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07.01.2009, 16:03
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #1
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 07.01.2009
Beiträge: 5
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Realistische Zielsetzung?
Moin moin liebe Läufergemeinde,
ich benötige Euren erfahrenen Rat, da ich mit jedem Tag unsicherer werde, ob die von mir gesteckten Ziele überhaupt, ohne gesundheitliche Beschwerden, realisierbar sind. Auslöser meine Zielsetzung überhaupt zu hinterfragen ist, das ich seit kurzem im linken Knie Schmerzen empfinde.
Meine Vorgeschichte:
Mit 90 kg, 28 Jahren Alter, 10 Jahre ohne Sport ( in der Jugend fuhr ich Kajak ), fing ich Ende August / Anfang September 2008 mit dem Laufen an, um meinem von mir lang gehegten Traum "Einmal Marathon laufen" reale Gestalt zu verleihen.
Ich informierte mich im Netz, fand die Variante "Laufen/Gehen/Laufen..." nicht wirklich toll und fing mit 20 min am Stück zu Laufen an. Ich hatte zum Laufen ausgelatschte "Sportschuhe" an und lief mit diesen bis zu meinem ersten Zwischenziel nach ca. 9 Wochen, im November 08 meinen ersten 10 km Volkslauf. Bis dahin trainierte ich mit stetiger Steigerung meines Pensums ca. 3 - 4 mal die Woche. Zuerst, im September 08 war meine Zielsetzung "ANKOMMEN", im Verlauf bis dahin wurde ich jedoch ehrgeizig und aufgrund meiner "Fortschritte" hielt ich mir 50 min vor Auge. Ich lief den 10 km Volkslauf Anfang November in 49:21 min. Zur "Belohnung" gönnte ich mir für 100 Euro Saucony Laufschuhe (ohne Laufbandanalyse, jedoch von erfahrenem Physiotherapeuten, der seit Jahren Langstrecke läuft ), besorgte mir vom Arzt Einlagen ( bin seit Jahren Senk-Spreizfüßler ) und laufe seitdem mit Einlagen und den Schuhen.
Mein nächstes Ziel soll Ende April 2009 ein Halbmarathon sein. Dafür laufe ich mittlerweile jeden 2. Tag zwischen 60 - 80 min mit Puls von 125 - 140 Schlägen. 10 km schaffe ich dabei immer, jedoch sind es eigentlich zwischen 11 und 12 km. Im Dezember 08 wurde ich übermütig und lief aufgrund super Tagesverfassung in 1:38:00 insgesamt 17 km ohne zu stoppen. Allerdings war ich danach für 4 Tage sowas von im Eimer, das ich bis jetzt max 12 km laufe um mich nicht zu überlasten.
Jetzt fängt mein linkes Knie jedoch nach ca. 30 min laufen an zu Schmerzen und ich stelle mir die Frage, ob ich mir nicht schon seit Laufbeginn zu viel zumute und meinen Bewegungsapparat bereits permanent überlaste.
Ich recherchierte im Netz, fand eine Menge Antworten, nur eben nicht auf meine Fragen.
Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen.
In etwas über 4 Monaten zu meinem jetzigen Laufpensum. Ist das zuviel/zuschnell???
Sind meine Ziele für Halbmarathon zu hoch gesetzt???
Marathon möchte ich im Oktober in Dresden laufen. Ist das ebenfalls zu hoch gegriffen???
Verzeiht mir meinen Übermut, meine detaillierte Erzählung und meine vielleicht allzuoft lästig gestellten "Anfängerfragen", aber ich bin der Sucht des Laufens vollends erlegen und erlebe seit dem in mir ein ganz neues Lebensgefühl, welches ich nicht mehr missen möchte! Bis dahin
liebe Grüße und gute Gesundheit
André
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07.01.2009, 22:10
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #2
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I ♥ Running
Registriert seit: 16.10.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 5.169
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es klingt schon vernünftig, wie du dich selbst hinterfragst aber ich sage, dass es keine pauschale antwort auf diese fragen gibt. jeder hat einen anderen körper und andere voraussetzungen. bill bowermann sagte einmal: "gott bestimmt, wie schnell man laufen könnte, ich kann nur bei der technik helfen." das zitat lässt sich aus meiner sicht auch auf ambitionen und ziele übertragen. es ist aber nicht ungewöhnlich, dass anfänger, wenn sie in ihrer euphorie und ihrem ehrgeiz übertreiben und zu schnell zu viel wollen, ein paar wehwehchen bekommen. dein körper gibt dir ein signal und du solltest es zur kenntnis nehmen. vielleicht wäre es nicht falsch, einen gang zurück zu schalten. wenn es mit deinem knie nach einer laufpause nicht besser wird, solltest du das auch erstmal von einem sportmediziner untersuchen lassen. sicherlich willst du ja in ein paar monaten oder jahren noch laufen können. es gibt menschen, die von geburt an z.b. degenerative menisken oder dergleichen haben. es wäre nicht unvernünftig, wenn du angesichts deiner marathonambitionen mal einen check beim arzt machen lassen würdest. wenn du 3-4 mal in der woche läufst, ist ein paar schuhe für meinen geschmack zu wenig. zu einlagen gibts verschiedene meinungen, ich bin da immer skeptisch, kann mich dazu aber nicht weiter äußern. ich kann das mit deiner "laufsucht" gut nachvollziehen. versuche dich aber noch zu bremsen und streu mal zur gelenkschonung alternatives training (schwimmen, rad, was weiß ich) ein. mit den monaten und den jahren wird dein laufapparat immer mehr verkraften und du wirst immer mehr laufen können. es dauert jahre, bis du deinen körper hart gemacht hast  .
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08.01.2009, 09:03
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #3
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Gast
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Zitat:
Zitat von XtReMaD
Moin moin liebe Läufergemeinde,
ich benötige Euren erfahrenen Rat, da ich mit jedem Tag unsicherer werde, ob die von mir gesteckten Ziele überhaupt, ohne gesundheitliche Beschwerden, realisierbar sind. Auslöser meine Zielsetzung überhaupt zu hinterfragen ist, das ich seit kurzem im linken Knie Schmerzen empfinde.
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einen ggf. nötigen Arztbesuch kann ein Forum natürlich nicht ersetzen, aber ein paar gute Tips gips hier bestimmt
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Mit 90 kg, 28 Jahren Alter, 10 Jahre ohne Sport ( in der Jugend fuhr ich Kajak ), fing ich Ende August / Anfang September 2008 mit dem Laufen an, um meinem von mir lang gehegten Traum "Einmal Marathon laufen" reale Gestalt zu verleihen.
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Lebe deinen Traum. M. ist geil.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Ich informierte mich im Netz, fand die Variante "Laufen/Gehen/Laufen..." nicht wirklich toll und fing mit 20 min am Stück zu Laufen an.
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gut, ok, dann kanns um deine Allgemeinkonstitution noch nicht so schlimm bestellt gewesen sein
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Ich hatte zum Laufen ausgelatschte "Sportschuhe" an und lief mit diesen bis zu meinem ersten Zwischenziel nach ca. 9 Wochen, im November 08 meinen ersten 10 km Volkslauf.
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die Sache mit den Schuhen war wohl nihct so glücklich, der 10er is nicht schlecht.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Bis dahin trainierte ich mit stetiger Steigerung meines Pensums ca. 3 - 4 mal die Woche. Zuerst, im September 08 war meine Zielsetzung "ANKOMMEN", im Verlauf bis dahin wurde ich jedoch ehrgeizig und aufgrund meiner "Fortschritte" hielt ich mir 50 min vor Auge. Ich lief den 10 km Volkslauf Anfang November in 49:21 min.
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ANKOMMEN ist kein Ziel, sub 50 schon ein Wort. Hier fängts aber für mein Empfinden spätestens an kritisch zu werden.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Zur "Belohnung" gönnte ich mir für 100 Euro Saucony Laufschuhe (ohne Laufbandanalyse, jedoch von erfahrenem Physiotherapeuten, der seit Jahren Langstrecke läuft ), besorgte mir vom Arzt Einlagen ( bin seit Jahren Senk-Spreizfüßler ) und laufe seitdem mit Einlagen und den Schuhen.
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sehr vernüünftig. Ein Paar ist schon etwas wenig. Beim näxten Paar darauf achten, daß es eine andere Marke ist, wg. der Abwechslung. Haben die Schuhe eine Pronationsstütze? Ich zb. laufe gestützte Schuhe und zusätzlich dazu noch Einlagen. Der gängigen Meinung nach ein No-Go, für mich paßt es wunderbar. Experimentiere etwas.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Mein nächstes Ziel soll Ende April 2009 ein Halbmarathon sein. Dafür laufe ich mittlerweile jeden 2. Tag zwischen 60 - 80 min mit Puls von 125 - 140 Schlägen. 10 km schaffe ich dabei immer, jedoch sind es eigentlich zwischen 11 und 12 km.
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zu dem Puls kann ich nix sagen, den müßte man, wenn man ihn überhaupt bewerten will, in Zusammenhang mit deinem Maximalpuls sehen, ansonsten achte darauf, daß du dein Training abwechslungsreicher gestaltest. Gleiches Tempo, gleiche Strecke, das ist auf die Dauer ziemlich öde und bringt dich nur mäßig weiter. 4 Einheiten sind ok, 2 x Grundlage, also etwas länger so bis? 13-15 KM, dafür aber LANGSAMER (eher 13, 15 erst später), einmal 10 etwas zügiger und einmal entweder einen ganz lockeren Trab um die Beine auszuschütteln oder alternativ (was mir besser gefällt) kurz und knackich, also gut einlaufen, 5 KM zügig, 5:10-5:20 KM, dann noch locker auslaufen
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Im Dezember 08 wurde ich übermütig und lief aufgrund super Tagesverfassung in 1:38:00 insgesamt 17 km ohne zu stoppen. Allerdings war ich danach für 4 Tage sowas von im Eimer, das ich bis jetzt max 12 km laufe um mich nicht zu überlasten.
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Übermut wird vom allmächtigen Läufergott IMMER bestraft. Immer. Der Kerl ist gnadenlos gerecht.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Jetzt fängt mein linkes Knie jedoch nach ca. 30 min laufen an zu Schmerzen und ich stelle mir die Frage, ob ich mir nicht schon seit Laufbeginn zu viel zumute und meinen Bewegungsapparat bereits permanent überlaste.
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vermutlich ist es so. Mach mal 14 Tage etwas langsamer und gib deinem Körper die Chance die vielen neuen Reize zu verarbeiten und zu konsolidieren.
Nach diesen 14 Tagen den Umfang VORSICHTIG über 1-2 Wochen (besser 2) wieder steigern, KEINESFALLS wieder direkt das volle Programm. Das geht nach hinten los.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Ich recherchierte im Netz, fand eine Menge Antworten, nur eben nicht auf meine Fragen.
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geht mir auch immer so.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen.
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schaumermal....
Zitat:
Zitat von XtReMaD
In etwas über 4 Monaten zu meinem jetzigen Laufpensum. Ist das zuviel/zuschnell???
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grenzwertig. Gönn dir mal 14 Tage wo du es ruhiger angehen läßt. Fahr in der Zeit Rad (ok, im Moment is zu kalt), geh ins Studio, mach leichte Kräftigungsübungen, radel dort, eine Stunde pro Studio-Besuch schadet nie, geh schwimmen....
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Sind meine Ziele für Halbmarathon zu hoch gesetzt???
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grenzwertig. Hättest du 6 Wochen vorher angefangen, wäre es einfacher. Wenn du dich im Tempo zügeln kannst und nicht wieder rennst wie ne Gazelle, könnte es klappen. Versuchen kannst du es, aber "verrenn" dich dabei nich.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Marathon möchte ich im Oktober in Dresden laufen. Ist das ebenfalls zu hoch gegriffen???
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ja. Näxtes Jahr im Frühjahr ist besser.
Zitat:
Zitat von XtReMaD
Verzeiht mir meinen Übermut, meine detaillierte Erzählung und meine vielleicht allzuoft lästig gestellten "Anfängerfragen", aber ich bin der Sucht des Laufens vollends erlegen und erlebe seit dem in mir ein ganz neues Lebensgefühl, welches ich nicht mehr missen möchte! Bis dahin
liebe Grüße und gute Gesundheit
André
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wer nicht fragt bekommt keine Antworten. Paß auf dich auf.
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08.01.2009, 18:51
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #4
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 07.01.2009
Beiträge: 5
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Danke für Eure Antworten! Bei mir macht sich grad so nen "Wir-Gefühl" breit  , das tut nach Monaten des einsamen Laufens echt gut!
@ Hirsch ;-)
Was meinst Du genau mit 14 Tage ruhiger? Gar nicht mehr laufen gehen und dafür was anderes machen?! Gar nicht mehr laufen ist für mich ehrlich gesagt total unvorstellbar... Übrigens ja, ich laufe mit Pronationsstützen UND Einlagen. Das klappt eigentlich ganz gut, sollte mein Knie Problem nicht daher rühren. Wenn ich die Einlagen weglasse, dann "latsche" ich mir meine Füße nach meinen Läufen im wahrsten Sinne des Wortes wirklich "breit"  ... Ich bin die ersten paar Wochen in meinen neuen Schuhen ohne Einlagen gelaufen und irgendwann war dann bei meinen Füßen kein Gewölbe mehr vorhanden. Das tut irgendwann auch richtig weh habe ich bemerkt. Also laufe ich nun mit Einlagen in den Saucony Progrid Jazz ( Ich glaub die heißen so ).
Habe mir über Eure Beiträge wirklich viel Gedanken gemacht, bin sehr selbstkritischer Mensch, aber ohne Laufen geht bei mir gar nicht. Ich muß wenigstens 2 - 3 Mal die Woche gehen, sonst verfalle ich sofort in so ne Art Depressivität. Klingt doof, ist aber so. War übrigens einer von vielen Auslösern warum ich mit dem Laufen anfing. Ich sag´ nur "Midlifecrisis" und das mit 28 Jahren *lach*.
Wie gesagt, ich habe nachgedacht und bin darüber hinaus auch sehr kreativ. Dachte mir nun, das ich einfach mal mit Rückwärtslaufen und Bergauflaufen beginne, um meine Gelenke zu schonen, den Muskelapparat mal anders zu stärken, Koordination zu schulen, Laufstil zu verbessern UND weiter Laufen zu können 
Was haltet Ihr davon?
Rückwärtslaufen scheint mir im heimischen Versuch kaum auf die Knie zu gehen und bis aufs Bergablaufen ( kann ja runter gehen ) scheint mir Bergauf auch Knieschonend und Muskelkräftigend zu gleich zu sein. Meine Idee wäre nun 1 - 2 mal die Woche vorwärts laufen und je einmal Intervalltraining am Berg und nen "Rückwärtsgang" auf ner Strecke von vielleicht 3 - 5 km.
Sorry, aber anders weiß ich mir echt nicht zu helfen. Bin kein Studiotyp, besitze kein Rad und Schwimmen...ich weiß nicht, kann mich dazu irgendwie nicht aufraffen.
Aber eines habt Ihr mir verdeutlicht und ich nehme es mir zu Herzen:
Ich trete Kürzer!
Euch nochmals vielen lieben Dank und bis dahin
liebe Grüße
André
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08.01.2009, 19:46
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #5
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Gast
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Zitat:
Zitat von XtReMaD
Danke für Eure Antworten! Bei mir macht sich grad so nen "Wir-Gefühl" breit  , das tut nach Monaten des einsamen Laufens echt gut!
@ Hirsch ;-)
Was meinst Du genau mit 14 Tage ruhiger? Gar nicht mehr laufen gehen und dafür was anderes machen?! Gar nicht mehr laufen ist für mich ehrlich gesagt total unvorstellbar... Übrigens ja, ich laufe mit Pronationsstützen UND Einlagen. Das klappt eigentlich ganz gut, sollte mein Knie Problem nicht daher rühren. Wenn ich die Einlagen weglasse, dann "latsche" ich mir meine Füße nach meinen Läufen im wahrsten Sinne des Wortes wirklich "breit"  ... Ich bin die ersten paar Wochen in meinen neuen Schuhen ohne Einlagen gelaufen und irgendwann war dann bei meinen Füßen kein Gewölbe mehr vorhanden. Das tut irgendwann auch richtig weh habe ich bemerkt. Also laufe ich nun mit Einlagen in den Saucony Progrid Jazz ( Ich glaub die heißen so ).
Habe mir über Eure Beiträge wirklich viel Gedanken gemacht, bin sehr selbstkritischer Mensch, aber ohne Laufen geht bei mir gar nicht. Ich muß wenigstens 2 - 3 Mal die Woche gehen, sonst verfalle ich sofort in so ne Art Depressivität. Klingt doof, ist aber so. War übrigens einer von vielen Auslösern warum ich mit dem Laufen anfing. Ich sag´ nur "Midlifecrisis" und das mit 28 Jahren *lach*.
Wie gesagt, ich habe nachgedacht und bin darüber hinaus auch sehr kreativ. Dachte mir nun, das ich einfach mal mit Rückwärtslaufen und Bergauflaufen beginne, um meine Gelenke zu schonen, den Muskelapparat mal anders zu stärken, Koordination zu schulen, Laufstil zu verbessern UND weiter Laufen zu können 
Was haltet Ihr davon?
Rückwärtslaufen scheint mir im heimischen Versuch kaum auf die Knie zu gehen und bis aufs Bergablaufen ( kann ja runter gehen ) scheint mir Bergauf auch Knieschonend und Muskelkräftigend zu gleich zu sein. Meine Idee wäre nun 1 - 2 mal die Woche vorwärts laufen und je einmal Intervalltraining am Berg und nen "Rückwärtsgang" auf ner Strecke von vielleicht 3 - 5 km.
Sorry, aber anders weiß ich mir echt nicht zu helfen. Bin kein Studiotyp, besitze kein Rad und Schwimmen...ich weiß nicht, kann mich dazu irgendwie nicht aufraffen.
Aber eines habt Ihr mir verdeutlicht und ich nehme es mir zu Herzen:
Ich trete Kürzer!
Euch nochmals vielen lieben Dank und bis dahin
liebe Grüße
André
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ich erzähl jez mal von mir...
nach 7 Tagen laufen ohne Ruhetag hab ich heute mal ganz vorsätzlich GARNIX, also wirklich GARNIX gemacht. Das ist für einen Bewgungsjunkie wie mich wirklich schwer. Das bedeutet aber nicht, daß es nicht wirklich sinnvoll ist. Komm jetzt bloß nihct auf die Idee auch 7 Tage ohne Ruhe Dinge tun zu wollen. Denk daran, was ich über den allmächtigen Läufergott gesagt hab.
Es bringt eh nix, wenn ich dir jetzt vorschlage 14 Tage NICHTS zu tun. 1. machst du das eh nicht und 2. wär´s grundverkehrt. Wenn ich davon rede, daß du 14 Tage langsam machen sollst, meine ich damit, daß du erstmal ganz erheblich die Intensität deines Trainings reduzieren múßt, damit die gesamte Mechanik eine Chance hat, die vielen neuen Reize zu verdauen. Wenn du - und so scheint es ja zu sein - nicht stillhalten kannst (und das ist gut so), dann fahr Fahrrad. Fahrrad geht (fast) ohne nennenswerte Belastung für die Knochen und ist wunderbar für die Ausdauer und du hast deinen Bewegungsdrang ausgelebt. Und galubs mir, auf sonem Ergometer kann man sich entsetzlich zurichten. Oh ja....  Wie du schon selber erkannt hast, wenn du so weitermachst, das ist einfach NOCH zuviel. Gerade am Anfang ist weniger manchmal mehr, versuch wenigstens nicht den Fehler zu machen, den ganzganzganzviele vor dir auch schon gemacht haben. Noch ist nichts wirklich ganz schlimmes passiert, aber aber.... Lieber jetzt 14 Tage zart machen, radeln, nur alle 3 Tage VORSICHTIG laufen. Klingt ganz schlimm und ist es auch, aber die Alternative ist noch schlimmer. Du kannst das ausprobieren oder einfach aus den Fehlern anderer lernen.
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09.01.2009, 14:58
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #6
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 07.01.2009
Beiträge: 5
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Danke Hirsch, ich werde mich drosseln! Gehe erst morgen wieder laufen, dann habe ich zwei ganze Tage ohne laufen hinter mir. Werde anstatt meiner 12 km dann nur 5 laufen *heul* und die auch ganz easy.
Schon komisch, jedoch wunderbar, dieses Verlangen nach der "Laufsucht". Wenn ich mir überlege, das ich vor 7 Jahren noch 140 kg wog, fast schon "bewegungsunfähig" war und heute wie ne "Gazelle" die norddeutsche Rübensteppe unsicher mache...WAHNSINN!!! Und an dieser Stelle danke ich Dir nochmal ganz herzlich und besinne mich auf Deine Erfahrung und werde die nächsten Tage einmal bedacht bescheiden meinen Weg zu mir selbst entlang beschreiten.
Bis dahin
liebe Grüße
André
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09.01.2009, 19:00
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #7
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 19.12.2008
Ort: Raum Stuttgart
Beiträge: 2
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Hallo Andre,
ich bin zwar hier auch sehr frisch aber zu dem Thema muss ich auch ein bissel was schreiben. Ich selbst laufe auch "erst" drei Jahre und kann deine Euphorie absolut verstehen. Ich kann dir jedoch nur empfehlen deine Umpfänge nicht allzu sher zu steigern da sich dein Bewegungsapperat erst an die Belastung gewöhnen muss. Lauf so oft und wie es dir Spass macht. Wenns aber zu zwicken beginnt solltest einfach auch auf deinen Körper hören. Du wärst nicht der erste der mit Gewalt in kürzester einen Marathon laufen will und nachher dauerhaft Probleme mit nem Läuferschienbein oä Probleme hat.
Nen 10er oder einen HM geht aus meiner Sicht recht flott. Bin meinen ersten HM nech nem guten halben Jahr erfolgreich gelaufen. Aber vor meinem ersten ganzen dieses Jahr in Hamburg hab ich immernoch ein bissel "mores"  . Aber was ist nicht kann noch werden. Du bekommst es sehr direkt vom Körper gezeigt wenns mit dem Laufumfang dauerhaft übertreibst-
Viel Glück egal zu was du dich entscheidest
Matze
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09.01.2009, 20:39
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Realistische Zielsetzung? Beitrag #8
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Spinner
Registriert seit: 10.10.2005
Ort: Westerwald
Beiträge: 2.997
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Zitat:
Zitat von XtReMaD
Allerdings war ich danach für 4 Tage sowas von im Eimer, das ich bis jetzt max 12 km laufe um mich nicht zu überlasten.
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Du hast ja schon eine Menge sinnvoller Antworten auf Deine gut gestellten Fragen bekommen. Ich möchte nur zu dem Punkt oben anmerken, das nach ersten HM oder dann MA Wettkampfläufen viele von einem deutlich längeren Loch oder Erschöpfungszustand berichten, mich eingeschlossen. Immer dann, wenn man im Ausdauerbereich an seine Leistungsgrenzen geht. Das ist dann eine Phase, in der man sich (als Hobbysportler) nicht an einen Trainingsplan halten darf. Wenn man sich und die Reaktion des Körpers beobachtet und vorsichtig rumprobiert, kommt mit der Zeit die Erfahrung, was einem gut tut.
Gruß
Wilbert
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