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13.02.2008, 14:44
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #1
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 13.02.2008
Ort: Rhön
Beiträge: 2
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger?
Hallo Ihr,
gerade habe ich dieses Forum gefunden, finds toll und möchte gleich mal versuchen, eine Antwort auf eine Frage zu bekommen, die mich schon ne Weile beschäftigt.
Ich bin 40, habe im letzten Jahr mit dem Rauchen aufgehört und danach kams, wie es kommen musste. Zu dem, was sich seit einigen Jahren auf meinen Hüften usw. gesammelt hat, kamen noch ein paar Pfund dazu. Egal, ich hatte damit gerechnet, allerdings wurde der Gedanke, das ich endlich was dagegen tun muss, immer häufiger.
Ich entschloss mich nach 25 Jahren Sofadasein, es mit dem Laufen zu versuchen. Joggen, Walken oder was es sonst mal werden sollte, darüber machte ich mir erst mal noch keine Gedanken.
Brauchte ich auch gar nicht, nach den ersten Versuchen kurvten mir ganz andere Dinge durch den Kopf: Kondition?????? Was ist das? , Luft??????? Wo bekomm ich die her? Komischerweise aber niemals: Es hat keinen Zweck, lass es sein.
Ging mir sicher nicht alleine so, dass man sich, hat man sich einmal zu den ersten Schritten durchgerungen, seine Fähigkeiten maßlos überschätzt.
Inzwischen habe ich gut 450 km in den Füßen, laufe 3 bis 4mal wöchentlich, zusammen so zwischen 15 und 25 km. Zu sagen, es hat sich, verglichen mit den ersten Schritten im letzten Spätsommer, nichts geändert in Bezug auf Kondition und Co wäre eine Lüge. War ich anfangs schon nach 2 km ziemlich kaputt, schaffe ich inzwischen schon mal 8 km ohne große Probleme.
Allerdings, um zu meiner Frage zu kommen, heißt Laufen im Moment meist zügiges Gehen, der Puls bleibt so zwischen 120 und 140 und Luftprobleme gibt’s keine.
Sobald ich anfange zu joggen, ist spätestens nach 2 Minuten die Luft knapp, der Puls so bei 180, ein Gespräch wäre dann kaum noch möglich. Ich jogge langsam, also keinen Sprint!
Mache ich danach gehend weiter, erhole ich mich relativ schnell. Ich versuche in letzter Zeit auch mal Intervalle zu laufen, eine Minute Joggen, 5 min gehen, eine min joggen, 4 min gehen............... eine min gehen, eine min joggen. Gehpausen also immer kürzer werdend.
Einen Walkingversuch hab ich im Plan, allerdings möchte ich nicht ohne Kurs anfangen und bisher hat noch kein Termin der VHS gepasst. Ich hoffe, das sich das im Frühjahr ändert, möchte allerdings den Gedanken ans Joggen deshalb nicht aufgeben. Abwechslung hat noch keinem geschadet.
Hat sich von euch noch jemand so lange „gequält“, bis es mal geklappt hat, längere Zeit am Stück zu joggen? Oder hat jemand nen Tipp, was ich noch ändern könnte?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Ratschläge!
Ganz liebe Grüße und
I´m happy ;-)
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13.02.2008, 15:19
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #2
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 02.11.2006
Ort: München
Beiträge: 231
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Hallo
Erstmal Respekt, dass du dran bleibst, auch wenn es sich ein wenig zäh gestaltet.
Aber du vereinst leider ein paar negative Faktoren, die sicher mitverantwortlich dafür sind, dass es nicht so schnell voran geht. Ehemaliger Raucher, Übergewicht, 25 Jahre nur aufm Sofa. Zudem bist du auch nicht mehr 18.
Nun aber zum konstruktiven Teil:
Zitat:
Zitat von I`m Happy
Inzwischen habe ich gut 450 km in den Füßen, laufe 3 bis 4mal wöchentlich, zusammen so zwischen 15 und 25 km.
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Das wären 45km bis 100 km die Woche, was SEHR viel für einen Anfänger ist. Vll gönnst du deinem Körper nicht genügend Pausen.
Zusätzlich könntest du die eine oder andere Einheit durch Schwimmen oder Rad fahren ersetztn, da sich dort leichter der "niedrige" Puls halten lässt und du deinen Muskeln eine Abwechslung gönnst.
Abschliessend kann ich nur sagen, dass man nicht die Geduld verlieren darf. Ein halbes Jahr ist zwar mit Sicherheit nicht wenig, aber auch noch nicht viel
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13.02.2008, 15:22
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #3
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Hetzt mich Nicht ...
Registriert seit: 03.07.2007
Ort: zu Hause
Beiträge: 14.685
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Ähem Gröni
ich glaube er läuft mit allen 4 Läufen zusammen zwischen 15-25 KM ..... 
Ansonsten ,
bleib dran Happy , du hast ja auch 25 Jahre gebraucht dich aufzuraffen , das merkt sich der gemeine Körper . Allerdings ist er nicht nachtragend und wird sich nicht soviel Zeit lassen , dich in Form zu bringen ..
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13.02.2008, 15:28
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #4
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im Winterschlaf
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Fürth/Mittelfranken
Beiträge: 8.248
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Zitat:
Zitat von Thommy
Ähem Gröni
ich glaube er läuft mit allen 4 Läufen zusammen zwischen 15-25 KM .....
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wo er Recht hat der Thommy, da hat er Recht 
Ansonsten auch von mir ein  und Willkommen hier im Forum.
Wünsch Dir viel Spaß hier. Du solltest nicht verzweifeln, wenn es noch nicht so geht wie Du es vielleicht gerne hättest. Umsomehr zieh ich meinen Hut, daß Du das so durchhältst.
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13.02.2008, 17:09
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #5
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 02.11.2006
Ort: München
Beiträge: 231
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Zitat:
Zitat von Thommy
Ähem Gröni
ich glaube er läuft mit allen 4 Läufen zusammen zwischen 15-25 KM .....
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Oops.  Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich hab mich schon gewundert...
Aber der Grundgedanke bleibt: Den Körper immer nur so belasten, wie er es auch verträgt. Das mit den alternative Sportarten bleibt natürlich weiterhin mein Tip.
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13.02.2008, 20:06
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #6
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Spinner
Registriert seit: 10.10.2005
Ort: Westerwald
Beiträge: 2.997
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Zitat:
Zitat von I`m Happy
Hat sich von euch noch jemand so lange „gequält“, bis es mal geklappt hat, längere Zeit am Stück zu joggen? Oder hat jemand nen Tipp, was ich noch ändern könnte?
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Ja, es gibt in meiner Umgebung Leute, die sich sehr schwer getan haben und / oder es sich noch tun. Zum einen hat nicht jeder die Anlagen zum Laufen, aber durch ein regelmäßiges Training, wie Du es oben beschrieben hast, kann man über Jahre hinweg erreichen, das langsames Laufen eine normale Fortbewegungsart ist.
Allerdings kann es auch sein, dass nicht Deine genetischen Anlagen, sondern eine Schädigung im Herz/Kreislaufsystem dazu führt, dass Deine Belastungsgrenze mit schnellem Gehen erreicht ist. Ist Dir durch entsprechende Untersuchungen bekannt, ob im Herzumfeld alles in Ordnung ist? Reicht die Lungenfunktion, um für die Belastung genügend Sauerstoff heranzuschaffen?
Gruß
Wilbert
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13.02.2008, 20:42
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Nach einem halben Jahr immer noch Anfänger? Beitrag #7
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 13.02.2008
Ort: Rhön
Beiträge: 2
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Dankeschön!
Hallo,
ich danke euch ganz sehr!
Zitat:
Zitat von Groenberg
Das wären 45km bis 100 km die Woche, was SEHR viel für einen Anfänger ist. Vll gönnst du deinem Körper nicht genügend Pausen.
Zusätzlich könntest du die eine oder andere Einheit durch Schwimmen oder Rad fahren ersetztn, da sich dort leichter der "niedrige" Puls halten lässt und du deinen Muskeln eine Abwechslung gönnst.
Abschliessend kann ich nur sagen, dass man nicht die Geduld verlieren darf. Ein halbes Jahr ist zwar mit Sicherheit nicht wenig, aber auch noch nicht viel
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Nein, Groenberg, ich laufe seit dem letzten Jahr, angefangen hab ich im August und selten mal unterbrochen. Allerdings am Anfang immer nur kurze Strecken, im Januar dieses Jahr bin ich knapp 90 km gelaufen, im Dezember wegen der Feiertage sowas um die 60, im November waren es so etwa 75.
Als ich angefangen hab, war es Abends noch hell, okay, da hab ich es das eine oder andere Mal sicher übertrieben, jeden Abend, allerdings eben nur so bei 2 km.
Jetzt, und das will ich seit ich länger laufe auch beibehalten, laufe ich meist montags, mittwochs und/ oder donnerstags (wenn an beiden Tagen, dann aber einmal nicht mehr als 5 km) und samstags.
Zwischendurch gönn ich mir schon auch Ruhe.
Schwimmen würd ich gern, allerdings ist das auf dem Land alles anderes als einfach. Im Winter müsste ich über 20 km fahren, um zu einer Schwimmhalle zu kommen und ehrlich, da ist mir der Aufwand zu hoch.
Ans Fahrrad habe ich mich noch nicht getraut, weil ich um mich rum überall Berge hab. Auf den Berg zu fahren (mit dem Auto) und dort ne Stunde zu laufen ist kein Problem, das Fahrrad mitzunehmen schon.
Allerdings laufe ich in der letzten Zeit schon auch mal den Berg hoch und wenn das Wetter besser wird, werd ich es auch mal mit dem Rad versuchen. Kanns ja auch langsam gehen lassen.
Zitat:
Zitat von Thommy
bleib dran Happy , du hast ja auch 25 Jahre gebraucht dich aufzuraffen , das merkt sich der gemeine Körper . Allerdings ist er nicht nachtragend und wird sich nicht soviel Zeit lassen , dich in Form zu bringen ..
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Stimmt, Thommy, du hast auch recht. Ich wundere mich das eine oder andere Mal schon, aber trotz allem machts noch Spaß und ans Aufgeben hab ich noch nicht gedacht.
Zitat:
Zitat von Wilbert
Allerdings kann es auch sein, dass nicht Deine genetischen Anlagen, sondern eine Schädigung im Herz/Kreislaufsystem dazu führt, dass Deine Belastungsgrenze mit schnellem Gehen erreicht ist. Ist Dir durch entsprechende Untersuchungen bekannt, ob im Herzumfeld alles in Ordnung ist? Reicht die Lungenfunktion, um für die Belastung genügend Sauerstoff heranzuschaffen?
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Hm, Wilbert, an eine gründliche Untersuchung hab ich auch schon gedacht, bisher immer vor mir her geschoben. Ich gehe eigentlich nicht von irgendwelchen Problemen aus, mein Blutdruck war immer ziemlich niedrig und so sehr viel hab ich nicht geraucht. Haben sicher schon andere gesagt und dann doch einen Lungenschaden gehabt.......
Mein Hausarzt ist selbst Läufer, den werde ich in den nächsten Wochen mal überraschen (er kennt mich schon lange und auf das Gesicht freue ich mich wirklich... ;-)))
Ich danke euch also für euer Tipps, behalte sie auf jeden Fall im Hinterkopf und laufe weiter, so wie es eben geht.
Ganz liebe Grüße und
I`m Happy :-))
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