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11.03.2010, 00:17
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #17
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Problemzonenläufer
Registriert seit: 01.06.2009
Beiträge: 206
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Zitat:
Zitat von Thommy
Da hat Dirk Recht ..
Du nimmst schneller ab wenn du einen Zeitraum schneller läufst Bsp 6Km in 30 Min statt 4 Km in 30 Minuten ..
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Nein, denn die Energie ist lediglich das Integral der Kraft vom Startpunkt s1 zum Endpunkt s2. Die Kraft ist zeitunabhängig, ist aber beim schnellen Läufer höher, weil er ineffektiver läuft, mehr Reibung etc. Gilt die Prämisse, dass zwei Läufer unterschiedlicher Geschwindigkeit die selbe Strecke laufen, so ist die Kraft die der schnellere Läufer aufwenden muss, um seine Geschwindigkeit zu halten, größer als selbige des langsamen Läufers. Folglich legen beide die selbe Strecke zurück, der schnellere in kürzerer Zeit, der langsamerer in längerer Zeit, der schnellere hat aber mehr Energie aufgewendet.
In der Tat ist die Analogie zum Auto hier passend: ein Auto, das 160km/h fährt, verbraucht auf der selben Strecke 35% mehr als ein Auto, das mit 130km/h fährt(Frage aus dem Führerscheintest). Das hängt mit dem quadratisch steigenden Luftwiderstand zusammen. Genauso verhält es sich mit dem Laufen: beim schnelleren Laufen steigt die Ineffektivität/Abbremsung.
Eigentlich ist es doch auch trivial. Ich meine, was strengt euch denn mehr an? Langsam oder schnell laufen? Na?
Für Distanzen unter HM ist "Fettstoffwechseltraining" wohl irgendwie nur ne Ausrede sich mal etwas mehr anzustrengen...
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11.03.2010, 08:19
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #18
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Stolperer
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wuppertal
Beiträge: 131
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Das Problem beim laufen ist doch eigentlich nicht, wie ich genügend Energie, bzw. Glykogen oder Fette verbrate, sondern wie ich genügend vollwertige Nahrung aufnehmen kann, um mein Idealgewicht zu halten.
Geht es nur darum, Gewicht abzubauen, muß man einfach nur Trainingsumfang und -intensität durch ein ausgewogenes Training steigern.
Geht es nur darum, bei gleicher Strecke und gleichem Tempo mehr Energie zu verpulvern, sollte man überlegen ob man einen uneffektiven Laufstil wählt. So könnte man gehen anstatt laufen. Oder man lässt sich das Fett gleich absaugen.
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11.03.2010, 08:30
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #19
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claw, fight, bite, dig
Registriert seit: 20.05.2008
Beiträge: 3.122
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Zitat:
Zitat von art35
Das Problem beim laufen ist doch eigentlich nicht, wie ich genügend Energie, bzw. Glykogen oder Fette verbrate, sondern wie ich genügend vollwertige Nahrung aufnehmen kann, um mein Idealgewicht zu halten.
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Danke...!
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11.03.2010, 09:10
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #20
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In Rehabilitation
Registriert seit: 22.11.2008
Ort: Himmelpforten
Beiträge: 1.051
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Zitat:
Zitat von art35
Das Problem beim laufen ist doch eigentlich nicht, wie ich genügend Energie, bzw. Glykogen oder Fette verbrate, sondern wie ich genügend vollwertige Nahrung aufnehmen kann, um mein Idealgewicht zu halten.
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Das ist aus meiner Sicht nur ein Aspekt. Nicht jeder schafft es, sich sein Leben lang mit nährstoffreicher Nahrung zu versorgen. Sport schafft Grundlagen, damit ich auch mal eine Phase überlebne kann, ohne, dass die Waage explodiert. Es ist in meinen Augen das kleinere Problem, dass wir Menschen zu "ungesund" essen. Ein größeres Problem ist, dass wir uns zu wenig bewegen.
Zitat:
Zitat von art35
Geht es nur darum, Gewicht abzubauen, muß man einfach nur Trainingsumfang und -intensität durch ein ausgewogenes Training steigern.
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Bewiesen ist doch aber eindeutig, dass es nicht ausgewogen sein muss, damit man kräftig Gewicht abbaut. Die Formel, um möglichst viel abzunehmen, lautet eindeutig "Je mehr und härter ich trainiere, desto mehr nehme ich ab". Ob es vernünftig ist, steht auf einen anderen Blatt Papier.
Zitat:
Zitat von art35
Geht es nur darum, bei gleicher Strecke und gleichem Tempo mehr Energie zu verpulvern, sollte man überlegen ob man einen uneffektiven Laufstil wählt. So könnte man gehen anstatt laufen. Oder man lässt sich das Fett gleich absaugen.
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Jo, nur darum ging es nie. 
Die Diskussion ist interessant. Ich finde nur, dass die Themen etwas vermischt werden:
1. Gewichtsverlust durch Laufen
2. Effektivität von langsamen Laufen (Fettverbrennung bzw. Fettstoffwechseltraining) für die Steigerung der Ausdauer
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11.03.2010, 09:19
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #21
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rolling running stone ☺
Registriert seit: 11.11.2005
Ort: München
Beiträge: 10.495
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Zitat:
Zitat von Repent A.
Danke...!
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dem dank schließe ich mich an! 
der zu grunde liegenden aussage nachgelegt:
bin ich so dumm, dass ich die beste trainingsform suche, um mehr fressen zu können? oder wäre es vielleicht doch besser, zwar vollwertig (was immer das ist), aber mit negativer kalorienbilanz meinem evtl. übergewicht (was immer das ist) herr zu werden?     
....... oder einfach einen mittelweg ohne extreme zu finden .....
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11.03.2010, 09:29
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #22
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Lebensläufer
Registriert seit: 15.04.2009
Beiträge: 742
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Zitat:
Zitat von eisbergsalat
Die Diskussion ist interessant. Ich finde nur, dass die Themen etwas vermischt werden:
1. Gewichtsverlust durch Laufen
2. Effektivität von langsamen Laufen (Fettverbrennung bzw. Fettstoffwechseltraining) für die Steigerung der Ausdauer
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zu 1: Um Gewicht abzubauen, gilt es, möglichst intensiv zu laufen. Das bedeutet nicht so schnell wie irgend möglich, sondern den Kompromiss aus Geschwindigkeit und der Zeit, die ich diese hohe Geschwindigkeit durchhalte, zu wählen.
zu 2: Das Fettstoffwechseltraining, d. h. Läufe von 2 - 3 h Dauer mit geringer Intensität sind sinnvoll, wenn ich mich auch einen Marathon vorbereite. Für einen Halbmarathon oder kürzere Strecken ist das nicht nötig.
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11.03.2010, 09:47
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #23
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berlin sneak
Registriert seit: 08.02.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1.532
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Zitat:
Zitat von ToffToff
In der Tat ist die Analogie zum Auto hier passend: ein Auto, das 160km/h fährt, verbraucht auf der selben Strecke 35% mehr als ein Auto, das mit 130km/h fährt(Frage aus dem Führerscheintest). Das hängt mit dem quadratisch steigenden Luftwiderstand zusammen. Genauso verhält es sich mit dem Laufen: beim schnelleren Laufen steigt die Ineffektivität/Abbremsung.
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Andere Analogie zum Auto: Wenn ich die selbe Strecke einmal mit 20 km/h fahre und einmal mit 90 km/h, dann verbrauch ich bei 90 km/h weniger Benzin.
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11.03.2010, 10:27
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Wie genau schaut das jetzt mit der Hf und der Fettverbrennung aus? Beitrag #24
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In Rehabilitation
Registriert seit: 22.11.2008
Ort: Himmelpforten
Beiträge: 1.051
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Zitat:
Zitat von SHS
dem dank schließe ich mich an! 
der zu grunde liegenden aussage nachgelegt:
bin ich so dumm, dass ich die beste trainingsform suche, um mehr fressen zu können? oder wäre es vielleicht doch besser, zwar vollwertig (was immer das ist), aber mit negativer kalorienbilanz meinem evtl. übergewicht (was immer das ist) herr zu werden?     
....... oder einfach einen mittelweg ohne extreme zu finden .....
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Ich kann da nur für mich sprechen. Ich habe 35 kg abgenommen. Weitestgehend ist mir das gelungen, weil ich mit dem Laufen anfing. Weitestgehend deshalb, weil ich für das Laufen auch Ziele entwickelt habe, deren Realisierung durch die Reduzierung des Essens einfacher war. Sicher ist der Mittelweg das Beste. Auch wenn es dumm ist, aber einigen Menschen gelingt es schlichtweg einfach nicht, sich ziemlich gesund zu ernähren. Ja vielleicht sind sie - wie Du es schreibst - zu dumm. Es ist doch aber ok, wenn sie durch die Wahl der Trainingsform dennoch abnehmen bzw. ihr Gewicht halten.
Zitat:
Zitat von 0815Runner
zu 1: Um Gewicht abzubauen, gilt es, möglichst intensiv zu laufen. Das bedeutet nicht so schnell wie irgend möglich, sondern den Kompromiss aus Geschwindigkeit und der Zeit, die ich diese hohe Geschwindigkeit durchhalte, zu wählen.
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Genaus so sehe ich das auch. Mit diesem Kompromiss erhalte ich den größten absoluten Energieverbrauch.
Zitat:
Zitat von 0815Runner
zu 2: Das Fettstoffwechseltraining, d. h. Läufe von 2 - 3 h Dauer mit geringer Intensität sind sinnvoll, wenn ich mich auch einen Marathon vorbereite. Für einen Halbmarathon oder kürzere Strecken ist das nicht nötig.
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Das ist durchaus der konservative Ansatzpunkt. Andere sind ja (mittlerweile) der Meinung, um diesen Trainingseffekt zu erzielen, kann ich auch an meine Grenzen gehen, weil eben doch letztendlich dieser Fettstoffwechsel (ich bleibe dabei, es ist nichts anderes als Fettverbrennung) auch bei anaeroben Bereichen verbessert wird.
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