Zitat:
Zitat von tiger
Ach ja, toll auch, wenn unsere Fraktion der Läufer im mittleren Alter  gestärkt wird.
Ist halt´ne bunte Mischung hier 
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danke auch!

ist ja direkt zum wohlfühlen hier! tipp für den nächsten sonntag: pass auf dein gepäck auf. einer aus meinem verein hat sich in roma nur einmal umgedreht, und weg war der koffer! Alles gute.
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gestern bin ich mal wieder von meiner arbeitsstelle nächst des englischen gartens (uni-münchen) nach hause gelaufen. das kommt durchschnittlich mindestens ein mal in der woche vor. je nach lust, laune oder ambitionen habe ich da von 6,5 km bis nahezu 30 km alles zur auswahl, ohne einen weg zweimal zu laufen

. gestern waren es die häufig gewählten 10,1 km mit 56:50 Minuten dauer.
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um einigen das nachlesen in meinem workout-tagebuch zu ersparen, ein paar läuferische eckdaten meinerseits:
laufbeginn frühjahr 1983. anfangs durch übereifer einige verletzungen.
- erster 10 km wettkampf 1984 in 45 minuten;
schnellster 10 km wettkampf 1987 in 38:25 minuten */.
- erster und einziger 5 km wettkampf 1984 in 20:25 Minuten;
- erster 25-km wettkampf (damals noch meisterschaftsstrecke, halbmarathon noch unüblich) 1985 in 1:52 Minuten; schnellster 25 km wettkampf 1986 in 1:45:50 minuten.
- erster halbmarathon 1986 in 1:31 minuten; schnellster halbmarathon 1995 (!) in 1:29 minuten.
- erster marathon 1985 in 3:38 h; schnellster marathon 1987 in 3:02 h.
- bisher letzter marathon (der 18.) 2006 in Frankfurt mit 4:00:58 h

*/
dabei muskelfaserriss zugezogen. der hinderte mich daran nach meinem 3:02 h frühjahrsmarathon im herbst in berlin die 3-h mauer zu knacken. ich habe den sommer über nicht richtig regeneriert weil ich zu fanatisch war und habe die quittung dafür erhalten. des weiteren nahm ich abstand von der hetzjagd auf die 3 stunden und gehe es die jahre seit dem ruhiger an, dafür laufe ich aber immer noch. als ich zwei monate nach dem faserriss (oberhalb der kniekehle rechts) wieder laufen konnte -anfangs sehr unrund- nahm ich den frühjahrsmaraton 1988 in wien aufs korn und lief ihn nach dem dämpfer in immerhin 3:16 h.
vier wochen später "musste" ich wieder ran. mein vereinstrainer hat mich inzwischen ohne mein wissen auf vereinskosten zum örtlichen marathon angemeldet. quasi ehrenhalber, also doch eine pflicht!

aber wie mache ich sowas *bibber*? die vier wochen dazwischen ruhige kürzere dauerläufe und einmal in der mitte mit einem "wesentlich" langsameren freund (damals 3:50 h usw.) 30 km durch den wald. ergebnis: immerhin 3:10 h. meine marathonzeiten pendelten dann bis 1994 zwischen diesen 3:10 h und 3:19 h. dann einigemale um die 3:21 h. nach einer längeren laufarmen zeit stieg ich 2001 wieder bei den 42 km ein mit 3:44, und seitdem hangelte ich mich kontinuierlich an die 4 h ran. mit erfolg!

ich gebe zu, mit mehr trainingsfleiß würde ich mir immer noch etwa 3:50 zutrauen, aber ich laufe ja nicht nur (radeln, alpin skifahren, fitnessstudio mit rundumtraining, spinning, gelegentlich taebo) und das schlägt sich in den langsameren laufzeiten nieder. wettkampfambitionen habe ich derzeit keine, vielleicht mal spontan irgendwas in der gegend. ach ja, der firmenlauf im juli. schon wieder der ehre wegen, nein, spaß machts doch auch?! in diesem sinne....
Siegi