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12.10.2011, 16:58
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #1
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Thunder reloaded 2.0
Registriert seit: 22.07.2011
Ort: Eschwege
Beiträge: 2.325
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Sind Laufschulen sinnvoll?
Mal eine Frage an die Experten, was ist eigentlich von Laufschulen zu halten? Wenn ich im kommenden Jahr wieder halbwegs bei meinem Normalgewicht bin, möchte ich auf jedenfall von meinem Patschschritt weg. Meine Befürchtung ist halt, das ich mir dann statt etwas wodurch ich besser laufen kann, etwas angewöhne (sei es nun Schritt oder Körperhaltung) wodurch ich mir - sei es durch mögliche Verletzungen oder sonst was das Laufen verleide. Das möchte ich halt gerne vermeiden.
Hier in der Nähe (Nähe ist mit 25 Kilometern Relativ) gibt es sowas was von - soweit zu lesen ist - einer Sporttherapeutin und Lauftrainerin geleitet wird. Die Kurse gehen dabei in der Regel über ein Vierteljahr.
Interessieren würde es mich schon, nur ich weiss nicht ob mir das dann bei meiner Zielsetzung irgendwann und irgendwie hilft? Der Harken den ich dabei finde, ist das die Kurse meist sehr schnell und sehr weit im Voraus voll sind. (Nein, ich mein von der Teilnehmerzahl, ich mein nicht die Leute!)
Gut, zum Herrn Wessinghage am Tegernsee will ich nicht gerad, das wär mir zu "billig.
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12.10.2011, 17:22
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #2
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rolling running stone ☺
Registriert seit: 11.11.2005
Ort: München
Beiträge: 10.495
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gibt es in deiner echten nähe einen verein, der auch "volksläufer" betreut (keinen lauftreff, verein meine ich!)
in meinem verein gibt es läufer aller kategorien, auch in höheren gewichtsklassen. da werden auch "patschschrittler"  im training bezüglich laufstil usw. kontrolliert und korrigiert. wobei man beim laufstil nur optimieren sollte und nicht krass umstellen. wenn nichts anderes möglich ist, schau dir mal die site von dr. marquardt an. dieses buch von ihm gibt es leider nur noch gebraucht. er hat aber noch weitere herausgegeben.
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12.10.2011, 17:23
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #3
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hat neue Ziele
Registriert seit: 11.04.2010
Ort: Kreis Aachen
Beiträge: 3.795
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Mit Laufschulen kenn ich mich nicht aus, aber ich hab mir mal den Luxus eines Personal-Trainers für 150 Euro mit 3 Terminen gegönnt. Ob die 3 Einheiten ausreichen würden, weiß ich nicht, auch war der Preis ein Schnäppchen, mir ging es bei dieser Aktion auch mehr um einen individuellen Trainingsplan mit Krafttrainingseinheiten, den er mir erstellt hat. Bei unserem gemeinsamen Lauf hat er schon auf meine Haltung etc. geschaut. Zum Glück gabs nicht allzu viel zum Korrigieren. Ich arbeite im Moment am Mittelfußlauf.
Ein Lauftreff wäre sicher eine günstigere Alternative, vorausgesetzt, er wird von jemandem geführt, der auch etwas Ahnung hat und nicht nur reiner Freizeitläufer ist, der die Leute nur regelmäßig zusammen hält.
Grundsätzlich denke ich schon, dass es sinnvoll ist, seinen Laufstil mal unter die Lupe eines Fachmannes nehmen zu lassen, denn schnell schleichen sich Dinge ein, die kontraproduktiv sind.
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12.10.2011, 17:28
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #4
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Alibiläufer
Registriert seit: 21.06.2009
Ort: Göttingen
Beiträge: 430
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Zitat:
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Wenn ich im kommenden Jahr wieder halbwegs bei meinem Normalgewicht bin, möchte ich auf jedenfall von meinem Patschschritt weg.
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Wenn Dir der Patschschritt bisher nicht geschadet hat, bei höherem Gewicht und noch nicht optimiertem Bänderapparat, wieso sollte er es dann tun? Wäre nicht jetzt ein besserer Zeitpunkt das zu ändern?
Und zum Thema: Wie wäre es mit etwas Lauf-ABC, Armeinsatz verbessern oder mal bewusst versuchen, etwas "eleganter" zu laufen?
Geändert von Twipsy (12.10.2011 um 19:34 Uhr)
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12.10.2011, 19:36
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #5
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Gast
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Am Laufschritt kann man in meinen Augen erst ab einer gewissen Geschwindigkeit arbeiten. Meine eigene Erfahrung ist, dass man bei einer Pace von 6:30-6:00 nur schwer zum Mittelfußlauf übergehen kann. Ergo: Alles bis zu dem Tempo ist notgedrungen im Fersenlauf. Der Mittelfußlauf ist dann zwar prinzipiell auch möglich, aber erfordert einen höheren (übertriebenen) Kniehub, sieht komisch aus und ist nicht mehr ökonomisch.
Paula Radcliffe läuft auch eigenartig, aber sehr erfolgreich. Solange durch den spezifischen Laufstil keine gesundheitlichen Probleme auftreten, würde ich mir darüber keine allzu großen Gedanken machen. Mit starkem Übergewicht und niedrigem Tempo auf Mittelfußlauf "umzutrainieren" wird vermutlich in einem enden: massive Probleme in der Achillesferse.
Ich würde auch eher zum Laufverein tendieren. Mit guten autodidaktischen Fähigkeiten ist eine Laufstilverbesserung aber auch ohne Trainer möglich. Wichtg ist ein gutes Körpergefühl.
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12.10.2011, 21:57
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #6
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NW-Freak
Registriert seit: 13.08.2010
Beiträge: 671
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Zitat:
Zitat von FaceYourTarget
Am Laufschritt kann man in meinen Augen erst ab einer gewissen Geschwindigkeit arbeiten. Meine eigene Erfahrung ist, dass man bei einer Pace von 6:30-6:00 nur schwer zum Mittelfußlauf übergehen kann.
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Will er doch gar nicht: Das mit dem Mittelfußlauf ist doch Mary!
Ich würde auch - wie Twipsy - sagen, daß es günstiger wäre, schon jetzt damit anzufangen und würde - wie SHS - einen nahen Verein(strainer) einer fernen Therapeutin vorziehen.
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12.10.2011, 21:59
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #7
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rolling running stone ☺
Registriert seit: 11.11.2005
Ort: München
Beiträge: 10.495
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Zitat:
Zitat von FaceYourTarget
Der Mittelfußlauf ist dann zwar prinzipiell auch möglich, aber erfordert einen höheren (übertriebenen) Kniehub, sieht komisch aus und ist nicht mehr ökonomisch.
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wer sagt das?
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12.10.2011, 22:07
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Sind Laufschulen sinnvoll? Beitrag #8
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hat neue Ziele
Registriert seit: 11.04.2010
Ort: Kreis Aachen
Beiträge: 3.795
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Zitat:
Zitat von Nordic-Fan
Will er doch gar nicht: Das mit dem Mittelfußlauf ist doch Mary!
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Und die machts wegen SHSs Posts (Dr. Marquardt und Chirunning) um Knie- und sonstige Probleme beim Laufen möglichst zu verhindern oder zu reduzieren  . Wenn schon nicht barfuß Laufen, dann so "laufschulgerecht" wie möglich.
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