Hallo Forengemeinde,
ich hole kurz aus und spreche dann das Problem an welches mich umtreibt.
Vor etwas mehr als einem Jahr brachte ich noch genau 123 Kilogramm auf die Waage, die ich mir nach Beginn meiner Lehre angefressen habe die ich mit 16 begann. Mit 23 Jahren hatte ich meinen "Aha-Effekt" als ich Risse in meinem Bindegewebe entdecke und beschloss den optisch wenig ansprechenden und auch sicherlich gesundheitsschädlichen Speck los zu werden. Also habe ich aufgehört wie ein gestörter Cola in mich reinzukippen ( ca. drei 1,5 Literflaschen am Tag) und bei BurgerKing zu essen, ich ernähre mich seit diesem Zeitpunkt weitestgehend gesund. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, in einem 3/4 Jahr nahm ich 33 Kilogramm ab und halte dieses Gewicht seit diesem Zeitpunkt ohne Probleme.
Anfang dieses Jahres beschloss ich mit Sport zu beginnen und die letzten nervigen Speckanhaftungen an meinem Bauch zu entfernen und auf ein Sixpack etc. hinzuarbeiten. Also habe ich mir Gewichte gekauft und eine Hantelbank und fing an ein bisschen zu pumpen, dann fing ich an zu joggen. Zunächst wirklich kleine Strecken von 2 Kilometern und das nur am Samstag. Später kam dann der Dienstag hinzu. Danach steigerte ich die Streckenlänge auf ziemlich genau 6.750 Kilometer. Seit letzter Woche laufe ich diese Strecke Montags, Dienstags. Freitag und Samstag.
Das Problem welches vergangenen Samstag auftrat waren starke Schmerzen in der Brust während des Laufens, nach dem gestrigen Lauf war mir nach dem Auslaufvorgang etwas mulmig, während des Ausschwitzens wurde ich von einem mittleren Schwindelanfall heimgesucht und währe fast umgekippt, des Weiteren waren auf den letzten 500 Metern ein Gefühl der starken Erschöpfung zu spüren wie ich es noch nie beim Laufen hatte. Heute Morgen fühle ich mich ziemlich ausgelutscht, dies war bislang noch nie der Fall.
Ich habe in meinem Umfeld eine Personen, die sich Jogger nennen aber sich andauernd selber betrügen z.B. mit der Steckenlänge, des Weiteren ist mir aufgefallen das jeder "verklemmte Furz" als Ausrede benutzt wird um nicht Joggen gehen zu müssen. Daher bin ich ziemlich vorsichtig bei angeblichen Wehwehchen die mein Körper zu haben glaubt und laufe trotzdem bzw. erst recht und bislang hat sich das angeblich schmerzende Knie oder die "unerträglichen" Seitenstiche während des Laufens schnell verflüchtigt.
Des Weiteren habe ich gelesen, dass der Körper in absoluten Notsituationen sogar Muskelmasse verbrennt um weiter arbeiten zu können, und da bei mir noch ein einiges an Speck vorhanden ist, kann es eigentlich nicht sein, dass ich bei dieser Streckenlänge Probleme bekomme.
Daher ist meine Frage ob ich mich eventuell mit der Häufigkeit überfordert habe und mein Körper an diese "Belastung" noch nicht angepasst ist. Was soll ich tun? Soll ich heute auch Laufen und weitermachen wie bisher oder eventuell die Laufzeiten anders legen...... was schlagt ihr vor?
Gruß Autodidakt
Nachtrag: Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich ziemlich starker Raucher bin ca. 30 Zigaretten am Tag , manchmal auch mehr! Ich glaube aber nicht, dass das Rauchen etwas dasmit zu tun hat?