Hey,
da ich meiner Laufkarriere nun endlich eine positive Wendung geben möchte, werde ich hier ganz fleißig meine Erfolge und Misserfolge niederschreiben.
Da stellt sich mir zu allererst einmal die Frage, warum ich überhaupt joggen möchte. Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich weiß es eigentlich nicht genau. Ich habe schon ziemlich oft mit Laufen angefangen und genauso oft wieder damit aufgehört. Es ist zum einen der innere Schweinehund, der mich immer wieder zum Stolpern bringt und zum anderen der Wille diesem nicht das Kommando überlassen zu wollen (das wohlbekannte Teufelchen/Engelchenprinzip

). Wobei letzeres aber überwiegt, da ich sonst nicht wieder anfangen würde. Um nicht wieder die gleichen Fehler zu machen, versuche ich mich mal an einer Selbstanalyse: Sachen die mich demotivieren: Zum einen mein Bruder und meine Schwester. Beide können ohne weiteres neben mir spazieren gehen, während ich laut hechelnd und mit hochrotem Kopf meine Höchstleistungen vollbringe

! In diesem Punkt habe ich mich jedoch schon sehr gebessert. Einmal die Woche gehe ich mit eben diesem Bruder auf Joggingtour. Das Ungleichgewicht ist zwar unverändert, aber es ist mir mittlerweile egal

. Außerdem deprimiert mich schlechtes Wetter (bei Sonnenschein sieht die Welt wirklich! ganz anders aus). Meine eigene Faulheit ist jedoch wohl mein größtes Problem, wie ich es auch drehe und wende

...
Dinge die mich motivieren: Wie schon erwähnt der Sonnenschein, Erfolgserlebnisse, ach ja und mein immer näher rückendes Barcelona-Auslandsjahr

. Wer weiß, vielleicht vergeht das halbe Jahr joggend ja ein wenig schneller

...
Fazit/Vorsätze für die nächste Zeit: Sich nicht mit anderen Joggern vergleichen; bei Regen: Augen zu und durch; bei ersten Anzeichen inneren Schweinehunds: Ohren zu und durch

!
Alle 2-3 Tage laufen!
Ach so, bevor ichs vergesse, hier meine Eckdaten:
Alter: 23
Größe: 168cm
Gewicht: 66 kg
Speckröllchen am Bauch: vorhanden

(hat mir sehr gefallen, eure Speckröllchendiskussion)
- 4km in 45-55 Minuten (Uff, ganz schön langsam)