Da ich seit nunmehr 3 ³/4 Jahren täglich laufe, will ich dazu auch mal was sagen:
Zitat:
Zitat von SHS
den strunz lasse ich mal aus  , aber die "bock"-seite habe ich mal in die favoriten gespeichert. das braucht zeit.
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Danke, den Strunz hätte ich auch lieber ausgelassen, bei dem kommt mir nur das K

. Der Artikel von Robert Bock hatte mich damals schon angesprochen und dazu die Erfahrungen von Rainer (dem
Wesergebirgsläufer) und Erich (dessen Fanatismus ich später allerdings nicht verstehen konnte). Ich habe also einfach angefangen und hätte nie gedacht, dass mein Streak so lange hält. Und man muss da auch gar nichts Großartiges hineindeuten. Ich laufe täglich, weil es mir Spaß macht und weil es, zumindest im Moment, leichter ist, es zu tun als es zu lassen.
Zitat:
Zitat von roady
Statt täglich laufe viel, was einem täglichen Laufen sehr nahe kommt. Über Trainigsanleitungen von Steffny (Manfred) habe ich mir im Laufe der Zeit eigene Methoden entwickelt. Mit folgenden Grundsätzen: Unterschiedliche Belastungen in Bezug auf Strecke und Tempo, flexibel auf Einflüsse wie Termine und Wetter reagieren können, die Belastung an den Regenerationszustand (in den Körper hinein hören) anpassen.
Das heißt, dass ich mindestens einen sehr langen Lauf in der Woche mache, dann mindestens einen kürzeren Tempolauf. Den Rest der Woche fülle ich gerne mit lockeren bis mittelharten Läufen nach Bedarf (entsprechend Regenerationszustand usw.) aus. Ich würde aber nicht prinzipiell jeden Tag laufen wollen. Am vergangenen Sonnabend habe ich es zum Beispiel genossen, den ganzen Tag faul auf dem Sofa zu liegen und den Biathleten bei der Arbeit zuzuschauen. 
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Im Prinzip trainiere ich genau so. Und ich sehe auch keinen Grund, warum das tägliche Laufen einem zielgerichteten Training im Weg sein sollte. Und was den Sonntag angeht: ein Ründchen von 2 km - einfach mal frische Luft schnappen und die steifen Haxerln etwas lockern - hätte dem ansonsten faulen Tag doch keinen Abbruch getan, oder?
Zitat:
Zitat von Immanuel Blunt
bei wirklich hartem training (was ultraläufer ja nicht absolvieren), sind auch passive erholungstage (taperingphase und nach dem wettkampf) nötig.
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Ich weiß jetzt nicht, wieso Ultraläufer kein "wirklich hartes Training" (wie definierst du das?) absolvieren, aber wie ich oben schon sagte: ein lockeres Läufchen über 2 km (für das ich mich üblicherweise nicht mal umziehen muss) ist kaum als Belastung zu verstehen, tut mir aber gut. Einfach nur die Muskeln lockern und ein bisschen Sauerstoff tanken und gut ist's.
Interessant ist übrigens, dass ich im Laufe dieser Serie meine Zeiten im Marathon kontinuierlich verbessert habe. 2004 - 3:35:49, 2006 - 3:35:11, 2007 - 3:20:59, 2008 - 3:09:53.
Trotzdem würde ich niemandem zum täglich Laufen raten. Und denen, die es gern mal probieren wollen, kann man gar nicht oft genug sagen: seid vorsichtig! Langsam anfangen ist und viel Geduld mitbringen ist auch hier (mal wieder) oberstes Gebot, sonst kann das Ganze ganz schnell nach hinten losgehen.
Sorry, ist ein bisschen lang geworden, aber das wollte ich jetzt einfach mal loswerden.