Das waren noch Zeiten als man im Jahr 1970 für einen US-Dollar Startgeld am New York Marathon teilnehmen konnte. Im Premierenjahr, vor fast vier Jahrzehnten, trauten sich gerade einmal 127 Läufer an den Start des Rundkurses durch den Central Park – und nur 55 bewältigten die komplette Distanz.
37 Jahre später ist die Zahl der Finisher leicht gestiegen – genauer gesagt um das rund 700-fache. Mit 38.676 Finishern war New York im Jahr 2007 die größte Marathonveranstaltung der Welt. Und es wären noch weitaus mehr Athleten an den Start gegangen, wären nicht irgendwann auch die Kapazitätsgrenzen einer Großstadt wie New York erschöpft gewesen.
Rund 100.000 Menschen bewerben sich jährlich um einen der Startplätze für diesen Event, die schwer zu ergattern sind. In New York Marathon zu laufen ist Kult geworden – es ist, wie in Wimbledon Tennis zu spielen oder auf Hawaii beim Ironman zu starten. Zwei Millionen Zuschauer säumen jedes Jahr die Strecke, weitere 315 Millionen sind an den Fernsehschirmen dabei, wenn am ersten November-Wochenende der Startschuss zum New York City Marathon fällt.
Seit 1976 führt das Rennen durch die fünf Stadtbezirke Staten Island, Brooklyn, Queens, the Bronx und Manhattan und verbindet dabei mehrere ethnische und kulturelle Gruppen. Fünf Brücken müssen passiert werden, bevor die Teilnehmer nach 42,195 Kilometern traditionell im Central Park über die Ziellinie laufen dürfen. Die 600.000 Dollar Preisgeld, die auch viele Spitzenathleten anziehen, sind den meisten Marathonis egal – sie wollen getreu dem olympischen Motto nur dabei gewesen sein und sich zu den bis heute über 700.000 Finishern zählen.
Weitere Infos:
www.nycmarathon.org
Diesen Bericht zum NYC Marathon könnt ihr unter
http://bit.ly/ccvsmK einsehen