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31.08.2011, 09:38
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #1
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Thunder reloaded 2.0
Registriert seit: 22.07.2011
Ort: Eschwege
Beiträge: 2.325
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Rennrad... oder nicht?
Da ich mich langsam mit dem Gewicht auf die Zone zubewege, wo mich auch ein "normales Rad" wieder aushält denke ich so langsam darüber nach wohin die Reise gehen soll. Ich sag es mal so, mein letztes Mal auf einem Fahrrad liegt etwa 8 1/2 Jahre zurück.
Mein Lieblingsfahrrad war - bitte nicht lachen - ein pechschwarzes 20 Jahre altes Fahrrad, wo ein kleine Schildchen mit dem Namen Schwalbe drauf stand. Dieses Rad hatte noch eine normale Dreigangschaltung - wie es früher üblich war. Und ich hatte damit so einige Überraschungen hinter mir, wie auf einmal auf dem hohen Meißner aufzutauchen und auf dem Plateau daoben rumzuradeln oder einen Freund mal, der sich über sein MTB - eines der ersten die es damals gab - so freute und dann frustriert war das ich ihm an der Steigung der alten Strecke mit meinem alten Rad einfach habe stehen lassen. Gut die Steigung gibts so nicht mehr, dort ist heute eine Grillstube, die Strecke wurde 20 m verlegt und geht nun flacher.
Danach hatte ich ein Mountainbike, was mir mal geklaut wurde und hinterher schrott war, ein Citybike, wieder ein Mountainbike und das letzte Rad war ein Tourenrad. Gut, ich hatte immer auf Straßenausrüstung wert gelegt, weil ich in der Zeit alle Wege mit dem Fahrrad gemacht hatte. Da waren die Sattel- und Lenkertaschen manchmal schwerer beladen als ich.
Beladen will ich das Rad wenn nur noch mit mir. Mir schweben Trainingsrunden mit so 20, 30, 40 km vor und das so ein bis zwei Mal die Woche. Die meisten Strecken werden Asphalt oder ausgebaute Radwege sein.
Ich schwanke hier zuwischen MTB oder einem Rennrad und weiss ehrlich gesagt nicht wo wirklich womit ich besser bedient bin.
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31.08.2011, 09:43
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #2
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тяιzσρняєη
Registriert seit: 14.10.2007
Ort: Bochum
Beiträge: 10.123
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Du wirst mit einem MTB auch eine gute Geschwindigkeit erreichen, oder viele Kilometer machen können. Der Vorteil beim MTB ist, dass du bergauf leichter treten kannst. Zudem stelle ich mir vor, dass die Haltung für dich zu Beginn günstiger ist, denn beim RR sitzt man ein wenig "extremer", wenn der Begriff hier adäquat ist. Die Sache mit dem Schuhwerk ist für Einsteiger beim MTB sicherlich auch einfacher. Das beste ist natürlich, du fährst Probe und vergleichst selbst.
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31.08.2011, 09:55
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #3
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Buckliger Jaucher
Registriert seit: 19.06.2008
Beiträge: 1.838
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Das ist doch ne ganz individuelle Sache.
Auf de Landstraße fahren, Kilometer fressen, und mich über bornierte Autofahrer zu ärgern war nie mein Ding. Es ist unglaublich, wie viel Hass große Teile der KFZ-Führer diesem Sport entgegenbringen. Als wär es wirklich so schlimm, mal bremsen zu müssen. Arrr, ich krieg Magenschmerzen, wenn ich drüber nachdenke. Wenn die Leute einfach mal nur etwas toleranter wären.
Beim MTB fahren muss man sich nur über intolerante Walkinggruppen aufregen, aber die können einen wenigstens nicht töten oder anhupen. Jedenfalls nicht allein.
Und zum reinen Sport kommt noch der Geschicklichkeits-Aspekt dazu.
Nachteil: Man muss das Rad öfter säubern, vor allem nach Schlechtwetter-Phasen. Und das Erschließen eines geeigneten Streckennetzes dauert möglicherweise etwas länger.
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31.08.2011, 09:58
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #4
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Laufliesl
Registriert seit: 06.03.2006
Ort: Franken
Beiträge: 9.006
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Ganz klar: erstmal Mountainbike. Tob dich erstmal richtig auf dem Rad aus und erkunde was du genau willst. Und manchmal hat man auch mit dem RR probleme mit nem guten Mountainbiker mitzuhalten 
Ich hab mir vor 2 Jahren ein Cycross gekauft. Für mich wars genau richtig. So konnte ich ohne die "unbequeme" Haltung auf dem RR erstmal schauen ob ich KM-Fressen will oder ob ich durch den Wald heizen will...
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31.08.2011, 10:27
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #5
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Thunder reloaded 2.0
Registriert seit: 22.07.2011
Ort: Eschwege
Beiträge: 2.325
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Danke das mein Gedanke etwas bestätigt wird. Wegen dem Krummmachen und der Tatsache das ich schon manchmal etwas Probleme mit dem Rücken hatte, hatte ich ohnehin schon etwas bedenken, weil die Form der Lenker der Rennmaschinen die ich mir so angesehen hatten, lässt mich schon vermuten das ich dabei einen ziemlichen Buckel machen würde und was dann die Wirbel und meine Rückenmuskulatur dazu sagen würde, kann ich irgendwie schon erahnen.
Tja, das Verständnis der Autofahrer das ist manchmal schon ein Problem, stimmt. Nur ich sehe sowas immer zweischneidig. Ich habe erst vor 6, 7 Jahren den Führerschein gemacht, weil es zwingend notwendig wurde. Man kein seine schwerbehinderte Mutter eben nicht mal kurz auf dem Fahrrad 50 km ins Klinikum nach Göttingen fahren. Auch wenn ich mittler weile mit dem Auto meine erste Weltumrundung hinter mir haben dürfte, ich bin mehr mit dem Fahrrad gefahren.
Mit dem Fahrrad an die Arbeit, mit dem Fahrrad einkaufen, mit dem Fahrrad in den Tierpark oder einfach so eine Runde durch die Gegend gefahren. Woche für Woche kam so eine mittlere dreistellige Kilometerzahl zusammen, so das wenn ich das grob Überschlage ich in meinem Leben fast genauso viel Kilometer auf dem Rad gesessen haben dürfte, wie im Auto. Daher sage ich immer: ich kenne beide Seiten.
Ich habe wenn ich im Auto hinter einem Trupp radelnder Kilometerfressern bin auch kein Problem eben die 100 oder 200 m zu warten - weil ich früher eben sehr viel selbst geradelt bin und auch weiss das das ziemlichen Spaß macht, bis die Lücke da ist, das ich an denen vorbeiziehen kann. OK, ich weiss auch das nicht jeder Autofahrer so denkt. Aber sorry, kann ich genauso hinwegsehen wie über den ein oder anderen blöden Blick den ich gestern im Schwimmbad kassiert habe.
Freitag ist früher Feierabend, ich werd da noch mal bei unseren 1 1/2 Fahrradhändlern vorbeisehen, wobei das letzte Erlebniss im Mai war recht ernüchternd. Ich wollte mich da nur informieren, und man wollte mir seinerzeit ein Rad aufschwätzen was bis 180 Kilo aushält und locker fast das doppelte eines normalen Standardrads gekostet hat. Der Verkäufer konnte es gar nicht verstehen, das ich lieber warten wollte bis mein Gewicht wieder in den Radelbereich kommt und ich das Mehrgeld lieber in ein besseres Rad und besseres Zubehör investieren wollte. Naja, seit dem Besuch sind weitere 25 Kilo weg, vielleicht glaubt er es mir ja diesmal. ;-)
Wobei eins stört mich an dem Händler... das recht dünne Angebot an Marken. Mal sehen was ich daraus mache.
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31.08.2011, 10:37
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #6
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тяιzσρняєη
Registriert seit: 14.10.2007
Ort: Bochum
Beiträge: 10.123
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Zitat:
Zitat von ThunderHawk73
Wobei eins stört mich an dem Händler... das recht dünne Angebot an Marken.
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Manche Hersteller sind mitunter sehr daran interessiert, dass ihre Räder nicht zusammen mit bestimmten anderen Marken verkauft werden. Das Renommee.  Dazu kommt, dass Händler mit dem Kauf der Räder in Vorleistung treten. Zu guter Letzt ziehen bestimmte Räder ein bestimmtes Publikum an, das an anderen Rädern gar kein Interesse hat. Auch deshalb beschränken sich Händler. Um einen guten Überblick zu bekommen, wirst du wohl oder übel ein wenig aktiv werden müssen.
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31.08.2011, 10:50
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #7
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Gast
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Wie ne Sau mit dem MTB durch den Wald zu heizen, macht sicherlich Spass. Ich habe mich vor kurzem fürs Rennrad entschieden, auch wenn ich (wie ich feststellen musste) da Nerven wie Drahtseile brauche, weil die Autofahrer teilweise so dicht an einem vorbeifahren, dass ich ihnen fast mit der Hand gegen die Scheibe klopfen könnte 
Ich hatte vorher auch mind. 8-10 Jahre kein Rad. Auf nem Rennrad mit großem Übergewicht wird man vermutlich auch die Blicke wie ein Magnet anziehen. Daher würde ich an deiner Stelle auch zum MTB tendieren. Da hast du ganz persönlich vermutlich mehr Spass damit und bist flexibel, wo du fährst.
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31.08.2011, 11:08
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Rennrad... oder nicht? Beitrag #8
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Thunder reloaded 2.0
Registriert seit: 22.07.2011
Ort: Eschwege
Beiträge: 2.325
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Also das mit den Blicken bin ich mittlerweile gewöhnt. 
Das Schlimme ist zumindest beim Laufen immer das man es nicht wie die Hobbyläufer beim Marathon macht.
Wenn Leute einen sehen mit stolzgeschwellter Brust und vollem Tempo vorbeitraben um hinter der nächsten Kurve wenn es keiner mehr sieht elendig zu kollabieren.
Gut, ich kann die Händler auch verstehen, man kann auch gar nicht alles anbieten, manchmal will man auch nicht.
Ich hab mir jetzt neben unserem Händler hier vor Ort noch einen Händler für Merida in 30km Entfernung rausgesucht, weil es da auch zwei Einsteiger-Modelle gibt die mich recht gut ansprechen. Die andere Richtung wo ich tendiere ist Ghost. Wobei ich zumindest mal die obligatorische Proberunde gemacht haben möchte, bevor ich mich entscheide.
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