. Das hat jeder für sich selbst gewurschtelt.
Mein Bruder läuft auch unregelmäßig - wir laufen ungefähr gleich schnell und gleich weit  , sind aber noch nie zusammen gelaufen...
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27.10.2008, 13:38
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #3 (permalink)
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coached by Laufpapa
Registriert seit: 26.04.2008
Ort: NRW Niederrhein (Kreis Kleve)
Beiträge: 2.480
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Meine Mutter hat viel Wert auf Sport in meiner Kindheit gelegt.
Mit 4 Jahren das Mutter-Kind-Turnen, später dann das Leistungsbezogene Kunstturnen.
Mit 18 habe ich damit aufgehört und mal andere Sachen ausprobiert.
Squash, Leichtathletik.....alles immer wettkampforientiert und im Vereinsverband.
Als ich dann heiratet und Kinder bekam war Schluß mit dem Sport für viele Jahre, aber unterschwellig vermißt habe ich es immer.
Aber es war halt nicht die Möglichkeit im Verein etwas zu tun.
Vor 5 JAhren habe ich dann wieder angefangen was zu machen und habe 3 Jahre getanzt. Jazzdance, Ballet, Stepptanz und Paartanz mit meinem Mann (der aber nicht so wieklrich lust dazu hatte).
Als er nicht mehr wollte begann ich halbherzig mit dem Laufen, es gab etliche Anfänfe und genausoviele Abbrüche.
Irgendwie kam ich nicht rein.
Dann Anfang des Jahres der Durchbruch mit dem Laufen......und mir war schnell klar, das es ebenfalls wieder auf Training und Wettkämpfe und Vereinzugehörigkeit hinauslaufen wird. 
Der Rest steht in meinem Tagebuch....
LG
spiegelfee
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27.10.2008, 14:47
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #4 (permalink)
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Ultraschreiber
Registriert seit: 11.09.2005
Beiträge: 6.077
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Also meine Eltern sind total unsportlich. Das war ich in der Schule und Berufsschule auch noch.
Naja, dann kahm bei mir die Wende. NUn kann ich garnicht mehr genug bekommen. Aber meine gesamte Familie ist und bleibt Couchpotatos...
Auch meine gesamte Familie, also Verwandschaft etc. sind unsportlich.Ich falle total aus der Reihe
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27.10.2008, 20:04
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #5 (permalink)
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Rennschnecke
Registriert seit: 20.08.2005
Ort: münchen
Beiträge: 900
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ist bei mir genauso. meine eltern haben nie in ihrem leben sport gemacht (abgesehen von ausgedehnten wandertouren auch mit hohen schwierigkeitsgraden, mittlerweile gemäßigter), und so war das auch für mich als kind nie ein thema. ich war immer unsportlich (oder habe mich so erlebt/gefühlt) und habe daher selbst nie den drang verspürt, in einen verein zu gehen oder mich im schulsport besonders zu engagieren. schade, denke ich im nachhinein - hätte mir jemanden gewünscht, der damals gesagt hätte 'probiers doch mal, du kannst das auch!'...
durch besondere lebensumstände bin ich dann erst mitte meiner 20er erst zum walken, dann zum laufen gekommen - und alles weitere (krafttraining, yoga) zog es dann nach sich.
heute wäre bewegung nicht mehr aus meinem leben wegzudenken, ich will in irgendeiner weise sport machen bis ich eines tages in die kiste falle!
achja - meine familie konnte ich mit meiner begeisterung nicht anstecken. weder eltern, noch geschwister!
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28.10.2008, 15:46
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #6 (permalink)
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Kreuzbandotter
Registriert seit: 08.10.2008
Ort: Biberach Riss
Beiträge: 545
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Mir erging es wir Banshee und Darkman,
die gesamte Familie eine Ansammlung von Couchies 
und das sind sie noch immer,
ich war als Kind recht dick und unsportlich, aber sehr zappelig.
Ich wollte nie joggen, weil ich dachte ich werde ausgelacht,
naja, wenn man jung ist macht man sich so Gedanken.
Übers Radeln Schwimmen Badminton Tennis und Ski,
bin ich nun zum Laufen gekommen.
Und mein Weg endet da wohl auch
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28.10.2008, 19:21
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #7 (permalink)
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coached by Laufpapa
Registriert seit: 26.04.2008
Ort: NRW Niederrhein (Kreis Kleve)
Beiträge: 2.480
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Wie haltet ihr es denn jetzt.....
mit euren Kindern?????
Habe den Threat hier mit spannung verfolgt.
Das Ergebnis ist ja fast eindeutig........Eure Eltern sind oder waren eher die unsportliche Variante und ihr habt mehr oder weniger selbst zum Sport gefunden.
Nun würde mich ja mal interessieren wie ihr es nach dieser Erfahrung mit den eigenen Kindern, sofern vorhanden, handhabt.
Legt ihr ebenfalls Wert darauf, das sie irgendeine Sportart betreiben?
Bringt ihr Euren Kinder den Sport näher?
Zwingt ihr sie dazu?
Ich fange mal an.....also da ich selbst sportlich aufgewachsen bin, habe ich auch bein meinen Kindern darauf wert gelegt, soll heißen, ich habe ihnen mehrere Sportarten, die ich finaziell tragen konnte näher gebracht.
Ich habe sowohl die völlig Sportresistente Fraktion (der Älteste) darunter, der mit Sport noch nie was anfangen konnte, "ist ja antrengend", als auch den leistungsbezogenenen Wettkampfambitionierten Sportler (2.jüngster), als auch die Hobbyfraktion.
Mehreres wurde ausprobiert und wieder verworfen.
Wer von den Kids´s ehrgeiz aus eigener Initiative entwickelt, wird von uns in einem gesunden Maß gefördert, aber nicht gedrillt, wer´s nur hobbymäßig machen möchte, wird nicht gequält.
Und jetzt mal los......wie ist es in Euren Familien????
LG
spiegelfee
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28.10.2008, 19:55
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Motivation und Herkunftsfamilie Beitrag #8 (permalink)
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Rennschnecke
Registriert seit: 20.08.2005
Ort: münchen
Beiträge: 900
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isch äh.... ...'abe kaine kindäär...
(gott bewahre...)
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