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29.03.2008, 05:39
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Was ist Was Beitrag #9
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Hetzt mich Nicht ...
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Herzfrequenzbereiche
In vielen Trainingsplänen findet man Begriffe wie GA1 , langsamer Dauerlauf , Tempolauf , usw . Eine kleine Übersicht dieser Bereiche findet ihr in der Anlage .
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30.03.2008, 08:10
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Was ist Was Beitrag #10
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Hetzt mich Nicht ...
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Laufschuhkauf
Welcher Schuh ist der Richtige ???
Darauf gibt es keine Pauschalantwort . Ich habe aber eine Seite gefunden , die die einzelnen Punkte recht gut beleuchtet ..
Laufschuhkauf , einfach drauf klicken ...
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31.03.2008, 16:22
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Was ist Was Beitrag #11
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Hetzt mich Nicht ...
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Pronationsarten ...
Die verschiedenen Pronationsarten
Das ist eine interessante Seite , auf der ansehnlich gezeigt wird , was bei den verschiedenen Fussstellungen mit dem Bewegungsapparat passiert ...
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01.04.2008, 15:16
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Was ist Was Beitrag #12
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Hetzt mich Nicht ...
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Funktionkleidung
Tuts die "Aldiwäsche" auch ??
Standardantwort : Kommt drauf an ....
Worauf ?
Nicht alle Funktionkleidung ist gleich , obwohl sie ähnlich aussieht ..
Zum einen gibt es Unterziehshirts und Hosen , sprich Unterwäsche zum drunter anziehen oder aber Funktionswäsche ,die man darüberträgt ..
Wie ist so ein Kleidundungsstück aufgebaut ?
Innenschicht
1. Punkt ist die Atmungsaktivität, ein hoher Wert sorgt dafür , dass der Schweiß beinahe ungehindert nach außen dringen kann.
2. Passform und Schnitt, Die Kleidung sollte nicht zu weit sein , sondern eher eng an der Haut, sonst funktioniert die Schweißweiterleitung nicht so gut.
3. Hautfreundlichkeit; ist der Maßstab ob Ihre Haut die Kunstfaser(mischung) ähnlich verträgt wie Baumwolle.
4. Geruchsentwicklung; Bakterienbildung ist oft der Nachteil von moderner Funktionskleidung. Deshalb verwenden die meisten Hersteller Materialien die antibakteriell wirken wie zum Beispiel Silberionen.
Gewaschen sollten die Kleidung auf keinen Fall mit Weichspüler werden . Das macht die Fasern kaputt und das edle Teil verliert seine Eigenschaften . Zum einen gibt es spezielle Waschmittel für Funktionskleidung , oder man nimmt Mutter Natur zur Hilfe und verwendet zum Beispiel Waschnüsse (Maike , hat da besimmt einige Tipps )
Mittelschicht
Die Mittelschicht sorgt für Wärmeisolierung und Luftdurchlässigkeit; hierzu gibt es von Hersteller zu Hersteller verschiedene Konzepte, ob ein- oder zweischichtig, dünne oder dickere Varianten, beide Systeme eignen sich für die jeweilige Anforderung.
Schweißaufnahmes soll dafür sorgen dass die Haut während und nach der Belastung nicht nass bleibt. Sondern der Schweißtransport ist die Fähigkeit des Materials und der Konstruktion, Schweiß von der Haut weg nach außen zu transportieren. Die Menge kann stark variieren. Sowohl Schweißtransport als auch Schweißaufnahme entscheiden darüber, ob die Funktionskleidung für leichten bis mittleren Schweißtransport ist oder auch für starke Schweißentwicklung verwendbar ist.
Aussenschicht
Zum einen der Nässeschutz, den braucht man ,wenns mal wieder regnet und dich kein Wolkenbruch vom Laufen abhält  .
Wasserresistenz; für die Läufer unter uns die nicht bei strömendem Regen laufen reicht das . Bei leichtem Nieseln, reicht bereits wasserabweisendes Material, das die Regentropfen nicht ins Gewebe aufnimmt
Windschutz; winddichte Materialien schützen vor dem extrem kühlenden Windchill-Effekt. Damit ist das auskühlen des Körpers gemeint . Jeder hat schon was von der gefühlten Temparatur gehört , oder gelesen . Wenn man nasse Sachen anhat , kühlt man schnell aus und man holt sich recht flott ne Erkältung ... muss ja nicht sein .
Achtung , immer auch auf die Details der Verarbeitung achten ; Reißverschlüsse, winddichte Abschnitte, Taschen und Bündchen sind doppelte und versiegelte Nähte . Was nutzt die sollste Jacke mit den edelsten Gorefasern ,wenns durch die Nähte das Wasser reinkommt .
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02.04.2008, 09:21
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Was ist Was Beitrag #13
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Hetzt mich Nicht ...
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Lauf ABC - Laufschule
Wenn man eine Weile läuft , kommt man irgendwann an den Punkt , an dem man sich verbessern will . Man bekommt ein Auge dafür , das einige Läufer sehr "elegant" flüssig laufen und bei anderen sieht es aus , als ob sie sich über die Piste schleppen  . Um eine bessere Lauftechnik zu erlernen gibt es unter anderern das Lauf ABC oder die Laufschule . Was dort gelehrt wird , findet ihr hier unten . Die Übungen sollten zwischen 30-100 meter lang ausgeführt werden , je nach dem wie anstrengend sie sind ...
1. Anfersen ... Hacken zum Popo..  (Sozusagen selber in den Hintern treten )
2. Rückwärtslaufen
3. Seitwärtslaufen
4. Blümchenpflücken ....dh rechts und links beim laufen bücken um die ein oder andere virtuelle Blume zu pflücken . Am besten nicht wirklich pflücken denn erstens sehen Blumen in der Nautr am besten aus und zweitens hindert ein Strauß Blumen beim Laufen
5.Treppenlaufen , hoch runter ...
6.Tippelschritte .. Schnelle , kurze Tippelschritte
7. Kniehebelauf ..Die Knie möglichst hoch beim Laufen ..
8. Hopserlauf seitwärts und vorwärts ...
9. Einbeihüpfen im Wechsel .....z Bsp 50 Meter rechts , 50 links ...usw
10. Zweibeinhüpfen
11. Sprungaluf mit starken Armeinsatz ...
So , das wärs ....
Das alles schult die Koordiantion und Technik und hilft auch einen flüssigen Laufstil hinzubekommen ..
LAUF ABC
Geändert von Thommy (03.04.2008 um 15:32 Uhr)
Grund: ERgänzung eines Links zum Lauf ABC !!
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03.04.2008, 05:33
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Was ist Was Beitrag #14
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Hetzt mich Nicht ...
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Übertraining
Kommt immer mal wieder vor . Führt leider häufig zu (vermeidbaren) Ausfällen .
Ich hbe da mal was vorberitet , liebe Bastel-- eh...Lauffreunde
Übertraining
Auf dieser Homepage findet man übrigens sehr viel "schlüssige " Erklärungen rund ums laufen
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05.04.2008, 05:57
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Was ist Was Beitrag #15
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Hetzt mich Nicht ...
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Orientierungsläufe
Zitat:
Zitat von Hornwal
Orientierungslauf, wie geht das??
Ich versuche mich kurz zu fassen, damit das hier nicht zu langweilig wird.
Beim Orientierungslauf werden Kontrollpunkte im Gelände in vorgegebener Reihenfolge angelaufen, welche auf einer Karte eingezeichnet sind. Sie müssen in möglichst kurzer Zeit auf einer selbstgewählten, beliebigen Route angelaufen werden. Die Kontrollpunkte werden Posten genannt. Es handelt sich dabei um rot-weiße prismenförmige Schirme, an denen eine mechanische oder elektronische Markierungsvorrichtung (Zange, SI-Station oder EMIT-Station) montiert ist.
Jetzt mal zum praktischen Teil, ich versuche den Ablauf eines Orientierungslaufs anhand eines Beispiels zu erklären.
Heute fand in Leopoldsburg ein Orientierungstrainingslauf statt. Teilnehmen darf jeder, der sich vorher angemeldet hat. Es bestand die Möglichkeit zwischen drei Strecken zu wählen.
Parcours 1 : 8 Km
Parcours 2 : 6.2 Km
Parcours 3 : 4.4 Km
Man meldet sich an und begibt sich dann zum Start, meistens mitten im Wald.
Am Start angekommen stellt man sich brav in die Reihe, in diesem Fall waren es deren drei, jeweils eine Reihe pro Strecke. Jede Minute startet ein Teilnehmer auf den verschiedenen Strecken. Als Hilfsmittel hat jeder Läufer seinen eigenen Kompass und als Kontrollmittel einen „EMIT“. Diesen Emit legt man auf die jeweils gefundenen Posten. Die Reihenfolge und die Zeit wird im Emit gespeichert und am Ziel ausgelesen.
Beim Start legt man den Emit auf einen dafür vorgesehenen Posten um die Startzeit zu bestimmen. Man erhält eine Orientierungskarte und schon läuft die Zeit. Ich habe mich heute für die 6.2 Km Strecke entschieden. 20 Posten müssen gefunden werden. Als ich meine Karte bekomme lege ich meinen Kompass drauf um die Karte in die richtige Lage zu bringen. Erstes Problem: Wo bin ich hier? Der Start ist durch ein Dreieck gekennzeichnet. Ok, da ist es, ab geht es zum ersten Posten.
Welcher Weg ist hier der beste, ich entscheide mich für den kleinen Bach, brauche ihn nur nachzulaufen und sobald er rechts wegdreht, muss ich mich links halten und nach ca 50 Metern über den Pfad hinter einem kleinen Hügel. Legende auf der Karte nachsehen, die Postenbeschreibung besagt dass der erste Posten die Nummer 115 trägt. Diese 115 ist sehr wichtig, da es drei verschiedene Strecken gibt. Es kommt öfter vor dass zwei Posten nur 30 Meter auseinander liegen und wenn die Zahlen nicht übereinstimmen, weiß ich dass ich irgendetwas falsch gemacht habe und einen Posten gefunden habe der nicht zu meinem Parcours gehört. Der Waldboden ist heute sehr uneben, viele Löcher und umgefallene Bäume erschweren das Laufen. Die beiden ersten Posten finde ich ziemlich zügig, den dritten finde ich mit viel Murks, denn er befindet sich in einem Loch und ist erst zu sehen als ich 5 Meter davorstehe. 4, 5 und 6 finde ich ohne Probleme. Von 6 nach 7 ist ein relativ langer Weg, etwa 1200 Meter. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Wege laufen oder schnurstracks durch den Wald. Die zweite Lösung entpuppt sich als die wesentlich schlechtere, da der Wald stellenweise mit kleinen ca 1,5 Meter breite Rinnen gespickt ist. Das heißt dass man hier nach drei normalen Laufschritten einen relativ anstrengenden Sprung über die Rinnen machen muss, und das auf einer Länge von über einigen hundert Metern. Hinzu kommen die umgekippten Bäume, und die herabgefallenen Äste. Das alles wäre mir auf den Wegen erspart geblieben. Ich nähere mich dem Posten 7, 121 muss drauf stehen, da ist er, Gott sei dank, die Nummer stimmt, puh, der hat etwas Kraft gekostet. Für den Rest der Strecke entscheide ich mich für die sichere aber längere Variante, ich lauf meistens über Pfade und Sandwege. Nur der letzte Teil eines jeden Postens führt durch den Wald. Ich gehe es heute etwas langsamer an, da ich immer dran denke nicht fallen zu dürfen, wegen des Bänderisses an der Hand, da könnte ich die bei jedem Orientierungsläufer berühmt berüchtigte Judorolle nicht so locker anwenden, wie ich das sonst immer mache, wenn ich mich im Wald auf die Nase lege. 
Bei Posten 9 angekommen, entdecke ich eine etwas jüngere, ziemlich hübsche Dame, die etwa 50 Meter weiter hilflos im Wald steht und wohl nicht mehr so recht weiß wo Osten und Westen ist. Ich frage sie ob sie zurecht kommt und sie antwortet mit einem schüchternen „jaja“. Ich frage ob sie Posten 9 sucht, den mit der Nummer 123? Sie antwortet mit einem ganz leisen Ja. Ich zeige ihr wo der Posten steht und sie bedankt sich dafür bei mir mit einem zuckersüßen Lächeln. Schöner Sport dieser Orientierungslauf, denke ich mir.  .
Jetzt gehts weiter 10,11,12 usw. Ich finde alle Posten bis auf kleine unbedeutende Fehlerchen relativ schnell und stoppe meine Zeit bei 49:01. Keine tolle aber immerhin eine befriedigende Zeit. War ja bloß ein Trainingslauf. Bin keinmal gestürzt, Beine waren ok, alle Posten gefunden, einer jungen Dame das Leben gerettet,  was will man mehr. Ich hoffe dass ich mich kurz genug gefasst habe.
Als Anhang Bilder von einem Kompass von einem Emit und von einer Orientierungskarte
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Ralph (Hornwal) hat einen tollen Bericht über Orientierungsläufe geschrieben .
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19.04.2008, 08:52
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Was ist Was Beitrag #16
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Krabbelgruppler
Registriert seit: 13.04.2008
Ort: Bergheim
Beiträge: 49
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Ernährung
Auch ich habe was Informatives, was speziell den Männern gefallen dürfte  gefunden:
Vier Gründe, Bier zu trinken
Bier ist als Durstlöscher bei den Sportlern beliebt. Und das ist gar nicht mal so verkehrt.
Die Erfahrung hat fast jeder Läufer schon einmal gemacht: Bier löscht hervorragend den Durst. Das liegt zum einen an seinem hohen Wassergehalt und der Kohlensäure, die in jeder Sorte enthalten ist. Außerdem enthalten fast alle Biersorten wichtige Mineralstoffe: zum Beispiel Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor. Außerdem sind in allen Biersorten Vitamin B2, B6, Pantothensäure und Niacin in ähnlich großer Menge enthalten. Da verwundert es nicht, dass das American College of Sports Medicine (ACSM) feststellte, dass Freizeitläufer mehr Bier konsumieren als ihre nicht Sport treibenden Mitmenschen. Selbst erfolgreiche Leistungssportler geben zu, sich am Abend vor einem wichtigen Wettkampf noch ein Glas Bier gegönnt zu haben ... Also: Hoch die Tassen!
Gemach, gemach, denn das ACSM warnt im gleichen Atemzug, dass sich Alkoholgenuss im Vorfeld einer sportlichen Aktivität mindernd auf Kraft und Dauerleistung des Herz-Kreislauf-Systems und der Muskeln auswirke. Der Berliner Sportmediziner Willi Heepe, jahrelang Rennarzt des Berlin-Marathons, wird da sehr drastisch: „Alkohol ist eigentlich ein übler Elektrolyträuber. Die Magnesiumreserven verschwinden förmlich durch hohe Mengen Alkohol, und letztlich wird die Erholungszeit nach Belastungen auch noch verdorben. Man kann sogar sagen, dass die Freude und der Trainings*effekt eines Trainingstages durch die schädlichen Folgen des Genusses mehrerer Gläser Bier tatsächlich völlig aufgehoben werden.“ Das sitzt, da mag man kaum noch zum Bier greifen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Aber ist es wirklich so schlimm?
Mäßiger Alkoholgenuss ist gesund!
Gestützt durch seriöse Studien setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass mäßiger Alkoholkonsum der Gesundheit durchaus förderlich sein kann. Denn erstens wurde nachgewiesen, dass Alkohol in moderaten Mengen die Werte für das „gute“ HDL-Cholesterin im Blut verbessern kann und gleichzeitig das „schlechte“ LDL-Cholesterin daran hindert, die Blutgefäße zu verstopfen und Herzinfarkte zu verursachen. Alkohol wirkt zweitens entspannend auf die Arterienmuskeln und damit blutdrucksenkend. Drittens haben Wissenschaftler festgestellt, dass bestimmte alkoholische Getränke eine vorbeugende Wirkung gegen Osteoporose haben und das Risiko reduzieren, an Alzheimer zu erkranken. (Davon profitieren allerdings die Rotweintrinker noch mehr als die Biertrinker.) Die vierte gute Nachricht für Hopfenfreunde: Studien belegen, dass sich im Blutplasma regelmäßiger Biertrinker tatsächlich 30 Prozent mehr Vitamin B6 findet. Das Vitamin verhindert die Bildung einer chemischen Substanz, die Herzkrankheiten verursacht.
Aber müssen sich Langstreckenläufer nicht über die dehydrierende Wirkung des Alkohols Gedanken machen? Auch hier gibt es Entwarnung: Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass dies eine Frage des Zeitraums ist, den man betrachtet. „Anfänglich mag Alkohol dehydrieren, doch über 24 Stunden gesehen kann man nicht mehr von einer Dehydrierung sprechen“, meint Dr. Nancy Clark, Runner’s-World-Expertin für Sporternährung. Aber sicherlich ist es nicht angebracht, wenige Stunden vor einem Training oder Wettkampf Alkohol zu trinken. Nancy Clarks genereller Rat lautet: „Solange ein regelmäßiger Biertrinker nicht vergisst, zusätzlich auch genug Wasser und andere Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, sind ein bis zwei Gläser zum Essen am Abend vor dem Wettkampf völlig unbedenklich.“
Mit Vorsicht genießen
Falsch ist es jedoch auch, sofort nach dem Laufen Bier zu trinken. Bei vielen Läufern herrscht die irrige Ansicht, man könne mit Hilfe von Bier die Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen. Bier ist jedoch keine be*sonders gute Kohlenhydratquelle. Eine 0,33-Liter-Flasche enthält nur elf Gramm Kohlenhydrate. Vielmehr bremst Bier die Wiederauffüllung der Glykogenspeicher und sollte deshalb besser erst dann genossen werden, wenn man etwas ge*gessen und den Flüssigkeitsverlust zunächst mit Wasser oder einem Sportgetränk ausgeglichen hat. Marathon-Arzt Willi Heepe: „Alkohol ist ein miserabler Energielieferant. Er ist zwar kalorisch hochwertig, entfacht aber nur ein Strohfeuer.“
Da lassen wir lieber schnell noch einmal Nancy Clark zu Wort kommen: „Wenn sich Sportler ab und zu ein Gläschen Bier gönnen, kann das ihrer Gesundheit durchaus förderlich sein. Hinzu kommt häufig auch ein psychologischer Nutzen, wenn man in angenehmer Runde mit Freunden zur Entspannung ein nettes Bierchen genießt.“
Quelle: http://www.runnersworld.de
Thommy: Super Deine "Aufklärungsarbeit"!!!!
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