Als ich mein bisheriges Tagebuch begann wählte ich einen etwas unglücklichen Titel

. Schließlich ist das Kapitel Bräunlingen – vorläufig – beendet. Auf dem Weg dahin habe ich mich aber an mein Tagebuch hier so gewöhnt, daß ich es fortsetzen möchte

.
Wie bin ich seit Bräunlingen gelaufen? Zunächst stand erstmal Regeneration

auf dem Programm, doch nicht lange. Schon am Freitag danach schnürte ich die Laufschuhe für ein regeneratives Läufchen, 9 Kilometer. Samstag folgten regenerative 14 Kilometer.
Sonntag wollte ich nicht laufen, doch meine Frau forderte mich überraschend heraus. So begann dann mein Einsatz als Zug- und Bremsläufer. Sie lief erstmals in ihrem Leben mehr als 10 Kilometer! Wir liefen die 14er-Runde an der Saar. Anfangs bremste ich sie deutlich, auf den letzten Kilometern war dann meine Eignung als Motivator gefragt und ich lief klammheimlich eine kleine Abkürzung

. Nach 1:31:33 hatte meine Frau dann ihren bisher längsten Lauf geschafft

!
Montag dann der letzte regenerative Nach-Marathon-Lauf, 10 Kilometer im Weinberg und im Wald.
Am Dienstag begann dann also die Vorbereitung für den 10er in Langsur: Projekt sub 45

! Ob das klappt steht in den Sternen. Stadiontraining mit der TG stand auf dem Programm. zumindest Während der schnellen Einheiten meinten meine Beine: „hey, was soll das!“
Und dann nahm das „Verderben“ seinen Lauf – ich rutschte in eine Ministreak

! Am Mittwoch nutzte meine Frau die Tatsache, daß ich noch Urlaub hatte schamlos aus, um mich zu einem Lauf herauszufordern. Wobei sie nach 6 Kilometern erklärte, daß sie jetzt duschen geht. Da damit die Dusche für die nächste halbe Stunde besetzt war hängte ich die gleiche Runde noch einmal an.
Am Donnerstag lief ich einfach eine entspannte Kanalrunde. 9 Kilometer in 51 Minuten. Aber am Freitag, da wollte ich es wissen! Selbe Runde – aber darin zwei 2000er Abschmitte in 8:52 und 8:50 – also im angepeilten 10er-Renntempo. Die gesamte Runde war dann nach 46 Minuten beendet.
Samstag und Sontag ließ ich es wieder ruhiger angehen: entspannte 18 und 14 Kilometer. Einmal saaraufwärts in Richtung Saarburg und die andere Runde durch die Weinberge bei Ayl.
Am Montag rief dann wieder die Arbeit und mich erwartete das pure Chaos

. Um den Frust loszuwerden blieb mir nur ein Frustabbaulauf mit Stirnlampe. Gestern dann wieder Lauftreff im Stadion.
Heute ist lauffrei!