Der erkannte, erkennbare Lauffortschritt stößt hierzulande auf ein dankbares Lächeln! Danke für das mentale Aufbauen der körperlichen Abgeschlagenheit, Biene! In Kombination mit jedem langsamen Lauf von führenden Ärzten und Apothekern empfohlen.
Ich habe meinen Urlaub in den derzeit einzigen beiden Ländern meiner Welt Laufistan und dem „Fantasy Filmfest“ (Abteilung: Dortmund) verbracht. Ersteres hat mir knapp mehr Höhen als Tiefen beschert, die allerdings härter umkämpft waren als die Golan-Höhen. So muss wohl Läufers Alltag aussehen: viel Kampf, Kraft und Arbeit auf ein so weit entfernt erscheinendes Ziel, wenig delectare.
All die grandiosen Highs der vergangenen Tage hat mir Letzteres beschert: ohne das Wissen um
DAS Kleinod unter den Liebesfilmen oder den dreiviertel der Zeit spannendsten
Film aller Zeiten wäre der Kopf während all der gelaufenen August-Kilometer wohl wesentlich weniger abgelenkt gewesen von Asphalt, Steigungen und ziependen Muskelbündeln.
Als post scriptum noch der Versuch einer Idee der zehn besten Langlauflieder, so ich denn gefragt wäre:
Opeth - The Lotus Eater (die kräftige, langsam-schnelle Untermalung eines jeden Fahrtenspiels)
Fotos - Nach Dem Goldrausch (beschwingt-freie Schritte)
Neuser - Ohne Dich (um den trabenden Fall aufzuhalten)
Agnostic Front - Take Me Back (führt zum sofortigen Exitus des Schweinehundes)
Moonbootica feat Jan Delay - Der Mond (den Takt auf die Schrittfolge kopieren: nur laufen, maschinell fast)
Common - The Game (dezent cooles Ausklingen eines Dreißigkilometrigen)
Hazhe - Nadie Lo Haze (unbezwingbarer Rhythmus, kampfschrittgleich)
Sepultura - Roots Bloody Roots (Aggressionsmanagement ab Kilometer siebenunddreißig)
Die Ärzte - Warrumska (Intervalle noch einen Schritt schneller absolvieren UND genießen!)
Dire Straits - Six Blade Knife (für regenerative Läufe)