Ihr habt beiderseits recht:
Die Läufer sind in allererster Linie für sich selber verantwortlich und bei einem gut vorbereiteten Läufer wird soetwas sicher nicht vorkommen (wieviele haben gefinisht?).
Das Problem liegt m.E. nicht darin, Atteste zu verlangen oder Untersuchungen zur Pflicht zu machen, sondern darin, dass "Marathon" an sich ein Volkssport geworden ist.
Es wird vermittelt, dass jeder Hinz und Kunz einen Marathon laufen kann. Dies ist auch richtig, allerdings muss auch vermittelt werden, welche Vorbereitung notwendig ist und was es für eine enorme körperliche Belastung darstellt. Das geht leider oft unter.
Die Sportler sind sicherlich nicht wegen des Marathons verstorben, sondern wegen anderer, körperlicher Aspekte (evtl. Vorbelastungen).
Liebe Grüße,
Maike